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USA: Zehn- und Elf-Jähriger wegen Verschwörung zum Mord vor Gericht

Zwei Schüler, zehn und elf Jahre alt, wurden in Colville (Washington) wegen Verschwörung zum Mord vor Gericht gestellt. Die Beiden sollen geplant haben, gemeinsam eine Schülerin umzubringen, weil sie für sie einfach nervig war.

Während der eine Junge die eventuell eingreifenden Leute mit der Schusswaffe in Schach halten sollte, wollte der andere die Schülerin mit einem Messer erstechen. Mitarbeiter der Schule vereitelten den Plan, als sie den beiden Jungen die Waffen beim Betreten des Schulgeländes abgenommen hatten.

Der Zehnjährige bekannte sich der Verschwörung zum Mord schuldig und wurde bereits vorher zu drei bis fünf Jahren Jugendhaft verurteilt. Den Elfjährigen erwartet sein Urteil im November. Der Richter ist überzeugt, dass bei beiden Jungen keinerlei mildernden Umstände in Frage kommen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Mord, Verschwörung
Quelle: www.nytimes.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.10.2013 09:17 Uhr von Borgir
 
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Sollte das so gewesen sein finde ich das gut, dass man die "Kleinen" nicht mit Samthandschuhen anfasst. Hier wäre gar nichts passiert außer einem erhobenen Zeigefinger.
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13.10.2013 09:33 Uhr von Klugbeutel
 
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Die zwei Idioten sollten gewaltig auf die Fresse bekommen, so dass sie es lebenslang nicht vergessen.
Vor Gericht sollten aber nicht die, sondern ihre Eltern, die ihnen Zugang zu Waffen ermöglichten.

[ nachträglich editiert von Klugbeutel ]
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13.10.2013 09:46 Uhr von Suffkopp
 
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13.10.2013 09:50 Uhr von Jlaebbischer
 
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Wie Krank. Und hier weigern sich die Behörden, die Strafmündigkeit auch nur um ein einziges Jahr runterzusetzen...
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13.10.2013 10:26 Uhr von Zuvo
 
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Die 2 Jungen machen es der Regierung doch einfach nur nach oder nicht?
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13.10.2013 12:08 Uhr von hauptoberzensus
 
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eigendlich nochzu milde acht jahre bücken im knast wäre so in etwa angebracht tägliches bücken ohne creme und natürlich von farbigen................
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13.10.2013 12:59 Uhr von eimermann2k
 
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wow, die Kommentare sind ja mal krass hier.

Es sind Kinder, gerade mit 10 Jahren weiss man doch längst nicht immer die vollen seiner Konsequenzen seines Handels abzuschätzen.

Warscheinlich haben Sie die Idee irgendwo aus dem amerikanischen TV, wo bei einem Nippel grosse Aufregung herrscht, aber hemmungsloses Abschlachten problemlos gezeigt wird.

Alle Menschen, die diese Kinder "einkerkern" wollen, sollten sich einmal fragen was in ein paar Jahren sein soll, wenn die wieder herauskommen. Ich will nicht wissen, was ein paar Jahre Gefängnis aus einem Kind machen. Warscheinlich im Endeffekt viel gefährlicher dann.

Solche Kinder gehören in psychische Behandlung, nicht in den Knast!
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13.10.2013 13:30 Uhr von Perisecor
 
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@ eimermann2k

"Warscheinlich haben Sie die Idee irgendwo aus dem amerikanischen TV, wo bei einem Nippel grosse Aufregung herrscht, aber hemmungsloses Abschlachten problemlos gezeigt wird."

Du solltest dich erstmal informieren, bevor du blind und dumm auf den Zug längst widerlegter Vorurteile aufspringst.

Es gibt in den USA nicht "das TV". Gerade bei den weit verbreiteten Pay-TV-Sendern bekommt man (mal von tatsächlicher Hard- und Softcore-Pornographie) ohne Probleme einen Haufen Serien, welche frei mit Sexualität umgehen - als Beispiel wäre hier z.B.Game of Thrones zu nennen.




"Alle Menschen, die diese Kinder "einkerkern" wollen, sollten sich einmal fragen was in ein paar Jahren sein soll, wenn die wieder herauskommen."

Und du solltest dich fragen, was passieren würde, wenn man diese Kinder nicht sofort mit harten Konsequenzen für eine solche angedachte Tat konfrontiert.
Du kannst ja mal mit dem "Fall Mehmet" anfangen, der das in Deutschland publik gemacht hat - und leider kein Einzelfall ist.



"Ich will nicht wissen, was ein paar Jahre Gefängnis aus einem Kind machen. Warscheinlich im Endeffekt viel gefährlicher dann."

