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Studie: Deutsche Privatanwender haben kaum Interesse an Datensicherung

Der Schutz von persönlichen Daten - Bildern, Videos, Musikdateien - ist in bundesdeutschen Privathaushalten kaum angesagt. 61 Prozent sichern ihre Daten nicht ab, ergab eine Studie des Speichersystemeherstellers WD (Western Digital).

Europaweit beteiligten sich 8.000 Teilnehmer an der Studie. Interessant dabei: Deutsche beherbergen ihre digitalen Daten auf 15 verschiedenen Geräten: querbeet von Mobiltelefonen, Tablets, Laptops und Digitalkameras über PCs und externe Festplatten bis hin zu USB-Sticks.

Interessant dabei: Viele Eltern überlassen das Backup ihren Kindern. Diese lästige Pflicht rückte auf Platz drei der Haushaltspflichten, um das Taschengeld aufzubessern, vor. Nur noch Autowaschen und Gartenarbeit ist den Eltern wichtiger. Danach folgen Besorgungen machen und Bügeln.


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WebReporter: Justus5
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, Daten, Interesse, Backup, Datensicherung
Quelle: www.speicherguide.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2013 21:12 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Ich schreib mir meine Bits auf der Festplatte immer per Hand ab, auf Papier ist es am sichersten.
Habe schon 1% meines ersten Kurzvideos geschafft :)
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11.10.2013 22:08 Uhr von ted1405
 
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"Diese lästige Pflicht rückte auf Platz drei der Haushaltspflichten"

Mit ein wenig Know-How lässt sich das zum Glück voll automatisieren. Und gerade wer z.B. viel fotografiert, der sollte sich darüber ernsthaft Gedanken machen. "Auf DVD brennen" ist da definitiv auch keine Lösung (da meist bereits nach wenigen Jahren nicht mehr auslesbar).

Bei mir übernimmt die Datensicherung mein HTPC - alle wichtigen Dateien liegen auf dessen Netzwerkfreigabe und werden jede Nacht kumulativ auf eine externe Festplatte am Router (anderer Raum) kopiert.
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12.10.2013 21:52 Uhr von xeniu
 
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@Petabyte-SSD

5




kwt

[ nachträglich editiert von xeniu ]
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13.10.2013 00:56 Uhr von mcdar
 
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Backup ist einfach Zeit, Platzverschwendung und zu umständlich für den User. Wenn Dateien einmal gespeichert sind sollte das reichen. Für Datenverlust sorgt die falsche Infrastruktur der BetriebsSysteme. Gespeicherte Daten haben nichts im BS zu suchen und sollten konsequent auf andere Partitionen oder Laufwerke gespeichert werden. Die Partition des BS sollte auch entsprechend eingegrenzt werden. Eigene Dateien sollten nie auf C: bleiben und dürfen auf D: usw. ausgelagert werden. Festplatten sollten deswegen auch regelmäßig überprüft werden und 1x im halben Jahr eine Intensivprüfung starten (was bei neuen Windows nicht mehr möglich ist)

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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14.10.2013 17:33 Uhr von mcdar
 
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@muab
und ich würde mich ja auch freuen, wenn deine Backupplatten kaputt gehen ;) ," ja, das passiert! auch bei neuen und/oder selten genutzten!" , mach ich aber nicht, denn Schadenfreude ist schäbig. Man hat keine 100%ige Garantie, daher ist Backup trivial.
Habe da eine Platte mit SMART-Faktor 30 und nutze die regelmäßig, da nur die Anfangssektoren defekt sind, hihi. Viele "defekte" entstehen aufgrund von langen Dateinamen, sehr großer Ordnertiefe oder zerstörten MFT, nicht wegen physikalischen defekten, daher chkdsk nicht unterschätzen. Habe schon einiges wieder zum laufen gebracht. Es gibt noch Datenretungsprogramme zum Auslesen der Platten, nur viele neuen können das nicht mehr, ich nutzte noch ein Profi-Programm aus 1999 ;) mit ERFOLG!
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15.10.2013 08:34 Uhr von RonanDex2
 
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Diese Umfragen werden in 10 Jahren noch genauso ausgehen...
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15.10.2013 10:50 Uhr von ted1405
 
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@mcdar
Sorry, aber von sonderlich viel Fachwissen zeugt keiner Deiner beiden Beiträge. In nun mittlerweile ca. 30 Jahren intensiver Computernutzung habe ich noch nie eine (wichtige) Datei aufgrund von Fehlern des Dateisystems verloren - egal, ob selbige nun mit auf der Systemplatte oder in eigenen Partitionen lagen.
Alle bisherigen Verluste erlitt ich aus einem der folgenden 3 Gründen:

Platz 1:
Eigene Dummheit! Mal eben ´ne Datei überschrieben, schnell ´nen Ordner gelöscht, die falsche Partition formatiert oder den USB-Stick ohne "Auswerfen" herausgezogen ... *plopp* ... Datei(en) futsch.

Platz 2:
Ein fehlerhafter SATA-Treiber sorgte bei mir einmal dafür, dass bei Kopier-/Verschiebevorgänge einzelne Bits der Dateien gekippt sind. Sehr blöder Fehler, da ich ihn erst nach einigen Monaten entdeckte und bis dahin bereits einige Dateien irreparabel beschädigt waren.

Platz 3:
Hardwaredefekt einer Festplatte. Bei einer lief von jetzt auf gleich der Motor nicht mehr an. Viel Spaß beim Versuch, irgend welche Reperaturtools drauf anzuwenden, wenn die Platte in keiner Weise mehr erkannt wird und auch nicht mehr anlaufen möchte. Andere Platten kündigten ihren Tod an - viele Dateien konnte ich dann noch via diverser Tools retten, einige wenige landeten dennoch in den ewigen Binärgründen.

Alle drei Situationen hätten sich durch das kummulative Backup zumindest deutlich abmildern lassen. Und nebenbei: die Wahrscheinlichkeit, dass Hauptfestplatte UND Backupplatte gleichzeitig das Zeitliche segnen, ist sehr gering. Bleibt noch die Möglichkeit von Blitzschlag oder Feuer, aber selbst dieses Risiko lässt sich durch gelegentliches Wechseln zwischen zwei externen Backup-Festplatten (eine irgendwo einlagern, eine zum Backup nutzen) auf nahezu null reduzieren.


"Man hat keine 100%ige Garantie, daher ist Backup trivial"

Und allein in der Aussage steckt letztlich so viel Naivität, dass es fast schon weh tut.
Übertragen auf´s Auto fahren könnte man sagen, dass Sicherheitsgurt, Airback, Winterreifen, Windschutzscheiben, Geschwindigkeitsbegrenzungen, ja sogar die gesamte StVO eigentlich hinfällig sind. 100% Sicherheit gibt es ja keine, also kann man sich das auch gleich alles sparen, stimmt´s?

Trivial ist das Sichern von Daten nur genau dann, wenn man - wie 95% aller Nutzer - den PC lediglich nutzt, um z.B. zu surfen, zu spielen oder hier und da mal ´nen Brief zu schreiben. Dann ist es nahezu egal, ob man die Dateien darauf verliert oder nicht.
Doch sobald etwas kreatives auf dem PC liegt, etwas, wo man mehrere Stunden Arbeit investiert hat oder etwas, was unwiederbringlich ist (z.B. Fotos) - spätestens dann ist ´ne vernünftige Sicherheitskopie schon ziemlich ratsam.

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