10.10.13 12:12 Uhr
 3.168
 

"Überführte Plagiatorin": Empörung über Annette Schavan als neue Hochschulrätin

Die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan wurde als Plagiatorin entlarvt und nun dennoch in den Hochschulrat der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gewählt (ShortNews berichtete).

Nun wächst die Empörung über diese Entscheidung, eine "überführte Plagiatorin" zu wählen, so der Deutsche Hochschulverband.

"Die Berufung von Frau Schavan in ein bedeutendes Leitungsamt einer Exzellenzuniversität widerspricht dem akademischen Comment und ist ein Affront gegenüber den Kollegen der Universität Düsseldorf", kritisiert der Verband scharf.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Universität, Empörung, Annette Schavan, LMU
Quelle: www.sueddeutsche.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.10.2013 12:36 Uhr von McClear
 
+4 | -10
 
ANZEIGEN
Kaugummi hat einen neuen Namen! Schavan-Gum! Oder Kavaugummi.
Kommentar ansehen
10.10.2013 13:02 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -5
 
ANZEIGEN
Dann sollen die ganzen Studenten hier bitte Demos an den Unis veranstalten.
Kommentar ansehen
10.10.2013 13:07 Uhr von Maverick Zero
 
+36 | -4
 
ANZEIGEN
Ich habe die gute Frau einmal persönlich getroffen. Dabei hat sie sehr klar gemacht, wo sie sich und wo sie den Rest des Pöbels sieht - und welche Regeln für wen gelten.
Ekelhafte Frau.
Weg mit ihr aus allen Ämtern.
Kommentar ansehen
10.10.2013 14:16 Uhr von Trallala2
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
Ihr versteht das nicht, denn ihr kennt nur den kleinen Bereich in dem ihr lebt. Ihr habt einen Beruf gelernt, euch Kenntnisse angeeignet und arbeitet in dem Beruf. Alternativ wurdet ihr angelernt und arbeitet ebenfalls.

Neben diesen klassischen Berufen die nach gelernten Fähigkeiten ausgeführt werden, gibt es ein Gebiet wo die Berufskenntnisse zweitrangig sind. Gehört man zu der Gruppe, wird man de facto nie wieder im Leben arbeitslos. Denn hier sind die Beziehungen wichtig. Hat man die, ist man prädestiniert für hochwertige Berufe.

Es ist unwichtig ob Schavan einen Doktor Grad hat oder etwas abgeschrieben hat. Der Grad ist unwichtig. Wichtig ist wen sie kennt. Und das tut sie. Sie kennt viele wichtige Leute, und deshalb ist sie prädestiniert für die Stelle. Da mag sich der Hochschulverband noch so darüber ärgern.

Letztendlich sind das Krokodilstränen. Da ärgert sich nur einer, dass er übergangen wurde und schießt nur quer. Jeder der etwas Ahnung hat, weiß wie stark mit den Doktortiteln geschummelt wird. Will man in die Wirtschaft oder Politik, ist vielerorts ein Doktortitel geradezu ein Muss. Keiner von denen wird je sich wissenschaftlich betätigen, aber in einigen Bereichen sind Titel als Statussymbol unheimlich wichtig. Plant man irgendwann in den Vorstand einer großen Firma oder Bank zu wechseln, ist ein Doktortitel ein Muss.

Und hier kommen Leute ins Spiel die für gutes Geld solchen Leuten ihre Doktorarbeiten schreiben. Das weiß jeder, der etwas Ahnung hat.

Und da regt man sich über paar Leute auf die man erwischt hat.
Kommentar ansehen
10.10.2013 14:16 Uhr von Kanga
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
wenn sich der protest mehrt...dann is die da auch weg..
was glaubt ihr eigentlich wie die Profs bei den unis untereinander gegen die wettern...
einfach köstlich
Kommentar ansehen
10.10.2013 20:33 Uhr von Klugbeutel
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Also dass die Tussi noch die Frechheit hat ihre Kandidatur zu stellen...
Kommentar ansehen
10.10.2013 22:12 Uhr von Joeiiii
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Wundert es wirklich jemand? Die meisten Politiker fallen auf die Füße, egal was sie angestellt/verbrochen haben. Was man getan hat und ob man überhaupt qualifiziert ist, spielt keine Rolle. Da zählt nur das Parteibuch.
Kommentar ansehen
11.10.2013 23:09 Uhr von demokratie-bewahren
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist sehr bedauerlich, daß eine früher so renomierte Uni sich dem inzestuösen Postenzuschanzen der Politik nicht entziehen konnte oder wollte. Wäre interessant, welche Vorteile auf Kosten der Steuerzahler so was ermöglicht haben. LMU als Resterampe, früher hat man für solche Pöstchen eher die Stadtwerke verwendet. Kann eine solche Uni excellent sein, zumindest im wissenschaftlichen und ethischen Sinn ?

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?