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Fukushima: Mitarbeiter hat vermutlich das Kühlsystem aus Versehen abgeschaltet

Am Montag wurde fälschlicherweise eine der Pumpen abgeschaltet, die dafür sorgen, dass über die beschädigten drei Reaktoren Hunderte Liter Wasser zur Kühlung geschüttet werden.

Der Reaktorbetreiber TEPCO gab als Ursache eine defekte Schalttafel an. Die Regierungsbehörde, die für die Überwachung der Reaktoren zuständig ist, ließ aber verlauten, dass wahrscheinlich ein Mitarbeiter von TEPCO aus Versehen die Stopptaste für die Pumpe gedrückt hat.

Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Fehlerkette, der das Vertrauen der Bevölkerung in den Reaktorbetreiber untergräbt, er könnte die Unfallfolgen handhaben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Fukushima, Versehen, Kühlsystem
Quelle: www.nytimes.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2013 06:55 Uhr von Marknesium
 
+15 | -6
 
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usa hat kein geld und zettelt sicher bald krieg an
japan killt sich selbst und alles drumherum.
die EU ist scheiße und beutet nur aus

ich frage mich echt wo das hinführen soll^^
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08.10.2013 07:01 Uhr von sv3nni
 
+6 | -1
 
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da sind nur profis am werk lol
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08.10.2013 07:01 Uhr von Mecando
 
+14 | -1
 
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@Marknesium
Arm, kriegerisch, selbstzerstörerisch, ausbeuterisch...
Klingt doch wie die normale menschliche Art zu leben, hat sich doch seit Jahrtausenden nichts geändert...
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08.10.2013 07:37 Uhr von tini_toon
 
+5 | -0
 
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Ich frage mich, wann die japanische Regierung Worten Taten folgen lassen und das Zepter in die Hand nehmen.

Aber ich befürchte die japanische Regierung ist genauso ratlos wie TEPCO und will sich daran nicht die Finger verbrennen.


Das Thema Fukushima wird uns und insbesondere Japan noch sehr viele Jahre / Jahrzehnte verfolgen und viele viele Yen fressen.

[ nachträglich editiert von tini_toon ]
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08.10.2013 07:56 Uhr von OO88
 
+4 | -3
 
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auf der stop taste steht harakiri.
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08.10.2013 08:34 Uhr von sevenofnine1
 
+2 | -0
 
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Fukushima ist schon seit den 80ern nicht mehr unter Kontrolle. DA gab es nämlich die erste Kernschmelze in Reaktorblock 4. Guckt euch mal die Doku "Die Fukushima-Lüge" an. TEPCO hatte solche Angst wegen Reaktorblock 4, weil sie genau wussten, dass da schon seit ca. 30 Jahren ein weiteres Tschernobyl vor sich hin dümpelt.
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08.10.2013 08:55 Uhr von _griller_
 
+4 | -0
 
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Es wird überall gespart. Und bei so einem gefährlichen Job auch nicht die Elite verheizt.

Allerdings sollte bei der Bedienung der wichtigsten Systeme in einem AKW, das 4 Augen Prinzip gelten.

Für den einen ist es nur ein popeliger Schalter, für Tausende Menschen möglicherweise ihr Schicksal.
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08.10.2013 09:10 Uhr von Mecando
 
+4 | -0
 
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Gedankengang eines TEPCO-Mitarbeiters:
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken."
"Nicht drücken!"
"Nicht drücken!"
"Nicht drücken!"
"Nicht drücken!"
"Nicht drücken!!!"
"Nicht drücken!!!"
"Nicht drücken!!!"
"Nicht drücken!!!"
"Ach egal, drücken."
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08.10.2013 12:36 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
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Ich weis, es ist ein ernstes Thema aber dennoch: Jedesmal wenn ich etwas Neues über die Firma TEPCO und Fukushima lese habe ich Ausschnitte der Simpsons vor meinem geistigen Auge...
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15.10.2013 01:13 Uhr von AbusBambus
 
+0 | -0
 
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Und wer mach das Grundwasser sauber? Ach ja niemand - das fließt da einfach unter dem verstrahlten Kraftwerk durch, und beteht ja, es regne nicht...

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