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Immer weniger Interesse an E-Books

Ronald Schild, Digital-Experte vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, sagte , dass der Hype um die E-Books vorbei sei. Doch in Deutschland hat bereits jeder Vierte E-Books. Jedoch hängt Deutschland den USA hinterher.

Die USA machen bereits heute schon fast 20 Prozent ihrer Bücherabsätze über elektronische Geräte, in Deutschland sind es nur zehn Prozent.

Zudem sieht Schild Verbesserungsmöglichkeiten bei Reise- und Koch-E-Books.


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Ende, E-Book, Hype
Quelle: www.focus.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2013 14:53 Uhr von ar1234
 
+14 | -8
 
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Ob die gekaufte E-Book Bibliothek die selbe Zukunft hat, wie die CD-Rom Bibliotheken?

Ich jedenfalls bevorzuge gedruckte Bücher. Insbesondere bei Büchern, die ich länger haben will.
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08.10.2013 15:08 Uhr von Maedy
 
+12 | -9
 
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Bücher sind lebendiger wenn man drin blättern kann. E-Book lesen fesselt mich nicht so wie es ein gutes gebundenes Buch in der Hand kann auch wenn der Inhalt derselbe ist.
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08.10.2013 15:34 Uhr von Justus5
 
+6 | -2
 
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Kurios. Eine Studie von Bitkom von vor wenigen Tagen kommt zu einem vollkommen anderen Ergebnis, und spricht von steigenden e-Book-Raten:
http://www.ecmguide.de/...
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08.10.2013 15:53 Uhr von Misuke
 
+18 | -1
 
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ich glaube die Kunden sind es einfach leid für ein Buch das automatisch eingescannt wurde und danach vervielfältigt wurde als Datei nur einen Rabatt von vllt 2-5 € zu zahlen ...

das Dilemma das die Händler dann haben, sie bleiben auf ihren gedruckten sitzen wenn statt 39,99 die Ebook Variante nur 11,99 kostet

DRM Sperren sind für den Arsch ...seit Calibre kannste jedes PDF und jedes Mobi Epub oder sonstiges in alle anderen Formate konvertieren ....
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08.10.2013 16:21 Uhr von Draco Nobilis
 
+8 | -0
 
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Das hat ja ganz bestimmt nichts mit der Buchpreisbindung zu tun, neeeiiiinn.
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08.10.2013 16:22 Uhr von jpanse
 
+3 | -0
 
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@Justus

Stimmt, die News darüber gab es auch auf SN...

Nur Lug und Trug...

Ich bevorzuge jederzeit den Reader...im Urlaub ist er unschlagbar...und ich habe auch nicht unendlich Platz für eine Biblithek zuhause...
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08.10.2013 16:45 Uhr von omar
 
+7 | -0
 
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Vermutlich haben die das gleiche Problem wie die Musikindustrie. Immer mehr Ebook-Reader-Nutzer laden sich illegal die Bücher herunter, weil die Ebook-Preise nicht immer wirklich fair und nachvollziehbar sind.
Als lobenswertes Beispiel möchte ich den amerikanischen Baen Verlag nennen. Bei Baen Books bekommt man in der sog. Free Library viele Bücher kostenlos (quasi zum Anfixen der Leser). Die folgenden Bücher der Serien sind dann meist kostenpflichtig, aber der Preis für die meisten elektronischen "Taschenbücher" liegt zw. 1 und 10 US-Dollar, was in Euro umgerechnet noch ok ist. Es gibt auch teurere Bücher, aber das meiste ist relativ bezahlbar. Man kann zudem alle Bücher dort jederzeit runterladen, auch wenn die eigene Kopie gelöscht wurde. Zudem sind die Bücher DRM-frei, d.h. können in alle möglichen Formaten mit beliebigen Ebook-Readern gelesen werden. Es gibt auch ein Online-Archiv fast aller Bücher (auch der kostenpflichtigen), das man nutzen kann, mit dem Apell die Bücher zu kaufen. Man vertraut auf die Wertschätzungund Ehrlichkeit der Leser.

[ nachträglich editiert von omar ]
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08.10.2013 18:44 Uhr von El_Caron
 
+0 | -0
 
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@Draco Nobilis
Im Prinzip nicht. Da die E-Book-Ausgabe eine eigene Ausgabe ist, könnte man auch entsprechende Preise dafür binden. Wir aber nicht gemacht, mit dem Argument "Der Druck macht nicht den Preis". Selbst wenn das so wäre, sind aber wohl die meisten Kunden nicht bereit, die Nachteile (DRM mit fragwürdiger Dauerhaftigkeit, keine Möglichkeit für Gebrauchtmarkt) hinzunehmen.