Die Kinder wollten mit 10 bzw. 11 Jahren eine Mitschülerin töten, die genervt hat. Wie gefährlicher sollen sie bitte noch werden? Wo ist da Steigerung möglich? Massenmord?




"Solche Kinder gehören in psychische Behandlung, nicht in den Knast!"

Die gibt´s auch im Knast. Fernab von unschuldigen Menschen, welche diese Kinder aus Langeweile oder weil sie nerven töten oder verletzen könnten.


Das US-Rechtssystem setzt auf den Schutz der Allgemeinheit und nicht auf Täterschutz. Und wer mit 10 bzw. 11 Jahren in der Lage ist, einen Mord zu planen - inkl. dem Kümmern um Zeugen! - der kann auch für seine Taten gerade stehen.
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13.10.2013 13:58 Uhr von eimermann2k
 
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@perisecor

Mag sein, dass es im PayTV anders aussieht, und sich das ganze ein wenig verändert hat, fakt ist aber dass im Vergleich zu Deutschland eine große Prüderie herrscht. Ich habe dort 1 Jahr lang gelebt und habe dort die Eindrücke erhalten.
Dass es bei Janet Jackson bei dem Nippelblitzer damals Aufregung gab, kannst du ja nicht leugnen, also ist dieses "Vorurteil" mitnichten widerlegt.

Mir ging es eher um explizite Gewaltdarstellung im TV (ist in DE aber auch nicht anders)

Was die Konsequenzen anbelangt, sehe ich das auch so, dass es welche geben soll. Aber eben anders. Sollen Sie meinetwegen in ein spezielles Kindergefängnis bringen, wo Verhaltenstherapie betrieben wird.
Diese Kinder letztendlich mit anderen Verbrechern in den Knast zu setzen hätte negative Folgen für alle - Täter als auch Gesellschaft. Gründe hab ich genannt.

Ich glaube du verkennst, dass es wirklich noch Kinder sind. Du kannst nicht dieselben Maßstäbe an Kinder anlegen, wie an Erwachsene. Die Allgemeinheit gehört geschützt, keine Frage, aber bitte nicht indem man die Kinder "wegkerkert" und wenn Sie herauskommen viel gefährlichere Täter gezüchtet hat.

Gerade bei 10 und 11 jährigen lässt sich noch viel beeinflussen.
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13.10.2013 14:19 Uhr von Perisecor
 
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@ eimermann2k

"...fakt ist aber dass im Vergleich zu Deutschland eine große Prüderie herrscht. Ich habe dort 1 Jahr lang gelebt und habe dort die Eindrücke erhalten."

Du hast also 1 Jahr lang "dort" gelebt. Jetzt ist aber alleine Texas schon 2x so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und "dort" halten sich Bayern auch für völlig anders als Berliner oder Hamburger.

Und doch warst du in einem viel größeren Land und meinst, du kannst die Leute dort überall einschätzen? Mutig.




"Dass es bei Janet Jackson bei dem Nippelblitzer damals Aufregung gab, kannst du ja nicht leugnen, also ist dieses "Vorurteil" mitnichten widerlegt."

Das war im Free-TV. Dafür gelten bestimmte Bedingungen - u.a. niedrige Gewaltdarstellung, keine explizite Darstellung von primären und sekundären Geschlechtsteilen und keine Verwendung von übermäßigen Beleidigungen und Flüchen.



"Sollen Sie meinetwegen in ein spezielles Kindergefängnis bringen, wo Verhaltenstherapie betrieben wird."

Und solche Gefängnisse soll dann jeder Staat betreiben? Oder jedes County?

Es gibt bereits spezielle Jugendgefängnisse.




"Die Allgemeinheit gehört geschützt, keine Frage, aber bitte nicht indem man die Kinder "wegkerkert" und wenn Sie herauskommen viel gefährlichere Täter gezüchtet hat."

Wie gesagt, die Kinder wollten bereits jemanden töten. Es dürfte schwer werden, sie gefährlicher zu bekommen.
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13.10.2013 14:46 Uhr von eimermann2k
 
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Mir ist bewusst, dass die USA gross ist, ich habe mitnichten gesagt, dass ich alle Menschen dort einschätzen kann, woher kommt diese Aussage?

Man erhält aber eben schon andere Eindrücke, als wenn man noch nicht in den USA war oder nur kurz als Tourist.

Sicherlich sind konservative Gruppen stärker in Texas als in New York, sowas habe ich auch nie in Abrede gestellt.

Dennoch hat sich ein Bild gefestigt, dass die Gesellschaft prüder ist. Die von dir genannten Bedingungen für das Free-TV bestätigen das ganze ja.

Ich finde es auch sehr vermessen mir derartige Einschätzungen abzusprechen. Welche Vorraussetzungen muss denn jemand erfüllen um eine Meinung über die US-Gesellschaft zu äussern? 5 Jahre in jedem Staat gelebt haben? Über welche Erfahrungen verfügst du denn?

