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Hamilton: Vettel ist schlagbar, sein Auto jedoch nicht

Der vierte Titel in Folge ist für Sebastian Vettel so gut wie in trockenen Tüchern und der Formel-1-Pilot Lewis Hamilton fühlt sich in die erfolgreichen Zeiten von Michael Schumacher zurückversetzt.

Damals sei er immer kurz nach dem Rennstart vor dem TV eingeschlafen, "weil ich schon wusste, was passiert". Hamilton hat daher auch Mitleid mit den Formel-1-Fans und ist selbst genervt von der Langeweile in der Formel 1.

Allerdings liegt die Dominanz seiner Meinung nach nicht an Vettel, der nämlich durchaus schlagbar ist, sondern an seinem unschlagbaren Auto. Alonso ist nach Hamiltons Meinung der schnellste Fahrer im ganzen Feld.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Auto, Sebastian Vettel, Fernando Alonso, Lewis Hamilton
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2013 10:58 Uhr von Jolly.Roger
 
+8 | -1
 
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Klar, das erklärt, warum Webber es in so gut wieder keinem Training oder Qualifying schafft, besser als Vettel zu sein. Er hat sicher ein anderes Auto, Red Bull entwickelt zwei komplett unterschiedliche Autos, damit Vettel schneller ist als Webber und natürlich die ganze Konkurrenz.
Vermutlich fährt Webber einen umlackierten Torro Rosso, aber pssssst!

Es erklärt auch, warum "der schnellste Fahrer" Alonso sich gerne mal schlechter als Massa qualifiziert und am Sonntag hinter Leuten wie Grosjean oder Hülkenberg ins Ziel kam.

Es erklärt auch, warum Vettel ein Rennen sogar noch mit Getriebeproblemen gewinnt, weil sein Wagen ja unschlagbar ist...

*rolleyes*

Alonso ist ein ausgezeichneter Fahrer, aber auch er holt, wie alle anderen, auch nicht das Optimum heraus, wenn sein Wagen nicht gut ist. Auch er macht Fehler und ist dann genauso gefrustet und eingeschnappt wie andere auch.
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07.10.2013 11:18 Uhr von so-arts
 
+5 | -0
 
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Vorposter ++

Der Wagen fährt natürlich ganz von alleine, ohne das er gesteuert wird von einem Menschen. Welcher dann das Optimum der Strecke und des Autos versucht zu nutzen.
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07.10.2013 13:03 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
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so-arts, so isses ;-)

In Singapur kam man sogar auf die Idee, dass in der Einheitselektronik, die von McLaren geliefert wird, extra nur für Vettel eine Traction-Control benutzt wird.

Am Sonntag fuhr Hülkenberg im Sauber aufgrund der deutlich besseren Traktion am Kurvenausgang immer wieder von Hamilton und Alonso weg, hoffentlich spekuliert da jetzt niemand, dass er die selbe TC verwendet wie Vettel.... ;-)

Eine gute Traktion kann ja NUR von einer elektronischen Fahrhilfe kommen. Motor-, Getriebe- und Fahrwerksabstimmung gibts ja nicht mehr....^^

Es muss schon schwer sein, die Leistung eines Fahrers anzuerkennen, zumal RedBull ja nicht einen Doppelsieg nach dem anderen einfährt. Wer etwas nachenkt, kommt wohl drauf, dass es NICHT nur am Wagen liegen kann.

Aber solange Vettel nicht in einem Marussia gegen Alonso im RedBull gewinnt, wird seine Leistung wohl nie anerkannt werden. Schließlich gibts ja immer noch einen Senna, der ja sowieso viel besser als alle anderen war.

Keine Ahnung, woher dieser Neid und die damit verbundene Unsachlichkeit kommt, aber er war auch schon bei anderen zu beobachten.

Vermutlich liegt es auch daran, dass zu früheren Zeiten auch nur echte Motorsportfans geschaut haben. Jetzt gibts immer mehr Leute, die von Motorsport keine Ahnung haben und trotzdem am lautesten den Mund auf allen möglichen Plattformen/Medien aufmachen.


@AktenJoe:
Richtig, diese Art der Chancengleichheit gab es in der Formel 1 aber noch nie.
Wer die haben will, muss sich Rennserien mit Einheitswagen anschauen, und selbst da kommt es oft darauf an, im "richtigen" Team zu sein.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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08.10.2013 00:18 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
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"...das man schon von anfang der rennsaison weiss wer gewinnt. "

Wusste man doch dieses Jahr gar nicht. Schon das erste Rennen gewann Kimi vor Fernando und Seb. Nach den ersten fünf Rennen betrug der Vorsprung von Vettel gerade mal vier (4) Punkte auf Räikkonen.

Die FIA gibt sich doch jedes Jahr aufs neue redlich Mühe, mit unsinnigen Regeländerungen eine Änderung der Kräfteverhältnisse zu schaffen.
Bei RedBull wurden auch diverse Dinge immer während der Saison verboten, bei BrawnGP zum Beispiel hat man den Diffusor erst für die neue Saison verboten.

Dieses Jahr hatten man nur das Problem, dass die Reifen so mies waren, dass es bei mehreren Teams zu Problemen kam und leider auch zu gefährlichen Situationen, so dass man den Nachteil für RedBull schnell wieder aufheben musste. Sonst wäre zumindest Lotus jetzt noch viel näher an der Musik.

Dass den anderen Teams schlicht und ergreifend die Konstanz fehlt, sieht man an den Ergebnissen.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]

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