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Datenschutz: Telekom will nach NSA-Affäre ein nationales E-Mail-Netz aufbauen

Seit den Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden ist der E-Mail-Verkehr über das Ausland in Verruf gekommen. Die Telekom will jetzt ein nationales E-Mail-Netz etablieren, um es so Spionen schwerer zu machen, Mails abzufangen.

"Beim Transport zwischen Sendern und Empfängern in Deutschland wollen wir garantieren, dass kein Byte Deutschland verlässt und auch nicht vorübergehend die Grenze überschreitet", so Thomas Kremer, Datenschutzvorstand der Telekom.

Dass ein solches Netz aufgebaut werden kann ist aber davon abhängig, dass die Partner der Telekom bei dem Vorhaben mitziehen. In Verruf geratene Knotenpunkte in Großbritannien könnten umgangen werden, so Kremer weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Telekom, Netz, Affäre, E-Mail, Mail, Datenschutz, NSA, NSA-Affäre
Quelle: www.handelsblatt.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.10.2013 14:12 Uhr von Raptor667
 
+6 | -1
 
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und woher wollen normale User wissen das die Telekom Wort hält? Welche Normale User kennt sich mit Routing aus und weiß welchen Weg seine E-Mail wirklich nennt?
Ich glaube solangsam das der gute alte Handgeschriebene Brief noch nicht ausgedient hat...
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12.10.2013 14:18 Uhr von MBGucky
 
+5 | -1
 
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Ich empfehle jedem, der sich ein wenig was zutraut, sich ein Zertifikat zuzulegen. Die gibt es mitlerweile auch kostenlos.

Wenn sich 2 Leute schreiben, die beide ein Zertifikat haben, können die E-Mails (nur die Inhalte. Nicht der Betreff usw.) vor dem Versand verschlüsselt werden. Da liest dann auch die NSA nicht mit.

Ist aber leider nur was für Leute, die mit sowas auch umgehen können. Ich hoffe jedoch, dass es bekannter wird. Je mehr Leute es benutzen, desto besser.
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12.10.2013 14:30 Uhr von fuxxa
 
+5 | -0
 
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Finde das Tool gpg4usb recht gut und ist sehr einfach zu bedienen. Man kann seine Schlüssel direkt auf nem USB-Stick verwalten.
Wenn aus welchen Gründen auch immer mal die Gestapo vorbeischauen sollte, ist nen USB-Stick auch viel einfacher im Klo runterzuspülen als ne Festplatte XD
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12.10.2013 14:37 Uhr von zascha911
 
+4 | -0
 
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Und das macht die Telekom weil Sie ja so Kundenfreundlich ist, Natürlich. Wer glaubt Firmen Heute noch sowas?
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12.10.2013 20:43 Uhr von MarcTaleB
 
+4 | -0
 
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Ich bin eher der Meinung, dass man den umgekehrten Weg gehen sollte:
Jeder, der eine Email schreibt, sollte für die NSA verdächtige Teile in die Nachricht bauen (oder einfach anhängen).
Das kann die NSA aufgrund der Menge nicht mehr verarbeiten und schon löst sich das Problem wegen der Kosten von allein.
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12.10.2013 21:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Und was macht ein kleiner Betrieb mit eigener Domain, der an zahllose Kunden seine Mails schreibt?
Darf ich dann an meine Kunden mit AOL nicht mehr schreiben? Was mache ich mit meinen Kunden in der USA?
Müssen dann alle bei der T-Com sein? Und was passiert mit deutschen Kunden, die sich gerade nicht in Europa aufhalten und ihre Nachricht am Smartphone empfangen?
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12.10.2013 23:00 Uhr von EynMarc
 
+1 | -3
 
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@ fuxxa
Hast Du was zu verbergen??????????
Du Pöser Du, ich melde es dem SED. ^^
Und du Glaubst deine HD untersucht den ein Dorf Polizist. ^^
Das Sind Verschlüsslung Profis wo deine HD auseinander nehmen und du zahlst den nachher die Kosten, weil du dein PW nicht Ausgehändigt hast.
Das ist kein Film.

[ nachträglich editiert von EynMarc ]
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13.10.2013 03:23 Uhr von Justus5
 
+0 | -2
 
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Immerhin, es tut sich was.
Telekom und europäische Firmen profitieren langsam von Snowden.
http://www.speicherguide.de/...
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15.10.2013 03:59 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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Wow, lange gebraucht, da hat jemand bestimmt schon eine Gegenlösung parat. Aber, hoffentlich überprüft das auch jemand, ob es so ist wie versprochen. Zertifikate sind auch fraglich, denn die Händler kann man auch bespitzeln.

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