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Bayerische Justizministerin Beate Merk fordert längeren Jugendarrest

Wenn es nach dem Willen der bayrischen Justizministerin Beate Merk gehen würde, dann sollte der Jugendarrest von maximal vier Wochen auf drei Monate ausgeweitet werden.

"Dabei geht es mir nicht um ´Wegsperren´, sondern darum, junge Täter wirklich zu erreichen und auf sie einzuwirken, damit ´kriminelle Karrieren´ enden, bevor sie richtig begonnen haben", so Merk. Jugendrichter Andreas Müller, der kürzlich ein Buch veröffentlichte sei der gleichen Meinung.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sieht hingegen keinen Anlass, die bestehenden Regelungen zu ändern. Strafen zu erhöhen brächte nichts, wichtiger sei die Prävention.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Strafe, Justizminister, Jugendarrest, Beate Merk
Quelle: www.extremnews.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2013 13:49 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -3
 
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Ja ja, die "gute" Frau Merk. Mollath wollte sie bestimmt auch nicht nur "wegsperren". Bestimmt war es ihr in dem Fall auch ganz besonders wichtig gewesen ihn zu "erreichen". Sie stand mit Sicherheit auch jeden Tag vorm Knast und freute sich darauf ihn zu "erreichen".
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06.10.2013 13:51 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
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Man erreicht diese Täter nur mit harten Strafen. Gefängis und fertig. Das sollte die Erfahrung doch mal gezeigt haben so langsam.
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06.10.2013 14:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -1
 
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Finde ich richtig, die derzeitige Regelung ist dumm.

@bogir

Jugendarrest ist eine Strafe.
Oft mehr als Jugendknast, da strenger.
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06.10.2013 15:08 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -0
 
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Vllt. sollte man ja erst einmal damit anfangen, die Richter dazu zu bringen, diese Strafe auch mal an zu wenden !!!

Bisher gibts ja immer nur Bewehrung und 10 Stunden Sozialarbeit !!!!

Bis jetzt gibts die Strafe doch erst, wenn solche Täter das komplette Straftaten-Lexikon "abgearbeitet" haben ..mann !!!
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06.10.2013 15:35 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -6
 
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Und weil härtere Strafen so abschreckend und hilfreich sind haben die USA ja auch so friedliche Großstädte ...
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06.10.2013 16:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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Das Kernproblem ist das Jugendarrest nur bis zu 4 Wochen geht und Jugendstrafe erst bei 6 Monaten anfängt.

Da gibt es zu wenig dazwischen.
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07.10.2013 01:42 Uhr von Mephisto92
 
+0 | -0
 
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Das Kernproblem ist das nach dem Gesetz auch noch ganz andere Möglichkeiten existieren auserhalb des Gefängnisses die nur nicht angewand werden. Diese Möglichkeiten existieren auch schon bei nicht Strafmündigen. Insofern ist eine absenkung der Strafmündigkeit garnicht notwendig sondern die Kinder müssen dann einfach Zwangsweise von dem Umfeld das sie zu Straftaten verleitet getrennt werden.

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