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Start der deutschsprachigen Ausgabe der "Huffington Post" sorgt für viel Unruhe

Am übermorgigen Donnerstag expandiert Arianna Huffington nach Kanada, Spanien, Italien, Frankreich und Großbritannien weiter und startet die deutschsprachige Ausgabe ihrer kostenlosen US-Internetzeitung "Huffington Post" und sorgt damit für viel Unruhe in der Medienwelt.

Deutschlands Verleger, welche die Gratiskultur im Netz zurückdrängen wollen, befürchten, dass die "Huffington Post" genau diese Bemühungen konterkariert. Auch dass viele Blogger kostenlos Beiträge verfassen, sorgt für viel Ärger und Diskussionen. Dennoch schreiben auch viele Gastautoren für die "HuffPo".

"Weil sie ihre Meinungen, Ideen und Beobachtungen einem größeren Publikum vorstellen möchten, so wie es Abertausende - übrigens ebenfalls ohne journalistischen Auftrag und ohne Honorar - bei Facebook, Twitter, Jimdo, Blogger.com oder Tumblr tun", erklärt der deutsche "HuffPo"-Chefredakteur über den Grund für viele Gastautoren.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Deutschland, Start, Unruhe, Ausgabe, Huffington Post
Quelle: www.stern.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2013 14:33 Uhr von Seraph.-
 
+6 | -4
 
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und dann e-books verlegen, und online bücherläden unterstützen. ich liebe eure dummheit.
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08.10.2013 16:03 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+16 | -2
 
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Wenn mir Rotwein über den Teppich läuft, google ich, wie ich den entstandenen Fleck wieder weg bekomme - und werde fündig: "Rotweinflecken entfernt man mit Salz", heißt es da.
Derjenige, der diese Info im Netz verbreitet hat, hat sie mir quasi kostenlos zur Verfügung gestellt.

Warum macht er das? / Was hat er davon?
Ganz einfach:

Warum kommentiere ich diese News? Na, weil ich auf`s Feedback (in diesem Fall in Form von Kommentaren zum Kommentar oder in Form von +/-1) gespannt bin.

Das ist es, was den aktiven (und nicht nur mitlesenden) Internetuser antreibt, kostenlos zu schreiben, zu bloggen, zu kommentieren, zu twittern, zu podcasten, etc.

Das ist es, was die Medienwirklichkeit bereichert und spannend macht. Mit diesen Mitbewerbern müsst ihr, liebe bezahlte Journalisten, leben.
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08.10.2013 19:39 Uhr von Perisecor
 
+1 | -12
 
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08.10.2013 22:40 Uhr von uwele2
 
+3 | -0
 
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und wei lautet die deutsche webadresse dafür?
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09.10.2013 01:38 Uhr von Hugh
 
+4 | -6
 
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@ Perisecor:

Schade nur, dass die Meisten dies völlig kalt lässt.
Am Ende zählt doch in aller Regel: Hauptsache, es hat nichts gekostet.
Und jetzt kommt der eigentliche Witz an der Sache: Diese allmähliche Abflachung des Niveaus wird als tolerierbar oder nebensächlich angesehen: Diejenigen, die effektiv am Drücker sitzen (also der typische 08/15-Gratis-User), gehören sicher nicht zu den Menschen, die ein Feuilleton lesen oder geschweige denn dessen Wert zu schätzen wissen. Diejenigen, die den Sargnagel ins geistige Zentrum der Zivilisation treiben sind die selben, für welche die Medien nur "News" liefern. Mindeststandards hinsichtlich journalistischer Aufbereitung oder Einhaltung von Standards "Fehlanzeige". Die Zukunft ist also ein ShortnewsXXL.
Die erdrückende Mehrheit würde auch lieber vorgestern als morgen die öffentlich-rechtlichen abschaffen, da sie sich selber niemals bei arte, 3Sat oder Phoenix verirren, sondern der Medienkonsum nahezu ohne Ausnahme aus Unterhaltungsformaten besteht. Wenn überhaupt, gesteht man (zähneknirschend und mit geballter Faust in der Tasche) den ÖR höchstens noch ein Überleben im Rahmen der Grundversorgung zu. Also (für diejenigen, die es überhaupt interessiert) ein mal Tagesschau am Tag, danach wird wieder CSI oder "Schlag den Raab" geschaut. Da treffen schon Welten aufeinander, wenn man mit dem Qualitätsargument kommt und ernsthaft als Gegenargument der Sender HBO und dessen Serien ins Feld geführt wird (sicherlich ein Sender, der im Rahmen seiner Formate Maßstäbe setzt - aber auch hier ist die Messlatte oder der Maßstab eben einzig die Unterhaltung).

