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Aus für Data Becker

Die Sprecherin des Düsseldorfer IT-Verlags und Software Hauses Data Becker hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen zum 31.03.2014 schließt.

Erfolgsprodukte hätten bereits Abnehmer gefunden und würden weiter betrieben werden. Der Kern aber, nämlich Privatanbietern mit günstiger Literatur und Software den Computeralltag zu vereinfachen, brächte keine Geschäfte mehr.

Was mit den rund 100 Mitarbeitern wird, ist momentan noch fraglich.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Software, Anbieter, Schließung
Quelle: www.heise.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2013 14:49 Uhr von Kanga
 
+44 | -2
 
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damals waren das noich zeiten..
da haste für den C64 und Amiga nur Software von Data Becker benutzt...
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09.10.2013 14:53 Uhr von nchcom
 
+28 | -18
 
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"damals waren das noich zeiten..
da haste für den C64 und Amiga nur Software von Data Becker benutzt..."

Stimmt. Einmal installiert und man konnte den rechner neu aufsetzen. Das meiste war Müll und gab es als Free- Sharware meist günstiger und besser.
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09.10.2013 15:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+17 | -24
 
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@nchcom
Als wir Software von Data Becker 1990 gekauft haben, gab es noch gar kein Internet. Folglich auch keine Freeware oder Shareware. Und damals waren einige gute Programme dabei, die man brauchte um Windows 3.0 aufzubohren.
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09.10.2013 15:23 Uhr von Jolly.Roger
 
+35 | -5
 
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"Als wir Software von Data Becker 1990 gekauft haben, gab es noch gar kein Internet. Folglich auch keine Freeware oder Shareware. "

Sorry, aber Free- und Sharedware gab es auch schon vor dem Internet. Zu C64 Zeiten entweder zum Abtippen aus Zeitschriften oder später auch zum Kaufen auf Diskette. Habe mir mal für DOS ein Shareware-Zeichenprogramm für 2 DM gekauft.
Außerdem gab es zu Win3.0-Zeiten auch schon Mailbox-Systeme, auf denen man u.a. Free- und Shareware bekommen hat. Damals halt noch mit Akustikkoppler und Telefon, später eben mit 9600er Modem.

Zu den Büchern kann ich nicht viel sagen, aber die Software war oft .... naja...stimme da mit nchcom überein...

Data Becker war damals so etwas wie die Dummies-Bücher heute. Für totale Laien OK, aber das wars dann auch.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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09.10.2013 15:32 Uhr von Nebelfrost
 
+17 | -0
 
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wieder ein unternehmen, das den bach runtergeht, weil es den sprung auf die aktuelle stufe des internetzeitalters (smartphones, facebook, youtube, etc.) nicht geschafft hat. da liegt wohl eindeutig eine fehlgeleitete unternehmensführung zugrunde, weil man sich nicht an die höhe der zeit angepasst hat, ähnlich wie bei den ganzen versandhäusern (quelle, neckermann), die ihre kunden bis zuletzt noch immer hauptsächlich über per post zugesendete kataloge abseits des internet bei laune halten wollten. data becker hat doch bereits seit jahren geschwächelt. dass irgendwann ohne veränderung des firmenkonzepts das aus kommen wird, war abzusehen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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09.10.2013 15:34 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
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Die Schließen. Was wird mit den Mitarbeitern wohl passieren?
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09.10.2013 15:48 Uhr von Pixwiz
 
+2 | -0
 
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@borgir:

...lass mich mal raten ...
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09.10.2013 15:58 Uhr von ollyhal
 
+10 | -4
 
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kein Mitleid für das Unternehmen (schade aber für die Mitarbeiter). Die "Fach"bücher waren seit Anbeginn der größte Müll, den es gab. Hauptsache als erste ein Buch zu einem Thema auf den Markt geschmissen - egal wie falsch der Inhalt war.

Bei der Argumentation von ThomasHambrecht musste ich herzlich lachen: es gab noch kein Internet, also gab es auch keine Shareware :-) Einfach klasse. Google mal die Stichworte Fido-Net, Pegasus CD oder ähnliches. Naja: die Gnade der späten Geburt :-)

[ nachträglich editiert von ollyhal ]
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09.10.2013 16:58 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
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Mensch, schon wieder einer weg aus meinen PC-Anfangszeiten
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09.10.2013 17:24 Uhr von xyr0x
 
+0 | -0
 
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Und ich hatte heute erst noch das Visitenkartendruckstudio von DB in einer Uraltkiste Software in der Hand :)

Eigentlich war Db die letzten Jahre immer hinter den Trends. Bei denen war aktuell was eigentlich schon 3-4 Jahre auf dem Markt war und jeder kannte\wusste ....