Wo diese Gefängnisse betrieben werden sollen ist ja nicht von Belang, Kinderheime wird es dort ja auch geben. Ich verstehe den Hintergrund nicht warum ich dir sagen soll, wo solche "Gefängnisse" stehen sollen. Letztendlich ist das Aufgabe des Staates nicht meine.

Wer kann schon Aussagen darüber treffen, ob das nicht doch nur ein dummes Gedankenspiel war und letztendlich doch nicht durchgezogen würde.

Ich bin ja in vielen Punkten bei dir, aber du kannst nicht ernsthaft bezüglich geistiger Reife und Verantwortungsbewusstsein diesselben Maßstäbe an einen 10-jährigen wie an einen 40 jährigen legen.
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13.10.2013 15:09 Uhr von Perisecor
 
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@ eimermann2k

"Über welche Erfahrungen verfügst du denn?"

Ich bin US-Amerikaner und muss immer schmunzeln, wenn ich Verallgemeinerungen wie deine höre. Vor allem dann, wenn ich erlebe, wie ihr Deutsche auf solche Verallgemeinerungen reagiert - und dabei ist euer Land doch sehr viel kleiner, die kulturellen Unterschiede geringer.

Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben: Im weltweiten sexuell-öffentlichen Vergleich sind die USA nicht besonders prüde (sondern sogar über dem Durchschnitt), sondern Deutschland stellt ein Extrem dar.





"Wo diese Gefängnisse betrieben werden sollen ist ja nicht von Belang, Kinderheime wird es dort ja auch geben. Ich verstehe den Hintergrund nicht warum ich dir sagen soll, wo solche "Gefängnisse" stehen sollen. Letztendlich ist das Aufgabe des Staates nicht meine. "

Nun, du kritisierst das aktuelle System, also wirst du dir Fragen zu deinen Anmerkungen doch gefallen lassen müssen. Die Gerichtsbarkeit in den USA ist auf die verschiedenen Regierungsebenen aufgeteilt - Verbrecher, welche also nach dem Recht des Staate Iowa angeklagt und verurteilt wurden, dürfen nicht in Gefängnisse in Oregon verbracht werden.
Gleichzeitig gibt es Unterschiede zwischen Staats- und Bundesrecht sowie Staats- und Bundesgefängnissen, auch dort ist eine Mischung nicht zulässig.

Von Gefängnissen auf Kommunalebene mal ganz zu schweigen...




"Ich bin ja in vielen Punkten bei dir, aber du kannst nicht ernsthaft bezüglich geistiger Reife und Verantwortungsbewusstsein diesselben Maßstäbe an einen 10-jährigen wie an einen 40 jährigen legen."

Das ist die unterschiedliche Rechtsauffassung. In Deutschland ist der Resozialisierungsgedanke immer (!) im Vordergrund. In den meisten US-Staaten und nach US-Bundesrecht ist hingegen der Schutz der Allgemeinheit bis auf wenige Ausnahmen immer dem Wohl und dem Schutze des Täters vorzuziehen.

Oder, um das ganze stark vereinfacht zu sagen: Die Kinder sind mir egal. Ich mache mir Sorgen um die Leute, denen sie Schaden zufügen wollten und vielleicht in Zukunft wollen.
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13.10.2013 15:34 Uhr von eimermann2k
 
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Ich hab mir schon gedacht, dass du Amerikaner bist. Sicher hast du auch nur einen Ausschnitt und hast auch nicht in jedem Staat gelebt. Ich habe dort Zeit verbracht und meine Erfahrungen gesammelt, daher reichlich vermessen mir meine Einschätzung abzusprechen. Rein aus Interesse: Du redest vom internationalen Vergleich, woher beziehst du diese Aussage, gibt es da eine Studie, oder ist das nur deine Meinung?

Es ist schön dass du mir erklären möchtest wie die Gerichtsbarkeit aussieht, hat aber mit der Sache ansich nichts zutun. Sollen die dann beispielsweise auf County-Ebene eingerichtet werden. Gerade Kinder die Tier quälen sind die Gewaltverbrecher und Mörder von morgen (alles bereits bewiesen), aber willst du jedes Kind, das ein Tier quält für immer wegsperren?
Kinder sind noch formbar, Erwachsene eher weniger.

Was die Unterschiede der Rechtsausfassung angeht gefällt mir die USA in der Tat in vielen Punkten besser, klar in Deutschland wird viel Kuschelpolitik gemacht aber:

A) es handelt sich, auch wenn man das bei vielen Kommentaren hier nicht merkt, um Kinder(!).

