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Kanada: Keine steuerliche Absetzbarkeit von Spenden an Scientology

Ein kanadischer Steuerzahler, der 24.800 US-Dollar in Form einer gemeinnützigen Spende an die Internationale Vereinigung der Scientologen getätigt hat, darf diese Spende nicht absetzen, da diese Vereinigung nicht als gemeinnützig registriert ist.

Nigel Hall argumentiert, dass er sich gesetzeswidrig diskriminiert fühlt, da andere Staatsbürger zu dieser Steuerbegünstigung Zugang haben, wenn sie an registrierte gemeinnützige Organisationen spenden.

Ein Gericht entschied nun, dass kein Verstoß gegen ein Gesetz vorliegt, da bisher noch niemand, der an nicht registrierte Wohltätigkeitsorganisation gespendet hat, Anspruch auf Absetzbarkeit hatte.


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WebReporter: XenuLovesYou
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Steuer, Kanada, Scientology, Spenden, Absetzung
Quelle: business.financialpost.com

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12.10.2013 12:31 Uhr von XenuLovesYou
 
+5 | -2
 
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Die IAS (International Association of Scientologists) ist nichts weiter als eine Kriegskasse für die Sekte.

Warum? Zum Beispiel hier eine interessante Zahl dazu:

Heutzutage benötigt Scientology ca. 45 Millionen Euro pro Jahr, für ihre Anwälte und das nur in den USA …
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12.10.2013 14:13 Uhr von JustMe27
 
+7 | -2
 
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Die Sekte ist ja auch nicht Gemeinnützig, sondern einzig und alleine Eigennützig!

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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12.10.2013 15:26 Uhr von langweiler48
 
+2 | -3
 
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Wer 28.400 Euro spenden kann und nicht weis, dass diese Spende nur dann absetzbar ist, wenn eine Gemeinnuetzigkeit vorliegt, muss ganz schoen etwas an der Waffel haben.
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12.10.2013 16:37 Uhr von Xenu_sucks
 
+5 | -1
 
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Und zu den Anwaltskosten kommen noch viele Millionen hinzu für Privatdetektive, Schweigegelder, Vergleichszahlungen um Verurteilungen abzuwenden und feinste Lebensmittel aus aller Welt für Sekten-Führer Miscavige...
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12.10.2013 18:28 Uhr von Religion-News
 
+4 | -8
 
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Na und?

Vielleicht klappt es mit der steuerlichen Absetzbarkeit, wenn die Internationale Vereinigung der Scientologen in Kanada eine Schwesterorganisation gründet.

[ nachträglich editiert von Religion-News ]
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12.10.2013 19:10 Uhr von XenuLovesYou
 
+3 | -1
 
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@Religion-News

Deine Sekte hat es in Kanada schon öfters versucht Steuerbefreiung zu erreichen, und ist immer wieder gescheitert ...
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12.10.2013 19:13 Uhr von LuisedieErste
 
+3 | -1
 
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interessant: verfassungsfeindliche Vereinigung (Deutschland, Österreich) will sich zumindest in Kanada über den Steuerzahler finanzieren, und damit am besten allem schaden, was sonst noch mit Steuern gefördert oder gezahlt wird? können die bitte mal konsequent sein: wer verfassungsfeindlich ist oder z.B. die Religionsfreiheit anderer angreift (Kirstie Alleys Hetze gegen Leah Remini, als die ausgestiegen ist), braucht auch nichts von der Steuer (Staat, Verfassung, Demokratie) absetzen oder man ist ein anerkannter Verein und benimmt sich innerhalb Demokratie, Verfassung und Staat...immer so wie es passt, oder wie?
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12.10.2013 19:30 Uhr von LuisedieErste
 