Ich persönlich bin großer Fan von E-Books. Habe mir einen Kindle zugelegt, nachdem ich die Preise einiger Klassiker, die ich haben wollte, überschlagen hatte und lese mich nun durch Projekt Gutenberg. Der Komfortgewinn, das Buch immer dabeihaben zu können, ist schon erheblich.
Für Sachbücher, die ich lange nutzen will, ziehe ich auch den Druck vor (für Programmierbücher dagegen das E-Book-Format, die interessieren bald eh wieder keinen mehr) - allerdings hätte ich da wirklich gerne doie E-Book-Ausgabe zusätzlich für Volltextsuche. Aber das zieht Amazon USA ja gerade durch, dass man die zum Buch dazubekommt.
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08.10.2013 19:23 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -0
 
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ist die beste Sache die es gibt^^ kann ich auf mein Note 2 Bücher lesen :)
und muss nicht eine Fette Schwarte halten^^

einzigst bekloppte ist das die genauso teuer sind wie die Gedruckten... müssten eigentlich billiger sein, wegen keine Lagerkosten (minimal) keine Transportkosten und keine Kosten für Papier und Tinte...

aber sonst Top :) naja außer die Welt geht unter da wirds scheiße mit den Ebooks, aber ich glaube da hab ich was besseres zu tun als Buch lesen^^
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08.10.2013 20:07 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -0
 
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Tja wieso den wohl.

Weil in Deutschland dank der Buchpreisbindung Ebooks genausoviel kosten, wie gedruckte.

Und wieso sollte man sich dann ein Ebook kaufen, wenn die meisten auch noch DRM geschützt sind, man nicht weiß ob man sie in 10 Jahren noch öffnen kann, und auch nicht weiterverkaufen kann.

Bücherwürmer gehen entweder sowieso in die Bücherei, oder nehmen gedruckte Ausgaben, damit sie sie weiterverkaufen können.
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08.10.2013 21:49 Uhr von ms1889
 
+4 | -0
 
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die monopolgebühr (buchpreisbindung) zeigt den betrug am endkunden, da ein ebook in herstellung und vertrieb nur ein bruchteil eines realen buches kostet.
solche sachen sind für einen gesunden markt nicht tragbar und zeigt auch das man an einem markt nicht intressiert ist.
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09.10.2013 07:47 Uhr von mort76
 
+0 | -3
 
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ms1889,
man bezahlt da ja auch nicht die Herstellung, sondern den Inhalt.
Und der muß nunmal einen gewissen Preis haben, sonst endet das für die Autoren so wie für die Musiker, die für MP3-Downloads ungefähr 2 Cent bekommen.
Im Prinzip könnte man ja sonst auch sagen, daß beispielsweise Software nur soviel kosten darf wie der Datenträger, auf dem sie sich befindet- sonst ists Betrug.
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09.10.2013 08:50 Uhr von msh1n0
 
+2 | -0
 
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Ich sehe vor Allem Verbesserungspotenzial beim Preis der E-Books. Ich habe sehr gerne E-Books und bin der Technik sehr aufgeschlossen, aber wenn ich gegenüber einem neuem Buch in gebundener Form nur ein paar Cent spare, dann kauf ich mir das Buch dann doch lieber gebunden. Dazu spart man einiges, wenn man Bücher gebraucht kauft. Ich bin immer wieder erstaunt, wie man gebrauchte Bücher hinterher geschmissen bekommt, während man bei einer beliebig oft kopierbaren Datei dick zur Kasse gebeten wird.
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09.10.2013 09:26 Uhr von GroundHound
 
+0 | -1
 
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Es ist schwierig, in Tauschbörsen, oder Filehostern, das Ebook zu bekommen, welches man haben will.
So lange das so ist, werden sich Ebooks nicht wirklich durchsetzen: Fehlende Werbung.
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09.10.2013 12:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Bücher werden sehr oft verschenkt - aber nur gebundene Bücher, die man auch hübsch einpacken kann. Dazu kommt, dass die Leute im Buchladen gerne etwas schmökern und die Bücher, vor allem Sachbücher oder Gedichtsbände, vorher sehen wollen.
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10.10.2013 14:34 Uhr von jo-28
 
+1 | -1
 
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Ich hab mein ganzes Papier schon verheizt. Dieses muffige Zeug, Regelmeter über Regalmeter muss nun wirklich nicht mehr sein.

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