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Illegale Kopien von E-Books bereiten Verlagen Sorge

E-Book-Reader erobern immer mehr den Markt und verdrängen zusehends das Buch. Laut einer Studie von Bitkom, liest bereits jeder fünfte digitale Bücher. Doch trotz der steigenden Zahl könnte es schwer werden, durch E-Books Geld zu verdienen.

In einer anonymisierten Umfrage gaben zwölf Prozent zu, bisher keinen Cent für E-Books gezahlt zu haben. Natürlich gibt es auch viele kostenlose und legale Quellen, jedoch gaben nur zwei Drittel an, dass sie bisher nur auf legalem Weg digitale Bücher erworben haben.

Das würde heißen, jeder dritte besitzt oder besaß illegale Kopien. Die Umfrage ergab auch, dass nur 18 Prozent ihre E-Books auf einem speziellen Reader lesen. Die meisten Leser nutzen den PC oder das Smartphone.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Studie, Sorge, Kopie, Verlag, E-Book
Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2013 16:15 Uhr von Caynify
 
+4 | -2
 
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Da brauchen die Leseratten ja nimmer in die Bücherei laufen!
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07.10.2013 16:36 Uhr von Pils28
 
+35 | -3
 
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eBooks sind aber auch dreist teuer. Dachte ursprünglich, da fast sämtliche Kosten für Herstellung und Vertrieb wegfallen, dass diese bestimmt an die 50% günstiger sein müssten. War erstaunt, dass es da eher um 50cent ging.
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07.10.2013 16:48 Uhr von r3vzone
 
+15 | -0
 
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Es ist einfach zu leicht auf illegalem Weg daran zu kommen, die Angebote von illegalen Seiten überwiegen im Vergleich zu legalen Angebotsseiten.
Und wenn man sich manche Preise für eBooks anschaut braucht man schon einen Haufen von Überzeugung und Moral um nicht auf die simple illegale Weise zurückzugreifen.

Wenn es speziell um eBooks von Literatur geht, ein Buch ist x-mal besser als selbiges in digitaler Form.
Lieber dafür bezahlen ;)
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07.10.2013 16:49 Uhr von Biblio
 
+6 | -3
 
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" jedoch gaben nur zwei Drittel an, dass sie bisher nur auf legalem Weg digitale Bücher erworben haben.

Das würde heißen, jeder dritte besitzt oder besaß illegale Kopien."

Nein, das würde es nicht heißen.
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07.10.2013 17:14 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -1
 
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Obwohl ich durchweg digital bin kaufe ich meine Bücher auf Papier gedruckt. Es wäre allerdings nett, das E-Book dazuzukriegen.
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07.10.2013 18:27 Uhr von Allmightyrandom
 
+8 | -5
 
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Und jeder der sich 5147 E-Books illegal runtergeladen hat hätte sie Ansonsten gekauft und damit die Verlage mit wenigstens 500.000€ unterstützt...

Die Buchindustrie hat damit schon Verluste in 20-facher Höhe des bisherigen Umsatzes hinnehmen müssen!

[ nachträglich editiert von Allmightyrandom ]
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07.10.2013 20:06 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -5
 
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also ich gebe mal zu ..... das ich von "digitalen Büchern" nur was halte - wenn es "Fachbücher" sind ....

ein "gutes Buch" ist für mich immer noch aus "Papier" ..... weil der Reader mir einfach viel zu "unpersönlich" und ungemütlich ist und ich würde auch durchdrehen ... wenn der Akku an einer spannenden Stelle geraden den Geist aufgibt .....

da bleibe ich "altmodisch" ..... und man muss auch nicht überall "digital" sein ...
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07.10.2013 20:19 Uhr von olli58
 
+1 | -0
 
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Ich kaufe mir meine Bücher gebraucht bei ebay oder leihe sie mir aus.
Die gekauften gehen, wenn ich sie durch habe, direkt wieder nach ebay. So lese ich legal und fast umsonst Bücher . Da verdienen die Verlager leider auch nix drann, is aber voll legal.
Und da jammern die Verlage nicht drüber.
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07.10.2013 20:28 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -0
 
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hab auch noch keinen cent ausgegeben... hab keinen ebook reader und am pc lese ich sicher kein buch...

ich geh bei uns in die bücherzelle ( ne telefonzelle wo regale drin sind mit büchern)
da legt man ein altes buch rein und kann sich dann eins raus nehmen...

das ist erstaunlich wie gut das bei uns funktioniert... da sind immer hunderte bücher drin, viel schrott, aber auch viel gutes...
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07.10.2013 22:12 Uhr von ar1234
 
+1 | -2
 
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Ich bevorzuge auch gedruckte Bücher. So eins braucht keinen Strom, kann nicht gehackt oder ferngelöscht werden und eine ständig zu aktualisierende Software wird auch nicht benötigt. DRM und andere Scheiße steckt in echten Büchern auch nicht drin. Zudem sind echte Bücher einfach wesentlich komfortabler zu blättern.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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07.10.2013 22:50 Uhr von generalviper
 
+1 | -1
 
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"Wenn die mit den preisen nicht runter gehen wird das den Verlagen übel aufstoßen und es werden einige die Grätsche machen.
Früher hatte man keine Wahl wenn man ein Buch wollte musste man den Preis dafür bezahlen den die Verlage aufriefen."