+4 | -1
 
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@Religion-News: d a s schlägt dem Fass den Boden aus, wenn man bedenkt, dass Narconon u.a. wegen widerrechtlicher Tötung verklagt wurde, dass Narconon zu Scientology gehört, wurde inzwischen nachgewiesen...das ist doch wohl eie Frechheit: wenn wir mit "Scientology" nicht weiterkommen, dann nennen wir es halt "Jugend für Menschenrechte" oder Narconon? aber die "Grundsätze" und Aktivitäten bleiben die gleichen (teilweise kriminellen) oder wie? ich würd mir da nicht allzuviel Hoffnung machen, inzwischen ist der Bürger und auch die, die über Sektengefahren aufklären, sehr gut informiert...
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12.10.2013 20:12 Uhr von Religion-News
 
+3 | -5
 
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kleine Korrektur @XenuLovesYou

Die Scientology Kirchen sind in Quebec, British Columbia, Alberta und Ontario als religiöse Gemeinschaften von der Steuer befreit. Die Scientology Kirchen Montreal und Quebec wurden in der Provinz Quebec am 21. Dezember 1993 als religiöse Gemeinschaften eingetragen und anerkannt.

Seit Mitte der Neunzigerjahre haben die Provinzen Alberta und Ontario die Scientology Kirchen anerkannt. Dies umfasst auch die Gleichstellung der vor kirchlichen Geistlichen geschlossenen Ehe mit der Zivilehe gemäß dem Marriage Act (Ehegesetz). Die Anerkennung erstreckt sich auch auf bestimmte Feiertage der Scientology Kirche.

[ nachträglich editiert von Religion-News ]
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12.10.2013 20:42 Uhr von LuisedieErste
 
+3 | -1
 
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@Religion-News: war die angebl. Anerkennung in einigen Provinzen Kanadas bevor o. nachdem die Bevölkerung dort gegen eine neue Narconon-Einrichtung protestiert hat: we don´t want you here, übrigens erfolgreich, diese Einrichtung wird es nicht geben @winshort: "missliebige Konkurrenz": welche Konkurrenz? meinen Sie, der oft durch die Sekte verleugnete Geheimdienst OSA wäre sowas wie der Verfassungsschutz? ich glaube, das wäre dann massive Selbstüberschätzung und es heisst nicht "bespitzeln" sondern "beobachten", das, was mit Monique Rahtburn und Marty (beides Aussteiger) gemacht wurde, fällt eher unter "bespitzeln", Klage durch die Rathburns wurde ja auch eingereicht, das ist die, wo auch Leah Remini und ein gewisser Herr Davies aussagen werden bzw. aussagen müssen...
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12.10.2013 20:59 Uhr von Religion-News
 
+3 | -4
 
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Nicht nur in Kanada ist Scientology steuerbefreit.

Am 27. Oktober 1983 befand der oberste Gerichtshof Australiens, dass Scientology eine Religion ist und schrieb: „Die Schlussfolgerung, dass [die Kirche] eine religiöse Institution darstellt, die einen Anspruch auf Steuerbefreiung hat, ist zwingend.“

Zu dieser Entscheidung gelangte das oberste Gericht nach einer Auswertung des Religionsbegriffs, der die Lehren aller Glaubensrichtungen umfasste, die generell den Status einer Religion genossen. Damit wurde die bis dahin im Gesetz verwendete Definition von Religion erweitert, die früher auf ein enges jüdisch-christliches Weltbild beschränkt war und die Mehrzahl der Gläubigen auf der Welt ausgeschlossen hatte.

Die Entscheidung des obersten australischen Gerichtshofes ist ein international anerkannter Präzedenzfall zum Thema Religion.
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12.10.2013 21:24 Uhr von LuisedieErste
 
+3 | -1
 
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ich schätze, Shane Kelsey, der in einem Sekten-Kinder-Arbeitslager in Australien schuften musste, für Reis für 0,30 ct am Tag, sieht das mit der Religion etwas anders...er hat un.a. Menüs für den Tom Cruise Freund Packer, der auf der Forbes-Liste steht, kochen müssen...viel interessanter ist, ob sich so eine Steuerbefreiung nicht rückgängig machen lässt: da sind doch Bedingungen dran geknüpft, oder?!...erst Mal wird ganz entspannt der 16.10. abgewartet, wenn mit 90%iger Wahrscheinlichkeit das Urteil in Frankreich zum 3. Mal bestätigt wird (bandanmässiger Betrug u. illegale Ausübung medizinischer Berufe, wenn ich mich richtig erinner) und dann mal sehen, inwieweit die Sekte in Europa und anderen Teilen der Welt eben doch gleichzustellen ist, aber eine "Religion" schwebt da nicht vor, eher die Aberkennung von Steuerbegünstigungen...Betrug ist nicht steuerbegünstigt...

