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Statistisches Bundesamt: Geringe Nutzung des Öffentlichen Verkehrs

Laut einem Bericht des Statistischen Bundesamtes wird der öffentliche Verkehr in Deutschland kaum ausgenutzt. Auch wenn in den Großstädten die Busse und Bahnen meistens ziemlich überfüllt sind, ist die Zahl an Personen doch gering.

Busse und Bahnen sind im Jahr 2012 nur zu 22 Prozent ausgelastet gewesen. Aber auch in diesem Jahr sah es bis jetzt nicht besser aus.

Eisenbahnen und S-Bahnen sind mit 25 Prozent nur etwas voller als zum Beispiel Linienbusse.


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Bus, Nutzung, Auslastung, Öffentlicher Verkehr
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2013 20:12 Uhr von Pixwiz
 
+17 | -0
 
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liegt aber sicher nicht an den preisen...
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08.10.2013 20:20 Uhr von rubberduck09
 
+17 | -0
 
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Schaut von den Statistikern auch mal einer auf die Fahrpreise und teils unmöglichen Abfahrtszeiten?

2,50 Euro für 5km. Die haben doch den Arsch offen!
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08.10.2013 20:25 Uhr von ein_fremder
 
+9 | -3
 
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@Pixwiz
...sondern eher an der Zwangskulturbereicherung, die vielen Fahrgästen wiederfährt.
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08.10.2013 20:28 Uhr von Kanga
 
+7 | -0
 
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wann soll das denn nicht ausgelastet sein???
um 2 uhr morgens??
immer wenn ich fahre..kann ich von glück reden..das ich noch n stehplatz bekomme..
manchmal darf ich auch auf ne nächste bahn warten..weil nix mehr reinpasst..

die müssen das echt mit der landauslastung verrechnet haben
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08.10.2013 20:32 Uhr von Der_Korrigierer
 
+0 | -0
 
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DOPPELT HEHE MINUS PLS

[ nachträglich editiert von Der_Korrigierer ]
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08.10.2013 20:32 Uhr von Der_Korrigierer
 
+1 | -0
 
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Fehlt nur noch die komplette Privatisierung. Landverkehr würde dann gestrichen, da zu unrentabel :D
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08.10.2013 20:42 Uhr von Prachtmops
 
+7 | -0
 
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bei den preisen fahr ich doch lieber auto...

einfaches rechenbeispiel... möchte ich hier aufn land, in die nächste stadt (9km entfernt), so kostet mich die fahrkarte hin und zurück 7 euro.
mit dem auto fahr ich mit 7 euro etwa 50km
selbst wenn ich verschleis abziehe, bin ich mit dem auto billiger dran.

und so werden viele denken, denn warum soll ich mir überhöhte preise und ellenlange wartezeiten geben, wenn ich mit dem auto in allen belangen besser dran bin?
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08.10.2013 20:50 Uhr von Runenkraft
 
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@Der_Korrigierer : Ist in ländlichen Gebieten und kleineren Städten doch schon. Nennt sich Taxi-Bus.

Morgens früh geht es noch, da findet man wohl noch einen Sitzplatz. Aber in der Feierabendzeit zwischen 16 und 19 Uhr ist meine Bahn so überfüllt, dass dort nicht einmal ein Ohnmächtiger umfallen würde.
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08.10.2013 20:56 Uhr von derSchmu2.0
 
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Da steckt die Antwort schon in der Statistik. Wenn nicht viele Menschen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, diese aber voll sind, dann tun die Betriebe zu wenig, um die Fahrt attraktiver zu machen...
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08.10.2013 20:57 Uhr von keineahnung13
 
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1. Sau teuer, da ist Tausendmal billiger wenn man sich das Auto leisten kann und eventuell die Steuern weglässt und reperaturen aber dafür haufen andere Vorteile... selbst schon teurer, wenn ich nur den Sprit nehme...
2. bei mir fahren die auch so gut wie nie, oder zu scheiß Zeiten, oder fahren erst gar nicht dorthin wo man hin muss, oder man ist mit laufen schneller wenn man es gerade verpasst hat....
3. bin am Fahrplan gefesselt und wenn ich arbeitn muss total scheiße weil aller hundert jahre mal was fährt bzw ellenweit laufen muss zum Bahnhof...

