11.10.13 15:24 Uhr
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Beweiskraft von eingescannten Belegen strittig

Laut dem Statistischen Bundesamt erstellen deutsche Unternehmen jährlich durchschnittlich 35 Milliarden Rechnungen. Aufgrund der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen müssen diese zehn Jahre aufbewahrt werden.

Viele Unternehmen scannen ihre Belege daher ein und archivieren diese aus Kostengründen elektronisch. Unklar ist, wie diese Belege aber juristisch beurteilt werden. Daher hat die "Datev" zusammen mit dem Juristen Alexander Roßnagel von der Universität Kassel nun einen simulierten Prozess losgetreten.

Echte Anwälte und Richter beschäftigen sich aktuell mit simulierten Streitfällen, die am 14.10. auch verhandelt werden. Das Interesse der Fachleute ist groß. Die Ergebnisse sollen Zeichen setzen, was die Akzeptanz in Rechtskreisen betrifft und der Politik zeigen, wo Lücken bestehen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dokument, Scan, Rechtmäßigkeit
Quelle: www.heise.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2013 17:47 Uhr von Jlaebbischer
 
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Wenn man keinen Präzedenzfall findet, schafft man sich eben selber einen ;)

Kann die Unternehmen aber sehr gut verstehen. Gerade bei den grossen Unternehmen nehmen die Lagerflächen für die Papiere gerne mal ganze Stockwerke in den Gebäuden ein, die man auch sinnvoller nutzen könnte.

Von der Brandgefahr bei so viel Papier auf einem Haufen mal ganz abgesehen.
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11.10.2013 19:33 Uhr von Fred_Flintstone
 
+1 | -0
 
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Dann müssten aber auch die Archivierungsregeln gelten, die bei Emails existieren. Also indiziert, wiederauffindbar, nicht änderbar für die Zeit und gesichert. Sonst kommen windige "Unternehmer" gleich wieder auf einen IT-GAU und leider, ja leider sind die Daten weg.

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