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NSU-Prozess: Ende November wird Beate Zschäpes Mutter in den Zeugenstrand treten

Im NSU-Prozess werden auch die Verwandten der rechtsextremen Gruppe aussagen müssen.

Ende November soll die Mutter von Beate Zschäpe als Zeugin geladen werden, das verfügte der Richter Manfred Götzl.

Für Zschäpe wird dies eine emotionale Zeit, denn auch ehemalige Vertraute und Freunde aus Jena sollen aussagen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mutter, Prozess, NSU, Beate Zschäpe, NSU-Prozess
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10.10.2013 15:41 Uhr von pjh64
 
+0 | -7
 
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> Für Zschäpe wird dies eine emotionale Zeit, denn
> auch ehemalige Vertraute und Freunde aus
> Jena sollen aussagen.

Emotionale Zeit für Zschäpe... Hat nicht mal jemand ein Taschentuch? Die mehrfache Mordgehilfin hat eine Schwere Zeit vor sich.... mir kommen die Tränen.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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11.10.2013 13:11 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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"Und sucht endlich wieder im Mafiamilieu, meiner Meinung nach."

Das haben ja sogar die türkischen Ermittler vermutet.

»Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete im Februar 2011 unter Berufung auf Aussagen eines Informanten, der Mehmet genannt wird, dass hinter den Morden eine Allianz türkischer Nationalisten, Geheimdienstler, Militärs, Politiker und Juristen stehe, in die die Untergrundorganisation Ergenekon ebenso verstrickt sei wie die rechtsnationalistischen Grauen Wölfe. Es gehe um den Aufbau eines „tiefen Staates“, für den auch von den in Deutschland lebenden Türken Tribut gezahlt werden müsse. Die Praxis sei, diejenigen zu erschießen, die sich weigerten, ihr Geschäft für Geldwäsche oder ähnliches zur Verfügung zu stellen. „Der Schuss ins Gesicht sei das Zeichen der türkischen Nationalisten für den Verlust der Ehre, die immerselbe Waffe eine Warnung an andere gewesen.“ Ermittler bestätigen, dass sie mehrmals mit Aussagen in dieser Richtung konfrontiert waren. Es habe aber bei der gesamten Ermittlung keine Anhaltspunkte für eine Verbindung zu den Opfern dieser Mordserie gegeben.« (wikipedia)

Und auch: »In einer „Fallanalyse“ eines baden-württembergischen LKA-Beamten von Ende Januar 2007 für die Nürnberger Soko „Bosporus“ heißt es: „Alle neun Opfer hatten Kontakte zu einer Gruppierung, die ihren Lebensunterhalt mit kriminellen Aktivitäten bestreitet und innerhalb derer zudem ein rigider Ehrenkodex bzw. ein rigides inneres Gesetz besteht“. Weiter heißt es in der „Zusammenfassenden Charakterisierung der Fälle“: „Im Laufe der "Zusammenarbeit" begingen die Opfer vermutlich einen Fehler, der für die Opfer hinsichtlich seiner Bedeutung nicht erkennbar war“.

Aufgrund dieser „für die Täter bedeutsamen Verletzung eines Ehrenkodexes bzw. Wertesystems wurden in der Tätergruppierung jeweils Todesurteile gefällt und vollstreckt“. In der „Fallanalyse“ wird aber auch nicht ausgeschlossen, dass es zwischen den späteren Opfern und der mafiaartigen-Gruppierung zu finanziellen oder geschäftlichen Konflikten gekommen ist. „Möglicherweise wollten sich die Opfer wieder aus einem angelaufenen Geschäft zurückziehen, möglicherweise legten die Opfer Verhaltensweisen an den Tag, durch welche sich die Täterseite bedroht oder andersweitig provoziert sah.“« http://www.merkur-online.de/...

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