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Urteil: Chirurg muss 220.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

In Bielefeld muss ein Chirurg einem Patienten 220.000 Euro Schmerzensgeld und zusätzlich Schadenersatz zahlen. Der Mediziner hatte bei einer misslungenen Koloskopie den Darm des Patienten durchbohrt.

Tage danach musste der Patient notoperiert und monatelang stationär betreut werden. Trotzdem ist er jetzt ein schwerbehinderter Frührentner mit künstlichem Darmausgang.

Der Fehler des Arztes war es, den Mann unzureichend über die Risiken der Koloskopie informiert zu haben. Vor Gericht gab dieser an, dass er es sich sonst nochmal überlegt hätte.


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WebReporter: _griller_
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Bielefeld, Schmerzensgeld, Chirurg
Quelle: www.aerztezeitung.de

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