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Energieeinsparverordnung: Deutsche müssen alte Heizungen austauschen

Laut einem Beschluss des Bundesrates müssen die Deutschen bis zum Jahr 2015 die Öl- und Gasheizungen, die vor dem Jahr 1985 eingebaut worden sind, austauschen. Diese Maßnahme soll den CO2-Ausstoß und auch den Energieverbrauch reduzieren.

Die Pflicht zum Austausch der Anlagen wurde am vergangenen Freitag beschlossen. Außerdem wurden noch weitere Änderungen in der Energieeinsparverordnung vorgenommen.

Bislang mussten nur Heizungsanlagen ausgetauscht werden, die vor dem Jahr 1978 gebaut worden sind.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frist, Heizung, Ofen
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2013 15:56 Uhr von shadow#
 
+15 | -40
 
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12.10.2013 16:03 Uhr von WTMReaper
 
+7 | -19
 
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12.10.2013 16:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -27
 
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12.10.2013 16:45 Uhr von DarkBluesky
 
+2 | -11
 
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also verstehen kann ich das, den die Rippenheizkörper haben einen Schlechten Wirkungsgrad, die neuen Mehrkammersysteme sind exorbitant besser, nämlich 300% Mehr wärme abgabe, als die Alten dinger.
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12.10.2013 16:46 Uhr von hxmbrsel
 
+18 | -1
 
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Und wann dürfen die Deutschen, endlich mal das Müssen was auch wirklich gut für den einzelnen Bürger ist?
Nicht nur für Industrie, Wirtschaft, Staat und Lobbyismus(s) möchte ich LEBEN!
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12.10.2013 17:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -2
 
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@hxmbrsel
"Nicht nur für Industrie, Wirtschaft, Staat und Lobbyismus(s) möchte ich LEBEN! "
Warte noch ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Vorher müssen wir ein System schaffen, das ohne Geld funktioniert. Das ist aber ein 30-Jahre-Projekt das wir weltweit gleichzeitig einführen müssen. Mit einer Regierung, die nur 4 Jahre im Amt ist, wird das alles sehr schwierig.
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12.10.2013 17:20 Uhr von hxmbrsel
 
+6 | -0
 
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@ ThomasHambrecht
Im Prinzip, gebe ich dir Recht!
Nur bei dem Geld, sehe ich das Problem, weil die Mehrheit der Menschen einfach nicht verstehen will, das etwas, dass in solchen Massen wie GELD, vorhanden ist, gar keinen Wert haben kann!
Dies leitet sich von der Natur her ab, alles was wir Menschen als Wertvoll empfinden, ist in der Natur nur in geringen Mengen vorhanden.
Nur Geld ist in solchen Massen vorhanden, das die gesamte Menschheit unter seiner Last ersticken würde(im übertragenem Sinn, sind wir bereits dabei uns vom Geld erdrücken zu lassen)!

[ nachträglich editiert von hxmbrsel ]
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12.10.2013 17:25 Uhr von pokolm
 
+12 | -2
 
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Bei so alten Heizungen macht es rechnerisch schon sinn.
In ein paar Jahren hat man das mit den Heizkosten wieder rein.
Nur wenn man das Haus noch abbezahlt und dann nebenbei eine Heizung zahlen soll wird es schwierig.
Und vom Staat gibts nichts.
Ein deutscher Bürger bekommt was vom Staat.
Ha, ha ...
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12.10.2013 17:26 Uhr von Hanna_1985
 
+13 | -0
 
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Das ist dasselbe wie ein altes Auto zu fahren. Hätten wir ~ 20.000 € mal so eben über - klar, warum dann nicht in eine neue Heizung investieren.

Ich fahre das 20 Jahre alte Auto ja auch nur aus Jux, und kaufe mir den Maybach eben einfach nur nicht, weil ich keine Lust drauf habe.

Vielleicht haben die Menschen einfach das Problem, kein Geld in diesem Umfang für was neues zu haben. Klar, der Wirkungsgrad der alten Anlagen ist geringer und somit sind die reinen Betriebskosten höher. Aber diese Betriebskosten dosiert zu ertragen geht besser, als auf einmal was anzuschaffen.

Und wenn man dann noch das Pech hat, dass die Stadt beschließt, dass das Stadtbild verschönert werden muss, hat man plötzlich weitere zigtausende Euros mal eben so an der Backe, wenn man Hauseigentümer ist.
Ob man das wirtschaftlich in der heutigen Zeit gestemmt bekommt, interessiert ja nicht.

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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12.10.2013 18:08 Uhr von Luelli
 
+14 | -0
 
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Abschließendes Zitat aus der Quelle:
"Aber insgesamt leisteten die neuen Vorgaben keinen ausreichenden Beitrag für eine Energiewende im Wärmesektor."

Was also zum Teufel treiben diese Penner da im Bundesrat?
Haben sich da einige von der Buderus- und Vaillant-Lobby ihre Heizungsanlagen bezahlen lassen?
Der Beschluss ist so überflüssig, wie Fußpilz. Anlagen die vor 1985 eingebaut wurden, werden 2015 über 30 Jahre alt sein.
Die Wahrscheinlichkeit, dass dann noch einige Anlagen funktionieren, ist so verschwindend gering, dass jeder Gedanke daran totale Zeitverschwendung ist.

Für euer dämliches CO2-Geschwafel werde ich als Trotzreaktion alte Spanplatten in meinem Ofen verbrennen, dass habt ihr jetzt davon!
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12.10.2013 18:42 Uhr von Rekommandeur
 
+12 | -0
 
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Vor etwa 10 Jahren wurde der Deutsche total verarscht.
Es wurde geworben damit, das Gasanlagen günstiger sind als Ölanlagen, weil der Gaspreis extrem billiger als der Ölpreis ist.
Damals stimmte das auch.

