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BND nicht viel besser als die NSA: 25 Provider werden angezapft

Während sich alle Welt über die NSA und ihre Abhörmethoden aufregt, machen es ihre deutschen Kollegen vom Bundesnachrichtendienst (BND) nicht viel besser. 25 Provider werden derzeit am Datenknotenpunkt De-Cix in Frankfurt angezapft.

Datenverbindungen, SMS und fast drei Millionen E-Mails wurden im Jahre 2011 auf Schlüsselwörter überprüft. In 290 Fällen war es "nachrichtendienstlich relevant". Auch deutsche Provider sind dabei: 1&1, Freenet, Plusserver, QSC, Lambdanet und Strato AG.

Der BND redet sich indessen mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen heraus. E-Mail-Adressen mit .de-Endung sind angeblich tabu. Und die Firma De-Cix beteuert, dass es keine ausländischen Geheimdienste auf deren Knotenpunkt gäbe.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Überwachung, Provider, BND
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2013 16:32 Uhr von Pils28
 
+16 | -1
 
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Also sie dürfen meinen Datenverkehr nicht anzapfen. Der Schutz ist eines meiner Grundrechte. Wird einfach mal galant ignoriert, da sowohl nicht-.de eMailadresse als auch nicht nur +49 Telefonnummern nutze. Wenn ich es richtig sehe, wären die eMailadressen, und Telefonnummern, welche als Kriterien nutzen sowieso schon Daten, die sie gar nicht haben dürften. Aber bei der ausgesprochen laschen Reaktion auf den NSA Skandal war klar, dass die genau das selbe tun.
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07.10.2013 16:39 Uhr von Bewerter
 
+5 | -6
 
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Es gibt nur eine sinnvolle Lösung: Geheimdienste ersatzlos auflösen.
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07.10.2013 16:58 Uhr von Klugbeutel
 
+19 | -1
 
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Noch mal für langsame:
Geheimdienste halten sich an keine Gesetze,
denn würden sie sich an Gesetze halten - müssten sie nicht geheim sein.
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07.10.2013 18:02 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -0
 
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Wundert es sonst jemanden, wieso sich unsere Poltiker so bedeckt halten ?

Die haben doch alle Angst, dass der gleiche Skandal dann in Deutschland raus kommt.
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07.10.2013 18:49 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
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Warum ist das kein Skandal?
Wer entscheidet darüber, ob es ein Skandal ist, der Konsequenzen erfordert?
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07.10.2013 19:18 Uhr von grandmasterchef
 
+8 | -0
 
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Ich will garnich wissen, wieviele Beamte sich irgendwelche Bildertausch-Mails durchlesen, und die Pics auf USBstick nach Hause packen.

Danach wird die Taschentuchbox gezückt..

Wääh..wer überwacht die Überwacher?
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07.10.2013 20:35 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -0
 
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Hab da mal ne Frage?
Wer glaubt eigentlich, das Geheimdienste fragen, ob sie sowas tun dürfen!?
Opa Gerke und Tante Trude?
Die tun noch ganz andere Dinge, von denen die Meisten nicht den Schimmer einer Ahnung haben!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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08.10.2013 00:00 Uhr von wombie
 
+5 | -0
 
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Klar beteuert De-Cix das. Glauben kann sowas eigentlich nur irgendein Einfaltspinsel.
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08.10.2013 17:09 Uhr von Pixwiz
 
+0 | -0
 
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... und morgen kommt der weihnachtsmann ...
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08.10.2013 20:30 Uhr von Racery
 
+0 | -0
 
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Was glauben die meisten eigentlich wie so ein Geheimdienst arbeitet? Natürlich werden so viele Informationsquellen wie möglich angezapft um über möglichst alles informiert zu sein was für diesen Geheimdienst relevant ist. Ob der Zugriff auf diese Daten rechtlich abgesichert ist, ist doch eine ganz andere Frage. Außerdem wäre es technisch enorm aufwändig ausnahmslos ALLE eMails, SMS, Telefon- und Internetdaten vollständig auszuwerten. Ein Geheimdienst wird sich kaum für die Urlaubsfotos von Max Müller interessieren - Wenn aber bei einer Person wiederholt verschiedene (wie so schön heißen) Schlüsselwörter vorkommen kann es sich uu. lohnen mal einen Blick auf diese zu werfen. Es wurden schon viele Fälle bekannt in denen genau diese Vorgehensweisen ein Verbrechen verhindert haben. Ganz zu schweigen von den Fällen die, bis jetzt, nicht öffentlich geworden sind.

[ nachträglich editiert von Racery ]
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08.10.2013 20:42 Uhr von Pixwiz
 
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"Ganz zu schweigen von den Fällen die, bis jetzt, nicht öffentlich geworden sind."

genau. DAS totschlaggargument überhaupt.

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