Denkst du wirklich die beiden haben bewusst aus niederen Motiven gehandelt und waren sich den Konsequenzen ihrer geplanten Taten bewusst? Ich sage ja auch, Schutz der Allgemeinheit hat höchste Priorität, aber muss man dafür den Kindern das Leben versauen?

und B) wie bereits gesagt schafft man sich keine besseren Menschen dadurch. Kommen die beiden in 3-4 Jahren heraus hast du nicht nur potenzielle Mörder, die weil sie im Teenageralter sind viel gefährlicher sind, sondern durch die Knasterfahrung sind sie noch gefährlicher. Und diese Menschen werden dann auf die Allgemeinheit gehetzt. Also ist dein Gedanke, die Allgemeinheit zu schützen nicht ganz zuende gedacht.

Wenn man hingegen versucht diese Kinder noch zu beinflussen veringert sich die Gefahr,und man züchtet sich nicht potenzielle Mörder heran.
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13.10.2013 16:13 Uhr von Perisecor
 
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@ eimermann2k

"Ich habe dort Zeit verbracht und meine Erfahrungen gesammelt, daher reichlich vermessen mir meine Einschätzung abzusprechen."

Ja, du hast dort ein Jahr gelebt. Wie viele Erfahrungen wirst du da wohl gesammelt haben? Und wie repräsentativ werden diese sein?



"Rein aus Interesse: Du redest vom internationalen Vergleich, woher beziehst du diese Aussage, gibt es da eine Studie, oder ist das nur deine Meinung?"

Das Fazit lässt sich aus verschiedensten Gesetzen herleiten (z.B. den Porno-Einschränkungen in Japan, einem Land mit 1/3 mehr Bevölkerung als Deutschland), persönliche Eindrücke (z.B. über Fernsehprogramme und Zeitschriften) stützen das.

Natürlich findet man in den USA prüde Menschen - die findet man aber auch in Deutschland, der Schweiz, Finnland oder Australien. Was man aber außer in Deutschland nur in einer Hand voll weiteren Ländern findet sind massive Sexwerbungen im Free-TV.
Daraus sollte man aber natürlich auch nicht auf Gesamtdeutschland schließen.




"Es ist schön dass du mir erklären möchtest wie die Gerichtsbarkeit aussieht, hat aber mit der Sache ansich nichts zutun."

Doch, natürlich hat das damit zu tun. Dein Vorschlag, eigene Kindergefängnisse einzurichten, ist schlicht realitätsfremd. Dafür gibt es viel zu wenige Straftäter in diesem Alter.




"Denkst du wirklich die beiden haben bewusst aus niederen Motiven gehandelt und waren sich den Konsequenzen ihrer geplanten Taten bewusst?"

Keine Ahnung, ich habe mich mit diesem speziellen Fall nicht befasst. Es ist aber nicht auszuschließen, dass sie genau wussten was sie taten und die Konsequenzen zumindest hinreichend genau bekannt waren. Nicht grundlos wird die Strafunmündigkeit bis zum 14. Lebensjahr in Deutschland immer wieder kritisiert - sie ist ein willkürliches Relikt der Vergangenheit und im Jahre 2013 einfach nicht mehr angebracht.



"...aber muss man dafür den Kindern das Leben versauen?"

Genau das ist Täterschutz. Die armen Kinder, die haben ihr Leben ja noch vor sich. Angenommen, man hätte die Kinder jetzt verwarnt und sie müssten sich einer Therapie unterziehen - wie rechtfertigt man dann zukünftige Taten? Bei Rückfallquoten bis zu 60% (in Deutschland, um mal bei Resozialisierungssystemen zu bleiben) nicht unwahrscheinlich.

Was sagt man dann den zukünftigen Opfern und deren Angehörigen?
´Sorry, aber wir wollten den Kindern das Leben nicht versauen, deshalb haben wir lieber ihr Leben versaut.´?




"Kommen die beiden in 3-4 Jahren heraus hast du nicht nur potenzielle Mörder, die weil sie im Teenageralter sind viel gefährlicher sind, sondern durch die Knasterfahrung sind sie noch gefährlicher. "

Die wollten bereits mit Messer und Pistole einen Menschen töten. Gefährlicher geht kaum.
Und einzuplanen, dass man auch gleich potenzielle Retter in Schach halten wollte, deutet darauf hin, dass da sowieso schon einiges im Argen liegt.



"Wenn man hingegen versucht diese Kinder noch zu beinflussen veringert sich die Gefahr,und man züchtet sich nicht potenzielle Mörder heran."

Beide Systeme produzieren eine große Menge an Wiederholungstätern. Warum man also von einem schlechten System auf ein anderes schlechtes System wechseln sollte, erschließt sich mir nicht. Die Rückfallquote unterscheidet sich aber auch innerhalb Deutschlands kaum - egal ob Jugendarrest oder Therapiemaßnahme auf den Bahamas.

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