Kaum waren über 80% aller Heizungsanlagen auf Gas umgerüstet, wurde der Gaspreis natürlich nach oben angepasst.
Seitdem wird Gas immer teurer, wobei der Ölpreis weitestgehend gleich blieb.

Natürlich wird kaum einer wieder auf eine Ölanlage umrüsten, weils zu teuer ist.
Wobei ich nicht wirklich weiß, ob es noch neue Ölanlagen zu kaufen gibt.

Gewinnmaximierung am Bundesbürger = Staatlich genehmigte Bauernfängerei

[ nachträglich editiert von Rekommandeur ]
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12.10.2013 18:47 Uhr von mort76
 
+13 | -0
 
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Luelli,
die alten Anlagen gehen erstens nur selten kaputt, und sind zweitens auch leicht zu reparieren.
Ich würde nicht damit rechnen, daß die reihenweise ausfallen in den nächsten zwei Jahren- das ist nämlich derzeit auch nicht der Fall.
Die alten Anlagen sind simpel und kommen mit schlichter Elektrik aus- sowas kann man SEHR lange betreiben und so gut wie IMMER reparieren.
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12.10.2013 18:58 Uhr von Rekommandeur
 
+3 | -1
 
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@mort76,
Man könnte...das ist richtig.
Aber der Schornsteinfeger wird dir mit Sicherheit bei der nächsten Abgasprüfung diesen treuen alten Heizkessel nicht mehr abnehmen.
Kurzum...Betriebserlaubnis wird entzogen.
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12.10.2013 19:15 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -5
 
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Pflicht zum Austausch ...Blödsinn.
Wenn, dann hau ich das Ding raus, mach ne Wärmedämmung und heiz mit ner Glühbirne mein Haus....
So eine irrsinnig aufwändige Heizungsanlage , egal ob von 19 hintert früher oder aus dem 21. Jahrhundert ist ein Fossil, das keine Daseinsberechtigung mehr hat.

So alte Anlagen müsssen mehr als 100 Grad,meistens so 150 Grad Abgastemperatur haben, nur um den Kamin auf der Temperatur zu halten, weil er sonst versottet.
Da kann man 3 Zimmer damit beheizen :)
Früher hat man Kamine aus Ziegeln gebaut, heute aus Edelstahl, da rinnt halt das Kondenswasser direkt in die Kanalisation, und bei meinem Kachelofen-Stahlkaminrohr schütt ich einmal im Jahr Spiritus in den Kamin um ihn auszubrennen, hat der Kaminkehrer keine Arbeit mehr.
Früher wäre das ein Grund gewesen die Feuerwehr zu rufen...

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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12.10.2013 19:25 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Rekommander,
ja, das stimmt, aber die Geräte gehen eben trotzdem von allein nur selten irreperabel kaputt- also wird mit fiktiven Grenzwerten nachgeholfen.
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12.10.2013 19:51 Uhr von Klugbeutel
 
+2 | -4
 
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Na ja... ich glaube es ist billiger eine Heizung die über 30 Jahre Alt ist zu tauschen als diese weter zu betreiben...
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12.10.2013 19:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -11
 
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12.10.2013 20:02 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -11
 
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13.10.2013 02:49 Uhr von MrSchmitty
 
+0 | -1
 
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Wer wird das Kontrollieren?
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13.10.2013 17:00 Uhr von rechengeek
 
+1 | -0
 
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Wie wär´s mit Aufklärung statt Pflicht?
Auf http://heizkostenrechner.eu kann man neue Heizungen miteinander vergleichen.
Und man kann ausrechnen wie schnell sich eine neue Heizung rechnet.
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13.10.2013 17:21 Uhr von rechengeek
 
+0 | -2
 
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Es sind sehr viele Heizungen in Deutschland total veraltet.
http://www.welt.de/...

Aufklärung ist angesagt. Auf http://heizkostenrechner.eu kann man Heizkosten gut miteinander vergleichen. Auch wann sich einen neue Heizung amortisiert kann man hier ausrechnen. Nach dem Berechnen würden wahrscheinlich viele die Heizung freiwillig tauschen.
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14.10.2013 20:55 Uhr von Luelli
 
+0 | -0
 
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@ rechengeek
Wenn die Freiwilligkeit jedem Betroffenen mal überlassen werden würde.
Aber hier geht es um Zwang, wie in einer Diktatur.
Ein Rentnerehepaar, dass soeben über die Runden kommt, will einfach nur noch die letzten 5-10 Jahre in Ruhe gelassen werden, mehr nicht.
Solche Leute z.B. haben gar nicht das Geld, um trotz aller späteren Heizkostenersparnis eine neue Heizungsanlage zu bezahlen, oder glaubst du, irgend eine Bank gewährt einem 70-jährigen mal eben über 10.000,- € Darlehen?
Und wenn doch, dann nur gegen kostenpflichtige Grundschuldbestellung oder sonstiger asozialbürokratischer Hürden.
Ich habe selbst vor der Entscheidung gestanden, eine Wärmepumpe mit Solarunterstützung und diesem ganzen aufwendigen Kram installieren zu lassen oder "nur" ne simple Brennwerttherme.
Zusätzlich zu dem höheren Wartungsaufwand, der auch noch dauerhaft Kosten verursacht, könnte ich die Mehrkosten von über 12.000,- € in 15 Jahren nicht einfahren.

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