Doch man hatte auch früher die Wahl. Ich persönlich habe viele Bücher entweder auf Flohmärkten, durch das Tauschen oder einfach die berühmten "Preismängelexemplare" erhalten.

Ansonsten werden "teure" Bücher im Bekanntenkreis immer wieder von verschiedenen Personen gekauft und dann weitergereicht.

Wenn man nun ein eBook kaufen möchte steht man nun vor der Wahl: eine Datei zum Vollpreis kaufen, oder doch lieber im Buchladen / Flohmarkt ein echtes, gedrucktes Buch, eventuell sogar um einiges billiger als das eBook.

Die Preise für eBooks halte ich aus den oben genannten Gründen für mehr als eine Frechheit, weswegen ich lieber auf diese Technik verzichte.

Aber die Industrie wird es nie lernen. Vor 20 Jahren saßen die Jugendlichen, und haben die Top 100 mit Kasetten aufgenommen und auf dem Schulhof getauscht - heute als mp3 und das ist strafbar.
Jetzt geht das ganze mit Büchern los. Und wieder sind es nicht die Preise, sondern die bösen Leute.

Schade ist, dass die Leute nicht einfach geschlossen boykottieren können, was allerdings auch einschließen würde, nicht mehr "illegal" zu tauschen...
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08.10.2013 00:09 Uhr von wombie
 
+1 | -0
 
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Irgendwie summiert sich das nicht.

12% haben fuer e-books nix bezahlt.

66% (davon?) haben diese legal und kostenfrei bezogen, ergo 33% illegale Kopien.

Demnach muessten es nur ~4% der Benutzer sein die illegale Kopien besitzen. Die News klingt aber danach als wenn das 33% waeren. Kleiner Unterschied.
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08.10.2013 00:34 Uhr von supermeier
 
+0 | -3
 
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Die Preise für E-Books sind vollkommen in Ordnung, so wie sie sind.

Was an Paper gespart wird, muss andersrum in besser bezahltes Personal und Technik investiert werden.
Die Autoren bezahlen übrigens heute auch mehr fürs Brot wir früher.
Lustigerweise sind es genau die Geiz ist geil Vollhonks, die sich beschweren wenn in ihrer Umgebung die Fachgeschäfte schließen und die Innenstädte verwahrlosen.
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08.10.2013 00:47 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+0 | -0
 
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Hier sind es nur zwei drittel, bei der Wahl waren sie Stolz auf zwei drittel, irgendwie hat dieser Begriff keine feste bedeutung mehr :D
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08.10.2013 08:43 Uhr von sevenofnine1
 
+0 | -1
 
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Ich will Bücher aus Papier. Und in meiner Sammlung von immerhin ca. 3500 Büchern sind ca. 3000 nicht zum Vollpreis gekauft, sondern für "ne Mark" oder später "nen Euro" auf dem Flohmarkt, geschenkt bekommen oder geerbt, aus Büchereiauflösungen, Remittenden, oder inzwischen auch ebay. Die Papierbücher, dunkel und kühl gelagert, halten wahrscheinlich länger als ein ebook-reader und bei der momentanen "Verfallsrate" von digitalen Medien wird es in spätestens 5 Jahren schon wieder ein neues digitales Medium geben, und die Bücher werden irgendwann noch so gut lesbar sein, wie der heutige Versuch eine 5 1/4 Zoll Diskette zu lesen oder meinetwegen Elder Scrolls Morrowind zu installieren.
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08.10.2013 08:57 Uhr von CroNeo
 
+1 | -0
 
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Ich würde es bevorzugen, wenn man bei gedruckten Büchern das eBook gratis dazubekommt (oder maximal ~ 10% des Verkaufspreises oben drauf), indem man bspw. einen Rubbelcode im Buch auf der Seite des Verlags registrieren muss, o.ä.
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08.10.2013 09:22 Uhr von jens3001
 
+0 | -1
 
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Pils28 + bad_beaver: Das hat mit Gier nix zu tun. Die Buchpreisbindung ist gesetzlich vorgeschrieben.

Einerseits finde ich es auch sehr schade, da ich mir sehr gerne für den urlaub oder Reisen einige Bücher (die ich teils auch schon habe) als eBook kaufen würde.

Andererseits sieht man in den USA wo das hinführt. Dort gibt es keine Bindung und das geruckte Wort ist am Rande des aussterbens. Buchläden wie früher gibt es nur noch sehr selten oder als große Ketten.

Und diese Entwicklung fände ich sehr schade.
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09.10.2013 11:42 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -0
 
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"wenn der Akku an einer spannenden Stelle geraden den Geist aufgibt ..... "

Bei Akkulaufzeiten von vielen Wochen bei entsprechenden Readern eher unwahrscheinlich...

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