[ nachträglich editiert von Hugh ]
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10.10.2013 09:41 Uhr von merjon
 
+2 | -0
 
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http://www.focus.de/...

http://www.huffingtonpost.de 10. Oktober, 10.10 Uhr

[ nachträglich editiert von merjon ]
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10.10.2013 23:18 Uhr von Rychveldir
 
+3 | -4
 
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"Kostenlose Angebote sorgen dafür, dass die journalistische Qualität leidet - und zwar dauerhaft."

Siehe Shortnews.
Gibt wohl noch eine Mistquelle mehr.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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12.10.2013 21:03 Uhr von bigpapa
 
+1 | -1
 
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@ Rychveldir und alle anderen.

Zitat von dir : ""Kostenlose Angebote sorgen dafür, dass die journalistische Qualität leidet - und zwar dauerhaft.""

Im Gegenteil. Je mehr Quellen es gibt, je mehr kann der lesende und denkende Bürger sich wirklich eine eigene Meinung bilden, dadurch das er aus allen Berichten seine Wahrheit herausfindet.

Ich gebe zu das ich von einer Aussterbenden Rasse rede.

Aber JEDER der einen Bericht schreibe (ja selbst ich mit diesen hier) gibt seine Sicht der Dinge wieder. Egal ob man sich bemüht neutral zu schreiben oder nicht. Es geht einfach nicht anders.

Und nur wenn man mehr Infos aus immer mehr Quellen hat, hat man am Ende die Wahrheit.

Es gibt diese berühmte Beispiel. "Eine Gruppe Menschen sollen etwas schätzen. Obwohl viele von ihnen weit vom Wert weg sind, ergibt die Durchschnittssumme ein fast perfektes Ergebnis". Der Witz ist. Je größer die Gruppe je genauer das Ergebnis.

Mit den Berichten im Internet ist es genau das selbe. Je mehr desto besser.

Ein Nebeneffekt ist übrigens das man diese Menge nicht mehr kontrollieren kann, und deshalb auch "unbeliebte Infos" an die Öffentlichkeit kommen.

Denkt mal drüber nach.

Gruß

BIGPAPA
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13.10.2013 14:15 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -1
 
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Die armen Dinosaurermedien. Eine Runde Mitleid bitte. Jetzt haben sie schon ihr geliebtes "Leistungsschutzrecht", und trotzdem bekommen sie den Hals nicht voll. Würden Sie nicht nur Lügen und Propaganda schreiben und alles verdrehen, so würden die Menschen in Deutschland ihre Zeitungen auch wieder lesen.

Alleine wenn ich schon sehe wie immer über Assad berichtet wird, und stattdessen die Al-Quadia Terroristen in den Himmel gelobt werden, bekomme ich zuviel!
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13.10.2013 20:58 Uhr von Hugh
 
+0 | -1
 
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"Im Gegenteil. Je mehr Quellen es gibt, je mehr kann der lesende und denkende Bürger sich wirklich eine eigene Meinung bilden, dadurch das er aus allen Berichten seine Wahrheit herausfindet. "

Das ist schlicht und ergreifend Unfug.
Das hat schon bei Open Source nicht funktioniert, warum sollte es hier klappen?

Und zudem: Auch bei Dir die Reduktion auf reine Berichterstattung. Wenn die Ansprüche so tief hängen - ja dann wird man natürlich den Unterschied nicht merken.

Für alles andere aber bedarf es Geld, sonst schreibt einer vom anderen ab - und am Ende auch noch schlecht.
Wie soll es zu einer echten Vermehrung der Quellen ohne Geld kommen? Oder ist der Auslands-Korrespondent im Jahre 2013 irgend ein Blogger?
Auch im hier und jetzt wird ja keiner davon abgehalten, sich in diesem Rahmen zu bewegen. Hat es die Qualität gefördert? Mitnichten. Eine Netz-Entsprechung für die Zeit oder das Feuilleton der FAZ oder Süddeutschen kann man sehr lange suchen (bitte jetzt keine hanebüchene Vergleiche wie die "Achse des Guten" bringen).
Nein, man kann das ziemlich klar runterbrechen: Qualität kostet immer. Alles andere ist ein frommer Wunsch.
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14.10.2013 21:22 Uhr von hxmbrsel
 
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Oh jetzt bin ich aber traurig, gewinnmaximierung 2013, leider nicht erreicht, ich könnte Sterben vor Trauer!

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