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Urteil: Chirurg muss 220.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

In Bielefeld muss ein Chirurg einem Patienten 220.000 Euro Schmerzensgeld und zusätzlich Schadenersatz zahlen. Der Mediziner hatte bei einer misslungenen Koloskopie den Darm des Patienten durchbohrt.

Tage danach musste der Patient notoperiert und monatelang stationär betreut werden. Trotzdem ist er jetzt ein schwerbehinderter Frührentner mit künstlichem Darmausgang.

Der Fehler des Arztes war es, den Mann unzureichend über die Risiken der Koloskopie informiert zu haben. Vor Gericht gab dieser an, dass er es sich sonst nochmal überlegt hätte.


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WebReporter: _griller_
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Bielefeld, Schmerzensgeld, Chirurg
Quelle: www.aerztezeitung.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2013 16:52 Uhr von XepT_
 
+5 | -0
 
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220 000€ sind zwar viel Geld, aber in diesem Fall wohl angemessen.
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10.10.2013 08:11 Uhr von langweiler48
 
+0 | -1
 
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Eine Schwerstbehinderung fuers ganze Leben ist nicht mit Geld aufzuwiegen. Ich koennte mir vorstellen, dass er anstatt dem Geld lieber wieder seine vollstaendige Gesundheit haben moechte.

Dem Arzt gehoert seine Approbation entzogen. Eine Darmspiegelung in der heutigen Zeit mit den zur Verfuegung stehenden Geraeten sollte auch ein Azubi durchfuehren koennen.

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