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Ärztemangel ist ein Mythos

Laut einer Studie des Wirtschaftsinstituts sind genug Absolventen vorhanden, die zusammen mit Zuwanderern aus dem Ausland, den Ärztemarkt in Deutschland füllen.

Während jährlich 6.600 Ärzte ihre Laufbahn beenden, kommen allein 10.000 neu ausgebildete Mediziner von deutschen Hochschulen.

Statistisch gibt es für 1.000 Einwohner 3,8 Ärzte. Damit liegt Deutschland bei der Versorgung im europäischem Vergleich in der Spitzengruppe.


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WebReporter: _griller_
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Mythos, Ärztemangel, Absolvent
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.10.2013 12:32 Uhr von _griller_
 
+10 | -1
 
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Die Ärzteverteilung ist jedoch nicht flächendeckend gleich.
In Ballungszentren ist sie höher als in dünn besiedelten Gegenden.
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10.10.2013 12:45 Uhr von Delios
 
+4 | -2
 
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Aha... das merke ich.

4 Hausärzte hier in der Umgebung. 2 davon haben alterbedingt aufgehört. Die Warteschlange respektive die Terminvergabe wird dadurch auch nicht besser.
2 Zahnärzte in der Umgebung und 1 davon nimmt schon gar keine neuen Patienten mehr an.

Für mich sieht das Ganze eher nicht so aus wie in dieser "Studie". Und ja hier ist es ländlicher.
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10.10.2013 12:46 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -2
 
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Wenn ich hier oben in Holstein nach einem Termin bei einem Orthopäden schaue, kann ich mich auf laaange Wartezeiten gefasst machen.

Das soll also kein Ärztemangel sein...
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10.10.2013 16:39 Uhr von Draco Nobilis
 
+0 | -2
 
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Ja wieviele von den 10000 bleiben nach ihrer Ausbildung in DE?^^
Wieviele Ärzte bleiben in DE?

Eine realistische Betrachtung wäre die Wartezeit der Patienten auf Fachärzte. Am besten noch nach den jeweiligen Fachgebieten aufgeschlüsselt.
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10.10.2013 17:19 Uhr von Sonny61
 
+3 | -0
 
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Wartezeiten für Augenärzte und Kardiologen liegen teilweise bei bis zu 6 Monaten!
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10.10.2013 17:39 Uhr von Slaydom
 
+3 | -1
 
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Die Ärzte die wirklich klever sind, gehen ins Ausland, verdienen mehr, müssen weniger Arbeiten
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10.10.2013 19:03 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -0
 
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Dann schreiben wir es doch mal um in:

Es mangelt an guten Ärzten die Ahnung von dem haben was sie tun :D
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10.10.2013 19:20 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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Man kann sich noch über die semantischen Feinheiten streiten, Fakt ist aber, dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung immer aufwendiger wird.

"in Aussicht um den zu erwartenden Millionenverdienst."

Bei einem Nettoverdienst von 30.000 im Jahr, ist man bei der ersten Million schon fast im Rentenalter.
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10.10.2013 19:32 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -1
 
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dass der ärztemangel in deutschland ein mythos ist, ist ein mythos! warum?

3,8 ärzte auf 1000 menschen ist eigentlich recht durchschnittlich. nicht außergewöhnlich wenig, aber auch nicht übermäßig ausreichend. das sind pro arzt pi mal daumen 250 patienten. im grunde hört sich das noch nicht mal so schlimm an, weil ja nicht alle 250 patienten gleichzeitig krank werden und die praxis stürmen. jetzt kommt aber der haken an der sache und warum die statistik wie immer nicht aufgeht: bei der statistik wurde nämlich nicht beachtet, dass zu den 3,8 ärzten auf 1000 menschen ALLE ärzte zählen! also nicht nur allgemeinbehandelnde ärzte, sondern auch urologen, gynäkologen, orthopäden, hautärzte, chirurgen, internisten, HNO ärzte, augenärzte neurologen, usw. usf. wenn es schlimm kommt, zählen sogar zahnärzte dazu.

da aber nicht alle ärzte alles machen können und man für bestimmte erkrankungen zu einem spezialisten muss, sieht es schon ganz anders aus. ähnliches betrifft auch die allgemeinmediziner in ihren praxen. das alles kann man schön an den ständig überfüllten wartezimmern erkennen, wo man meist locker 2 stunden einplanen muss. hinzu rechnen muss man auch noch, dass nicht alle ärzte gleich gut in ihrem beruf sind. da gibt es wirklich gewaltige qualitätsunterschiede in deren wissen, gewissen und behandlungsmethoden. letztlich sind es dann vielleicht nicht mehr als 1 arzt auf 10.000 patienten mit bestimmten gesundheitlichen anliegen, was bei weitem zu wenig ist! ich merke das auch in meiner gegend. da muss man bspw. für einen termin beim augenarzt bis zu 3 monate (!) warten. im benachtbarten landkreis sieht es nicht anders aus.

wir haben es hier also eindeutig mit einer getürkten statistik zu tun, die so nicht auf die realität übertragbar ist!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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13.10.2013 10:35 Uhr von Tinitri
 
+0 | -0
 
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Desweiteren gehen auch genügend Ärzte in die Forschung. Die Bezahlung wird immer unattraktiver, sodass nur noch ausländische Nachbesetzungen erfolgen, was die Qualität der Arzt-Patient-Gespräche enorm mindern kann. Sogar Chefarztposten sind aufgrund der frisierten Vergütung unattraktiv...alles miterlebt...

Sehr guter Beitrag von Nebelfrost.

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