Einfach den Moment verpasst...
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09.10.2013 17:24 Uhr von mrshumway
 
+1 | -1
 
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Die "Goldene Serie" war ganz besonders übel. Irgendwelche Tools, um Schallplatten, Kassetten, die CD´s der Serie selbst oder so was zu verwalten... Und der Kram war nicht billig. Der Vertreter von denen war aber cool. Wir wurden regelmässig mit Gratis-Literatur versorgt und es gab auch oft mal ne Einladung zum essen. Rossipaul war mir von der Software fast noch ein wenig sympathischer als diese Goldene Serie....
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09.10.2013 18:19 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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Ja man wird alt :-) Die schönen Hardcover Büchlein mit der CD drin :-)

Naja freie Software macht halt dieses Geschäft zunichte.
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09.10.2013 19:15 Uhr von mort76
 
+3 | -2
 
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Thomas,
vor dem Internet gabs dafür aber beispielsweise CD-ROMs mit jeder Menge Shareware drauf in den Läden.
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09.10.2013 19:20 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@mort76

"vor dem Internet gabs dafür aber beispielsweise CD-ROMs mit jeder Menge Shareware drauf in den Läden."

... und noch jede Menge auf Flohmärkten.
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09.10.2013 19:40 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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artefaktum,
und über Mailboxen funktionierte das ja auch, sowie über Magazine mit CD-ROMs am Kiosk.
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09.10.2013 20:39 Uhr von damagic
 
+5 | -0
 
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btw. lief freeware damals (c64/amiga) eher unter dem begriff "public domain"
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10.10.2013 02:53 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
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@ollyhal

Du erzählst Quatsch. Natürlich gab es Shareware schon vorher, aber an die musste man erst kommen. Wenn man glück hatte gab es mal ein Diskette zu einer Zeitschrift, später CD, noch später DVD. Aber das war es schon für den Normalbürger. Also bitte nicht so tun als ob es Shareware an jeder Ecke gab. Die breite Masse erreichte das Internet erst so ab 2000.

Was ThomasHambrecht schreibt stimmt somit zwar faktisch nicht, aber der Normalbürger hatte kaum Zugang zur Shareware. Das kanten nur Computerbegeisterte und sich Zeitschriften kauften oder Internet hatten und Bastler waren. Denn 90% aller Sharewareprograme damals waren kaum funktionierender Schrott.

Shareware musste außerdem getestet werden. Ist nicht jedermanns Sache.

Also kein Unsinn reden wenn man keine Ahnung hat.
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10.10.2013 09:12 Uhr von BerndLauert
 
+2 | -1
 
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ThomasHambrecht hat sich mit der Aussage "es gab noch kein Internet, also gab es auch keine Shareware" wie so oft abermals als totaler DAU entlarvt.. Kann dem Typen bitte jemand jegliche EDV wegnehmen?
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10.10.2013 09:13 Uhr von Fred_Flintstone
 
+1 | -0
 
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Leute, erinnert ihr euch noch an Z-Netz und Konsorten? Da wurden über "Mailboxen" wie später im Usenet automatisch Public Domain Programme verteilt. Es gab auch Läden, in denen massenhaft Disketten verkauft wurden mit Public Domain Software. Kosten durften die nur, was die Kopie kostete. Das waren noch Zeiten....
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10.10.2013 10:10 Uhr von Joker01
 
+0 | -0
 
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kein Wunder. Die ganzen Software-Produkte von denen war nur ein lieblos programmierter Haufen Müll.
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11.10.2013 01:44 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -0
 
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@trallala2:

"Du erzählst Quatsch."

Naja....

"Natürlich gab es Shareware schon vorher, aber an die musste man erst kommen. Wenn man glück hatte gab es mal ein Diskette zu einer Zeitschrift"

Ich habe meine Shareware-Disketten bei Edeka gekauft, etwa Anfang der 90er. Da kamen auch "Normalbürger" hin...^^

Die Pegasus-CDs gabs dann auch bei jedem Computer-Fuzzi und in jedem Kiosk gabs Computer-Zeitschriften mit Diskette oder CD.

"Die breite Masse erreichte das Internet erst so ab 2000."

Ja, und davor gabs eben andere Methoden. Die ganzen Mailboxen habe ich ja auch schon erwähnt...nicht unbedingt für die breite Masse, aber die wurden ja bei Edeka u.ä. fündig.

"Also kein Unsinn reden wenn man keine Ahnung hat. "

Solche Aussagen wirken schnell wie ein Selbstgespräch....;-)

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