Also für mich total unpraktisch, teuer und wenn man Zeitlich gebunden ist auch mist... wenn ich Zeit ohne Ende habe mag es schon anders aussehen... Früh mags auch noch gehen nur wenn ich spät erst von Arbeit komme und dann zu unterschiedlichen Zeiten ist meist schon der Zug weg (vorher weit laufen, da wär ich mit dem Auto schon fast zu Hause) und warte nochmal mindestens eine Stunde... und fahr auch so lange ca wie mit dem Auto... also kann quasi mich gleich erschießen^^ das hab ich schon ne Gute Woche mal durchgezogen weils Auto kaputt war... also hin geht noch aber zurück für mich zum vergessen... naja und Teuer war es auch... da komm ich mit reinen Sprit kosten viel viel länger zur Arbeit...
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08.10.2013 21:11 Uhr von newschecker85
 
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ich arbeite im Schichtsystem und habe es 20km zur abeit. mit ÖPNV ist es unmöglich z.b. rechtzeitig zu der Frühschicht auf arbeit zu sein oder nach der spätschicht wüsste ich nicht, wie ich heimkommen soll.

Zudem müsste ich mindestens 3 bis 4 mal umsteigen, weil aufn Dorf wohne. Da fahren 2 Buslinien, eine Dorflinie und eine Hauptstadtlinie, aber an den Abfahrtszeiten haperts, 19uhr30 fährt der letzte bus nach hause von der nnächstgelegenen stadt und von der Hauptstadt glaub auch so 19 uhr, weiß der geier, bin lange kein Bus mehr gefahren. ^^

Ich hätte ne stelle im nachbarort anfangen können, gute bezahlung und gute verkehrsanbindung, aber 9 uhr bis 18uhr? neee da arbeite ich lieber in Schichtsystem, ich will ja noch was vom Tag haben.

Mit dem Auto bin ich unabhängig, und wenn meine Schwalbe repariert ist, kann ich jederzeit (außer Winter) damit rumfahren wie ich will.

ich habe eh vor, nächstes jahr näher an meine Arbeit zu ziehen, das ich es nur noch 5km zur arbeit habe, da kann ich dann auch das Fahrrad nehmen notfalls.
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08.10.2013 21:57 Uhr von fuxxa
 
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Die Bahn vergrault auch die Kunden. Der Regional "Express" hat dauernd Verspätung, dazu kommt Rauchverbot im ganzen Zug und über Alkoholverbot wird auch schon nachgedacht. Da gibts keinen Grund mehr mit der Bahn zu fahren. Da nehm ich lieber die extremen Spritkosten in Kauf.
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08.10.2013 22:04 Uhr von Phillsen
 
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Warum das in den Städten (angeblich) so ist kann ich nicht beurteilen.
Bei uns auf dem Land ist das aber ganz einfach erklärt.
Die Busse hier um mich rum fahren ca. stündlich.
Morgens zwischen 6.00 und 8.00 sinds 3 Busse. die heillos mit Schülern überladen sind.
Danach fahren die Busse immernoch stündlich, aber sind meistens fast leer weil sie kein Mensch braucht.
Um 12 respektive um 13.00 ist dann nochmal Volllast angesagt und den Rest des Tages nutzt die Dinger quasi Niemand. Trotzdem fährt stündlich ein Bus bis 23.00

Wäre zwischen 6.00 und 8.00 sowie zwischen 16.00 und 18.00 im 20 minuten Takt ein Bus zu haben und den rest des Tages keine oder kaum Verbindungen, wäre das in meinen Augen trotzdem viel reizvoller.

Von Dörfern abseits der Hauptverkehrsrouten will ich garnicht erst anfangen.

Dasselbe gilt fürs Wochenende.
Es wird schön gleichmässig über den Tag verteilt, statt sich dem Nutzerverhalten anzupassen. Samstags sind die Busse fast immer komplett leer. Ist ja auch kein Wunder wenn man den letzten Bus vom Kino nach Hause schon um viertel vor 11 kriegen muss.
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08.10.2013 22:45 Uhr von BerndLauert
 
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> Die Bahn vergrault auch die Kunden. Der Regional "Express" hat dauernd Verspätung, dazu kommt Rauchverbot im ganzen Zug und über Alkoholverbot wird auch schon nachgedacht. Da gibts keinen Grund mehr mit der Bahn zu fahren. Da nehm ich lieber die extremen Spritkosten in Kauf.

Ich hoffe, das ist Ironie! Ein Rauch- und Alkoholverbot ist das Vernünftigste, was ein Bahnbetreiber seinen Fahrgästen bieten kann.
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08.10.2013 23:41 Uhr von Nebelfrost
 
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zitat: "Auch wenn in den Großstädten die Busse und Bahnen meistens ziemlich überfüllt sind"

was hier eher daran liegt, dass man in vielen großstädten mit dem auto nicht weit kommt, zumindest tagsüber. da kommt man mit öffentlichen verkehrsmitteln (ÖVM) einfach besser, bevor man sich den horror des stadtverkehrs antut. desweiteren wohnen in einer großstadt ziemlich viele menschen auf kleinem raum. viele davon haben kein eigenes auto, vor allem junge leute.

