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Forschung: "Es gibt keine Drogen, die Kreativität begünstigen"

Der Mythos vom Künstler, dessen Schaffenskraft durch Drogen beflügelt wird, hält sich hartnäckig.

Der Kreativitätsforscher Rainer Hol-Hadulla widerlegt nun diese These und sagt klipp und klar: "Es gibt keine Drogen, die Kreativität begünstigen."

Seine Studie beschäftige sich unter anderem ausführlich mit dem "Doors"-Sänger Jim Morrison, der durch Drogen vielmehr eine Selbstzerstörung als kreativen Output betrieb. Cannabis zum Beispiel lähme jegliches produktive Verhalten und mache eher ruhig.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Droge, Forschung, Kreativität
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2013 12:15 Uhr von FrankCostello
 
+25 | -8
 
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Es wirkt bei jedem Menschen anders...
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11.10.2013 12:17 Uhr von Graf_Kox
 
+31 | -8
 
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Sowohl Psilocybin als auch LSD erweitern die Wahrnehmungssperre des Gehirns, was auch kein Geheimnis ist. So werden Dinge auf eine Art wahrgenommen wie es sonst nicht möglich ist. Es gibt Künstler die das nutzen. Von daher sehr zweifelhaft diese News.
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11.10.2013 12:21 Uhr von der_trompete
 
+3 | -8
 
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Drogen sind Bewusstseinserweiternd, helfen also seine Kreativität kurzzeitig besser umsetzen zu können, dadurch das man sich kurzzeitig unnatürlich auf etwas konzentrieren oder fokussieren kann. Darauf folgen jedoch meist Nebenwirkungen, wie Abbau oder Verlust von Fähigkeiten, auf dauer.. Aber sowas ist ja heute Forschung, wenn jemand sich Gedanken zu irgendeiner Person macht und somit ist die Überschrift dieser News eine geschriebene Erkenntnis.

[ nachträglich editiert von der_trompete ]
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11.10.2013 12:22 Uhr von yeah87
 
+12 | -5
 
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Pahhh
Viele Kunstwerke und Unglaubliche Musik wurde absolut dicht geschrieben auf Alkohol hätte sie sich verprügelt auf Weed oder bei ganz kranken auf Lsd sprudelten die Ideen.

Es lässt wohl anscheinend die Gedanken frei fließen.
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11.10.2013 12:32 Uhr von mardnx
 
+7 | -4
 
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ergebnisoffene wissenschaft ist zig-mal mehr aussagekräftiger als eine auf ein ziel hinarbeitende arbeit (studie).
ein vereinfachtes beispiel für eine studie: ich will beweisen dass das essen von brot geisteskrank macht. ich suche mir 100 geisteskranke und befrage sie nach ihrer ernährung. ergebnis 100 von 100 haben brot gegessen ergo bestätigt die studie das brot geisteskrank macht.
ergebnisoffene wissenschaft will von vornherein rein garnichts beweisen und trägt neutral fakten zusammen ohne ein gewünschtes ziel anzustreben.
studien mit forschung gleichzustellen wäre falsch. in studien werden ziele angestrebt die mit den passenden probanden immer erreicht werden können.

[ nachträglich editiert von mardnx ]
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11.10.2013 13:22 Uhr von Gribbel
 
+5 | -1
 
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Schwachsinniger pseudo-wissenschaftler, gehört in einen Topf mit astrologen.

Der Begriff Wissenschaftler muss endlich geschützt werden, es kann nicht sein das jeder idiot einseitige, ungeprüfte, undifferenzierte phantasieinterpretationen als Wissenschaft verkauft.

Morgen kommen dann wissenschaftler bei astro tv und hse...den Begriff kann man nicht mehr ernst nehmen. Eine Schande.
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11.10.2013 13:33 Uhr von untertage
 
+1 | -2
 
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Der Typ ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und kein "Kreativitätsforscher"
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11.10.2013 13:38 Uhr von Schaumschlaeger
 
+4 | -1
 
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Also will uns der Herr Wissenschaftler erzählen, dass das Schaffen ganzer Künstlergenerationen nicht durch den Drogenkonsum beeinflusst wurde?
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11.10.2013 17:15 Uhr von perMagna
 
+0 | -2
 
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Finde ich auch sehr zweifelhaft. Wenn ich mit meinem Kumpel zwei Bier getrunken habe und wir dann Klavier und Gitarre spielen, fühlt man die Musik einfach. Allerdings ist der optimale Pegel sehr schnell überschritten.
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11.10.2013 19:46 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -3
 
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Die Schulmedizin und ihre Erkenntnisse!
Schon immer ein Kapitel für sich!
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12.10.2013 08:48 Uhr von maxyking
 
+1 | -3
 
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Es macht nicht unbedingt Kreativer, jedoch sinkt eben die Hemmschwelle jede Idee die man hat sofort laut rauszuposaunen ab und zu sind dann eben gute Sachen dabei die sonnst für immer in irgend einem Kopf verschwunden wären.
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12.10.2013 14:10 Uhr von delerium72
 
+0 | -0
 
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Letzter Absatz: was hat Produktivität und Kreativität mit einander zu tun?
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16.10.2013 14:45 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Urban Legends

"Darüber hinaus wird Mutterkorn ein wesentlicher Einfluss auf die Arbeit von Van Gogh und Monet zugeschrieben."

Van Gogh hatte schlimme Migräne und soll sich aus den Halluzinationen und Sehstörungen vor den Migräneanfällen ("Auraphase") Inspiration für seinen Malstil geholt haben. Außerdem war er farbenblind und malte wohl deshalb in den für uns "starken" Farben.

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