07.10.13 07:49 Uhr
 2.655
 

Pflegeheim in Schleswig-Holstein: Patient von Ratten angeknabbert

Als die Frau von Rentner Peter S. einen Anruf des Pflegeheims in Großenbrode erhielt, konnte sie wohl kaum glauben, was ihr erzählt wurde.

Ihr dement kranker 67-jähriger Mann soll von einer Maus angeknabbert worden sein. Erste Untersuchungen der Wunden ergaben aber, dass es sich um eine Ratte gehandelt haben muss.

Da der Mann mit Medikamenten ruhig gestellt wurde, habe er die Bisse nicht gemerkt und konnte sich auch nicht wehren. Die Frau erhebt schwere Vorwürfe gegen das Pflegeheim.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, Ratte, Biss, Pflegeheim
Quelle: www.focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.10.2013 08:11 Uhr von Ms.Ria
 
+9 | -4
 
ANZEIGEN
Ratten gibt es überall, wo durch viele Menschen viel Müll entsteht. In einem unserer Heime haben sich ne zeitlang Ratten immer in die Küche verirrt. Das durfte nicht an die große Glocke gehangen werden, aber sowas passiert. Dass Ratten aber schon Bewohner anknabbert, ist neu. Bah, horror!! :)
Kommentar ansehen
07.10.2013 11:34 Uhr von DerMaus
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
@Ms.Ria: "Das durfte nicht an die große Glocke gehangen werden, aber sowas passiert."
Sowas würde ich sofort den Behörden melden. Oder zumindest die Lokalnachrichten drauf hinweisen. Aber einfach wegignorieren finde ich echt erbärmlich!
Kommentar ansehen
07.10.2013 11:47 Uhr von KingPiKe
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Richtig, sowas gehört gemeldet.
Denn weder ich will später von Ratten gefressen werden, noch möchte ich, dass das meinen Eltern, Verwandten oder Freunden passiert.
Kommentar ansehen
07.10.2013 13:27 Uhr von Komikerr
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
In meiner Ausbildung als Krankenschwester weiss ich noch, wenn wir nen Patienten aus dem Altenheim bekommen haben, hiess es bei uns eigentlich nurnoch: was hat er noch? ( ausserdem Grund des Einlieferns )

Meisten hatten die Patienten nen extremen Flüssigkeitsmangel und wundgelegene Körperstellen. Beides eigentlich absolut vermeidbar, aber ich muss so leid es mir tut, die Pfleger in Schutz nehmen.
Die meisten sind einfach völlig überfordert. Es herrscht nunmal ein extremer Personalmangel, im Vergleich zu den Patienten / Altersheimbewohnern. Eigentlich liegt der Fehler im System und nicht bei den armen Schweinen die dort arbeiten.
Lokalnachrichten verständigen ist schön und gut, aber es wird maximal das Sympthom bekämpft, aber nicht die Ursache
Kommentar ansehen
07.10.2013 17:57 Uhr von SirAdalbert
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Der Frass da muss ja echt mies sein, wenn sogar die Ratten lieber alte Säcke anknabbern....
Kommentar ansehen
07.10.2013 19:13 Uhr von marcel385
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@komikerr:

ich bin selbst examinierter altenpfleger und habe bis vorkurzem in nem pflegeheim gearbeitet und muss sagen, dass unsere bewohner oft AUS dem krankenhaus mit nem netten dekubitus o.ä. zurückkamen. anders ausgedrückt waren sie nach dem KH-aufenthalt schlimmer dran als vorher. aber mit dem personalmangel geb ich dir recht ;)

@topic: "Zuvor soll der Mann mit dem Medikament Melneurin, ein Neuroleptikum, von Pflegern ruhig gestellt worden sein. Das erkläre, weshalb der Rentner die Beißattacke nachts nicht bemerkt habe."

wenn ich sowas lese bekomm ich nen hals. -> melneurin/melporon ist ein typisches medikament für demenziell verämderte bewohner, vor allem zur nacht um zur ruhe zu kommen. weiterhin geschieht dies nur auf ärztliche anordnung, z.b. von einem neurologen.
Kommentar ansehen
09.10.2013 11:30 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bei den dumpinglöhnen im pflegesektor wundert mich gar nichts mehr. einerseits verursacht die unterbezahlung personalmangel, weil diesen knochenjob im schichtbetrieb niemand mehr zu so einem unmenschlichen gehalt machen will, und andererseits führt es dazu, dass diejenigen, die in einem solchen job arbeiten, motivationslos arbeiten.

hinzu kommt, dass seit dem wegfall der wehrpflicht auch automatisch der zivildienst entfefallen ist. dadurch ist eine große stütze an arbeitskräften im pflegesektor weggebrochen. seitdem sind die zustände in dem bereich noch schlimmer geworden. aber natürlich wird seitens der regierung nichts unternommen, um was zu ändern. das schlimme ist, dass man ja vorher gewusst hat, was die abschaffung des wehr- und damit auch des zivildienstes für folgen haben kann. anstatt konsequent zu sagen, dass es anstelle des wehr- und zivildienstes nun einen für alle verpflichtenden sozialdienst gibt, also für frauen und männer, wird einfach nur zugesehen, wie der ganze pflegesektor noch mehr den bach runtergeht.

ein allgemeiner sozialdienst, sowie angemessene mindestlöhne wären die einzig logischen schritte, die von staatsseite her schleunigst durchgeführt werden müssen!

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Skisport: Kreuzbandriss bedeutet für Thomas Fanara das Ende der Saison
Die "Tagesschau" berichtete über den mutmaßlichen Vergewaltiger von Bochum
CDU Leitantrag: Kehrtwende gegen Schlepperbanden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?