aber außerhalb der großstädte macht sich schnell ernüchterung breit. dass nur 22 bis 25% öffentliche verkehrsmittel nutzen, ist nicht verwunderlich. hauptgrund dafür sind natürlich die immensen preise, die man zum teil bereits als wucher bezeichnen kann. unter solchen bedingungen kriegen die die mehrzahl der leute nicht in busse und bahnen.

das nächste problem ist die mit ÖVM verbundene abhängigkeit. viele wollen eben nicht auf strikte fahrpläne angewiesen sein und vor allem in provinzgebieten, wo ab einer bestimmten uhrzeit die bürgersteige hochgeklappt werden, verkehren auch keine ÖVM mehr. ein eigenes auto bedeutet einfach unabhängigkeit und die gewissheit, jederzeit überall unkompliziert hin zu können, wenn man wöllte.

ein weiteres großes manko ist speziell bei der bahn die gestiegene unzuverlässigkeit und die teils miesen anbindungen im regionalverkehr, sowie der schlechte service. wenn man nicht gerade mit dem völlig überteuerten ICE fährt, bedeutet das bei der überbrückung längerer strecken häufiger das inkaufnehmen von verspätungen und vor allem bedeutet es lange aufenthaltszeiten an bahnhöfen beim warten auf anschlusszüge, was die reisezeit enorm hinauszögert. da kann es dann passieren, dass man mit dem zug schon mal für eine strecke 10 stunden benötigt, während man die gleiche strecke mit dem auto in gerade mal 6 stunden hinter sich gebracht hat. vom thema freundlichkeit und höflichkeit haben die meisten bahnangestellten heute zudem auch noch nichts gehört, egal ob an infoschaltern am bahnhof, oder die schaffner im zug.

wem macht das bahnfahren unter solchen gegebenheiten noch spaß? mir nicht! wenn man bedenkt was die bahn früher mal für eine im volk angesehene und respektierte institution war. und wer bei der bahn gearbeitet hat, der war was. darauf konnte derjenige stolz sein. heute hingegen ist die bahn verschrien, hat das ansehen eines haufens voller idioten und ist nur noch ein schatten ihrerselbst. was ist nur aus der glorreichen eisenbahn vergangener zeiten geworden?

nicht mal eisenbahnfans finden mehr sonderlichen gefallen an der modernen deutschen eisenbahn. der ganze reiz und alles flair ist verflogen. charakteristische und faszinierende lokomotiven wurden durch uninteressante und monotone triebwagenzüge "ohne seele" ausgetauscht, die jeglichen reiz verloren haben und alle gleich aussehen. wie zum teufel kann man sowas schön finden? das hat nichts mehr mit schönheit zu tun. es ist einfach nur noch öder, hässlicher einheitsbrei.

wenn ich was zu sagen hätte, würde ich bspw. dampflokomotiven wieder als festen bestandteil der eisenbahn einführen und den bau neuer dampfloks nach altem vorbild ankurbeln. geschwindigkeit ist ein eher kleineres problem. es gab auch dampfloks, die auf bis zu 200 km/h beschleunigen konnten. und gerade im regionalverkehr, wo es nicht so auf hohe geschwindigkeiten ankommt, wären dampflokomotiven optimal! modernere dampfloks hatten dabei nicht mal eine allzu große rauchentwicklung. und immerhin kann man jede art von stählernem dampfross als wahre augenweide bezeichnen. es ist einfach interessant, einer dampflok beim fahren zuzuschauen.

außerdem gibt es viele tolle dieselloks (vor allem in den USA). schon alleine der donnernde, lärmende motorensound einer großen, massigen diesellok, die sich mit bis zu 5000 PS (einige modelle sogar um die 10.000 PS) die gleise entlang schiebt, verkörpert eine leidenschaft für sich.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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09.10.2013 11:05 Uhr von sevenofnine1
 
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Darmstadt ist ja eigentlich nicht gerade klein. Aber selbst da ist der ÖPNV ein Graus. Mein Zug hatte z. B. gestern mal wieder die übliche Verspätung (etwa 20 min). Der Bus nach Hause war gerade weg. Auf den nächsten Bus hätte ich fast 2 Stunden warten müssen, bis der überhaupt abfährt, und dann braucht der ca. 1 Stunde, bis ich damit endlich daheim bin. Also... meinen Mann angerufen, den ins Auto gejagt, 20 min später war er da, hat mich abgeholt, 40 min später war ich stressfrei daheim. ca. 2 Stunden früher, als wenn ich auf den Bus gewartet hätte. Okay... ich hätte ja noch ins Kino, direkt am Hauptbahnhof gehen können, 2 Stunden sollten eigentlich für einen Film reichen, aber der wird vorher ja erst durch 35 min Werbung verlängert und alleine macht das sowieso keinen Spass.
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13.10.2013 20:37 Uhr von Borgir
 
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Vielleicht werden sie nur "kaum" genutzt, weil sie so voll sind. Und teuer noch dazu.

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