[ nachträglich editiert von LuisedieErste ]
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12.10.2013 21:29 Uhr von Religion-News
 
+2 | -5
 
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Und die Steuerbehörde Neuseelands (Inland Revenue) stellte mit dem Schreiben vom 24. Dezember 2002 fest, dass die Scientology Kirche Neuseeland eine Vereinigung oder Institution, die ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken, gemäß Absatz CB 4(1)(c) des Einkommensteuergesetzes von 1994, gegründet worden ist.

[ nachträglich editiert von Religion-News ]
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12.10.2013 21:51 Uhr von Religion-News
 
+3 | -7
 
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@ LuisedieErste

Ja, da hast Du Recht warte Mal ganz entspannt bis zum 16.10...Du könntest ja bis dahin etwas Sinnvolles tun... ein paar australische Steuergesetze durchstöbern und herausfinden an welche Bedingungen so eine Steuerbefreiung geknüpft ist und wann sie aberkannt werden kann.

Und wenn das Urteil in Frankreich doch nicht so ausfällt wie Du es Dir wünschst, dann hast Du dafür sicherlich eine logische Erklärung parat.

[ nachträglich editiert von Religion-News ]
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12.10.2013 22:09 Uhr von Religion-News
 
+3 | -6
 
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Frankreich ist schon bereits mehrmals für die Verletzung von Rechten unterschiedlicher Religionsgemeinschaften vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt worden.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat in drei am 31. Januar 2013, verkündeten Urteilen den französischen Staat zu Schadenersatzzahlungen in Höhe von bis zu 3,6 Millionen Euro verurteilt, weil zu Unrecht hohe Steuern auf Kollekten und Opfergaben der betreffenden Religionsgemeinschaften erhoben wurde.

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12.10.2013 22:25 Uhr von macabre60
 
+6 | -1
 
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Es wird immer ein nächstes Gerichtsverfahren geben. Das macht Scientology schon seit Jahrzehnten so. Was nicht passt wird passend gemacht. Die Mitglieder bezahlen es ja.
Wenn ein neuer Laden aufgemacht werden muss um Steuerbefreiung zu erreichen müssen eben ein paar Kurse mehr verordnet werden. Wen juckt´s.
Audition, rundowns, Studienzeit, Bücher, kauf dir dein Seelenheil. Wenn du glaubst mit all deinem Geld endlich befreit zu sein gibt es zu deiner Überraschung noch viel mehr Thetane die man ausmerzen muss. Und das geht nur mit Kohle.
Eines Tages, wenn das Mitglied kein Geld mehr hat, wacht es dann morgens auf und erkennt das Steuerbefreiung und Anerkennung als Religion nicht davor geschützt habeen persönlich nicht mal mehr Butter kaufen zu können.
Aber hey, vielleicht wird Scientology ja in Madagaskar anerkannt als Religion. Also immer ran ans Sparschwein und fröhlich weiter Kurse belegen.

[ nachträglich editiert von macabre60 ]
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12.10.2013 22:41 Uhr von Xenu_sucks
 
+5 | -2
 
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@ Religions-News

"Die Entscheidung des obersten australischen Gerichtshofes ist ein international anerkannter Präzedenzfall zum Thema Religion."

Völliger Schwachsin und wohl nur Sekten-Wunschdenken! Es gibt keinen "internationalen Präzedenzfall", das hiesse ja, dass andere Länder sich nach dem australischen Urteil richten würden!

"Frankreich ist schon bereits mehrmals für die Verletzung von Rechten unterschiedlicher Religionsgemeinschaften vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt worden."

