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43 Millionen Europäer auf Suppenküchen angewiesen

Nach einem Bericht des Roten Kreuzes sind europaweit 43 Millionen Menschen auf Spenden und Suppenküchen angewiesen, um zu überleben.

IFRC-Generalsekretär Bekele Geleta spricht von der größten humanitären Krise seit sechs Jahrzehnten innerhalb Europas.

In den letzten drei Jahren ist die Anzahl der Menschen in 22 europäischen Ländern, die Hilfsleistungen bekommen, um 75 Prozent gestiegen. Zudem sind laut der Studie weiterhin 120 Millionen Europäer armutsgefährdet.


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WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Krise, Armut, Europäer, Rotes Kreuz
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.10.2013 06:37 Uhr von Thommyfreak
 
+12 | -2
 
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Starkes Europa war mal...wenn man den Bericht liest, könnte man erst mal glauben wir sprechen hier von der 3. Welt....und nicht von Europa. Wann gibt es die ersten Kriege in Europa, in denen es einfach nur ums satt werden geht???
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11.10.2013 07:17 Uhr von Sirigis
 
+7 | -2
 
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Hätte mir jemand die jetzigen Zustände in Europa vor 30 Jahren geschildert, hätte ich diesem Jemand eine Therapie angeraten. Dass Asien erstarken würde, konnte man schon damals erkennen, dass der Ostblock völlig zusammenbricht nicht. Dass das zum damaligen Zeitpunkt wirklich "reiche" Westeuropa völlig zerdroschen wird, da sich Politiker zu Büttel der Finanzwelt machen (Hauptsache die Kohle stimmt, und die eigene Rente ist sicher), und die Völker für die sie verantwortlich wären, billig ans Messer liefern, hätte ich mir nicht träumen lassen. Eine Entspannung der Situation kann ich nicht erkennen, ich gehe davon aus, dass es noch weit schlimmer kommen wird.

[ nachträglich editiert von Sirigis ]
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11.10.2013 07:25 Uhr von Ms.Ria
 
+5 | -1
 
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43 Mio Einwohner.... das ist schon von der Zahl her die Bevölkerung eines mittelgroßen Lands.

Dass der Süden Europas arm ist, weiß man. Dort gibt es sehr wenig Arbeit, sehr hohe Rentner-Armut weil man dort früher oftmals "in den Tag hineingearbeitet" und kaum Beiträge bezahlt hat, usw. und die €-Krise trägt noch den Rest dazu bei. Alles wird teurer, vollwertige Arbeit ist selten, alles was "sozial" ist wird gekürzt, weil die Regierungen wegen des Euros einen Sparkurs fährt...

Dass Armut aber in diesem Ausmaß im angebl. so reichen Westen stattfindet, ist erschreckend!! Wir sind jetzt an einem Punkt gekommen, an dem der Euro alle Nationen nur noch schwächt und aussaugt. Selbst den reichen EU-Ländern, die wie stützende Säulen sind, gehts jetzt an die Substanz - nur wird da nicht drüber geredet, lieber beschönigt.

Entweder überwindet die EU diesen momentanen Schwachpunkt, oder es wird immer schlimmer. Mal sehen was die nächsten 10 Jahre so bringen....
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11.10.2013 07:28 Uhr von Thommyfreak
 
+11 | -1
 
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Warum wohl, übt die Bundeswehr schon für Bürgerkriegseinsätze im eigenen Land?

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