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Grüne: Finanzministerium will keine Gleichstellung der Homo-Ehe

Die Bundesregierung hat laut der Aussage der Grünen vor, die steuerliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften auf dem Verwaltungsweg zu hintergehen.

Diese haben im Einkommensteuerrecht nicht dieselben Rechten wie Ehepaare, so die Kritik des Grünen-Abgeordneten Volker Beck. Homosexuelle Paare dürfen unter anderem den Vorteil des Ehegattensplitting durch den Gleichheitssatz des Grundgesetzes nutzen.

Einen gemeinsamen Steuerbescheid erhalten die Paare dennoch nicht und der Partner wird nicht als "angehörig" angesehen. Somit werden homosexuelle Partner schlechter behandelt als etwa die Verlobte eines Mannes oder der Bruder einer Ehefrau.


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WebReporter: Riiitch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ehe, Homo-Ehe, Homo, Finanzministerium, Gleichstellung
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2013 14:41 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
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Die Bundesregierung hat gelogen? Oh mein Gott, das ist ja was ganz Neues...ich bin schockiert.
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12.10.2013 15:01 Uhr von demokratie-bewahren
 
+3 | -5
 
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Jeder nach seinen Vorlieben, aber wenn z.B auf einmal alle Menschen homosexuell werden, ist der Staat in 100 Jahren ausgestorben. Man sollte jetzt beurteilen, welche Partnerschaftsform für den Staat bedeutend ist und welche nicht. Ebensol tragen Familien mit Kindern erhebliche Mehrlasten, sind also immer schlechter finanziell gestellt als kinderlose Paare, egal welcher Art.
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12.10.2013 15:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -4
 
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Ich sehe das auch so, dass die finanziellen Vorteile "seither" an Ehen gebunden wurden, aus denen Kinder entstehen können - auch wenn das in manchen Fällen nicht geht, oder eben keine Kinder kommen. Das will ja keiner prüfen.
Ich sehe aber überhaupt keinen Grund, warum man eine Ehe jeder Art, ob homo oder nicht, finanziell bevorzugt. Das System sollte gerecht aufgeteilt werden. Denn warum sollte ein Single schlechter gestellt werden? Fragt doch auch keiner, ob der Single gerne alleine ist.
Ich bin daher dafür alle Vorteile abzuschaffen und die Steuer allgemein zu senken.
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12.10.2013 16:10 Uhr von thugballer
 
+1 | -2
 
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Es ist ein einfaches Rechenkonzept und es geht um die Rentenkassen.

Der Generationenvertrag besagt, dass die Renten aus Steuern bezahlt werden.
Um dieses System am Laufen zu halten braucht es genug Nachwuchs.

Besonders @blubb
Natürlich wird die Frau durch den Ehering nicht automatisch schwanger.
Aber eine Ehe steigert die Wahrscheinlichkeit der Kinderzeugung soweit, dass die Steuervorteile für Eheschließungen bezüglich des Erhalts des Rentensystems eine sinnvolle Investition darstellen.
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12.10.2013 16:50 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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@ thugballer
Möchtest du dann lieber die steuerlichen Vorteile von Paaren streichen, die keine eigenen Kinder bekommen können, oder lieber ein anständiges Adoptionsrecht das allen Paaren gleichermaßen eine Adoption ermöglicht?
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12.10.2013 17:06 Uhr von thugballer
 
+2 | -1
 
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@shadow
Durch Adoption werden keine neuen Kinder gezeugt.

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen.
Die Wahrscheinlichkeit der KinderZEUGUNG ist bei Heteropaaren nun mal etwas höher.

Für den Erhalt des Rentensystems müssen neue Kinder GEBOREN werden.

Es geht hierbei nicht um Diskriminierung, sondern um Wirtschaften im Staate.

Analog dazu will man ja auch gut gebildete MENSCHEN ins Land holen, und keine Verbrecher.

Gegenfrage:
Wärst du dafür, das Adoptionsrecht für Homopaare beizubehalten, sollte sich zukünftig durch Studien zeigen, dass diese die Homosexuellenquote sagen wir zb. vervierfachen?

[ nachträglich editiert von thugballer ]
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12.10.2013 23:57 Uhr von cheetah181
 
+0 | -1
 
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@thugballer: Nein, es geht hier weder um ein Rechenkonzept noch um die Rentenkassen, sondern um Schäubles Kleinkariertheit.

Das Verfassungsgericht hat eindeutig klargestellt, dass Ehe und Eingetragene Lebenspartnerschaft gleichgestellt werden sollen. Das sind sie nun beispielsweise beim Ehegattensplitting, hinten rum baut das Finanzministerium aber bockig wie ein kleines Kind Fallstricke ein, die früher oder später auch gerichtlich beseitigt werden.
Demgegenüber sind homosexuelle Paare bei den PFLICHTEN aber bereits gleichgestellt. Damit hat Schäuble offenbar keine Probleme.

Und solche passiv-aggressiven Verbrecher werden noch gewählt?

"Wärst du dafür, das Adoptionsrecht für Homopaare beizubehalten, sollte sich zukünftig durch Studien zeigen, dass diese die Homosexuellenquote sagen wir zb. vervierfachen?"

Das kann ich dir beantworten: meinetwegen könnt ihr es dann wieder abschaffen, da das sowieso nicht passieren wird. Studien gibt es bereits zu Genüge, aber die Gegner wollen davon nichts wissen.

Im Durchschnitt dürften homosexuelle Paare übrigens mehr in die Rentensysteme einzahlen als die meisten Menschen mit 10 Kindern und ihre Kinder zusammen...

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