Na und, was hat das mit dem Betrugsfall $cientology zu tun? $cientology ist in Frankreich eben NICHT als Religion annerkannt! (Komisch, wo das australische Urteil doch angeblich ein " international anerkannter Präzedenzfall" ist...)
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12.10.2013 23:01 Uhr von Religion-News
 
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@ Xenu_sucks

Dein Kommentar zeigt, dass Du keine Ahnung hast; Du solltest Dich mit den Urteilen (Az.: 50471/07, 50615/07 und 25502/07) des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigen, dann würdest Du herausfinden, dass hier keine anerkannten Religionsgemeinschaften, sondern Sekten entschädigt wurden.

Der Präzedenzfall aus Australien wird immer wieder in anderen Gerichtsurteilen zitiert; Du solltest Dich auch damit befassen:

Decision of the Supreme Court of Victoria (Full Court): Church of the New Faith v. Commissioner for Pay-roll Tax, [1983] 1 V.R. 97, reversed.

[ nachträglich editiert von Religion-News ]
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12.10.2013 23:39 Uhr von Xenu_sucks
 
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@ Religions-News

Der "Supreme Court of Victoria" ist ja wohl in Australien, somit ist das Urteil wohl in NATIONALER, aber noch lange kein INTERNATIONALER Präzedenzfall!
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13.10.2013 09:33 Uhr von Religion-News
 
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@Feingeist

Jeder kann selber beurteilen welchen Charakter meine Kommentare haben.

Übrigens... warum widerlegst Du nicht meine Kommentare, wenn sie so voller Lügen sind?
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14.10.2013 01:09 Uhr von LuisedieErste
 
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@winshort: sehr niedlich, bei der EU bzw. deren Kommission für Menschenrechte ist Scientology erst neulich gescheitert...@Religion-News: aha, wenn Scientology verurteilt wird ist das unfair evtl. auch ein begangenes Verbrechen von Ihnen in Betracht gezogen worden? nicht kritikfähig zu sein u. zu meinen, man hätte die alleinige Wahrheit ist ein Zeichen für Faschismus und wenn jmd. ein "jüdisch-christliches" Weltbild zitiert, in Zusammenhang mit Scientology, deren Guru Miscavige in England den Holocaust verleugnet hat, fang ich an, mir Sorgen zu machen, oh, was ist mit Hinduismus? eine anerkannte Religion, und so gar nicht jüdisch-christlich...sind die auch böse, weil der Begriff Religion u. evtl, Steuerbefreiung von den Hindus geprägt worden sein kann?
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14.10.2013 01:27 Uhr von LuisedieErste
 
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oh und nicht zu vergessen: der Sektengründer Blubbard war vorbestraft: wg. Betrugs...ich nehme natürlich nicht an, dass seine Anhänger oder einige von denen ihrem toten Guru "nacheifern"....
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14.10.2013 10:10 Uhr von Religion-News
 
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Offenbar ist es so, dass Religions-und Glaubensgemeinschaften die als Sekten gebrandmarkt werden mit Strafsteuern traktiert werden.

So belegte das französische Finanzamt alle Spenden an die Zeugen Jehovas in Frankreich rückwirkend für die Zeit von 1993 bis 1996 mit einer 60-prozentigen Steuer.

Die Zeugen Jehovas klagten sich durch alle Instanzen und erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellte fest, dass der französische Staat die Rechte der Zeugen Jehovas verletzt hatte. Der Gerichtshof wies Frankreich an über 4,5 Millionen Euro an die Zeugen Jehovas zu erstatten.

[ nachträglich editiert von Religion-News ]
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15.10.2013 11:56 Uhr von Maverick Zero
 
+2 | -1
 
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"geben sie sich im [...] Internet als "Experten" aus. "

Ok, wer sind denn deiner Meinung nach die Experten zum Thema Sekten und Scientology?

Die Mitglieder dieser Vereine etwa?

Diese Leute, die jeder einzelnen Frage ausweichen, keine einzige Antwort geben und nur stänkernd und beleidigend durch die Gegend ziehen? Ja?

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