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Deutschland: Bund der Steuerzahler sieht Einsparvolumen von 20 Milliarden Euro

30 Millionen Euro für eine Stadtbahn in Ho-Chi-Minh-Stadt, das Eltern- und Betreuungsgeld, um 36 Prozent gestiegene Kosten des Bundes für Verwaltung und Personal, aber auch überflüssige Subventionen für Wirtschaft und Soziales. Das sind nur ein paar der Einsparmöglichkeiten, die der Bund der Steuerzahler sieht.

Ein Einsparpotenzial von rund 20 Millarden Euro sei gut möglich. Aber nicht nur die Bundesregierung könnte Einsparungen erzielen, sondern auch Kommunen. Diese haben mit riskanten Finanzderivatgeschäften zumeist riesige Verluste eingefahren. Allein Landsberg am Lech: 3,3 Millionen.

Die größte Steuerverschwendung kann aber das Land Bayern verzeichnen. Dieses musste sich für die Rettung der eigenen Landesbank mit zehn Milliarden Euro verschulden. Ob die Bayern LB, wie vereinbart, die Hälfte der Summe zurückzahlen kann, bleibt abzuwarten.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Milliarden, Einsparung, Möglichkeit, Bund der Steuerzahler
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2013 12:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -5
 
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Erstmal, die Quelle ist wie immer schwach!

"das Eltern- und Betreuungsgeld,"

Ist vom Wähler so gewollt, komisches Demokratieverständnis!

"30 Millionen Euro für eine Stadtbahn in Ho-Chi-Minh-Stadt, "
Ich sehe auch hier keinen Grund zu menstruieren. Wenn von dem Volumen von 1Mrd Dollar nur 100 Mio nach Deutschland zurückfließen, macht der Fiskus schon Gewinn!

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Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1 Mrd. USD wird unter maßgeblicher
Beteiligung/Projektführerschaft der deutschen Wirtschaft realisiert werden. Zum
Einsatz kommen innovative Verkehrstechnologien. Das Projekt wird über den Einzelfall hinaus dazu beitragen, die bilateralen Beziehungen Deutschlands zu Vietnam
zu stärken und auszubauen und damit die Chancen für die deutsche Wirtschaft in
diesem zunehmend wichtigen Standort in Asien nachhaltig zu verbessern.
http://www.bundeshaushalt-info.de/...
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06.10.2013 13:06 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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Das Problem an solchen "Rechnungen" ist halt immer, welche Steuerausgaben ich als überflüssig erachte. Und das ist - je nach Interessengruppe - höchst unterschiedlich.

Beispiele: Sozialausgaben, Industriesubventionen, Kindergeld, usw...

Immer wenn ich eine streiche, schreit eine andere Interessengruppe auf.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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06.10.2013 13:08 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -3
 
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@Chocobonobo77_

Man könnte auch sagen: Durch Hartz IV blieben 380.000.000.000 Euro IM (Nur damit Du jetzt nicht nachdenken musst: "IM" bedeutet wirklich "im". Also nicht: "Informeller Mitarbeiter", also dass was Du machst) Land und wurden auch da wieder ausgegeben.

Dieses Geld bleibt nicht bei Hartz IV Empfängern. Es wird KOMPLETT ausgegeben. Profiteure: Vermieter, Energieversorger, Ärtze-Pharma, Lebensmittelkonzerne, Versicherungen, Einzelhandel, Telekommunikation (Ja, auch Dein Handy-Laden). Dieses Geld trägt dazu bei, dass Arbeitsplätze gesichert werden können. In welchem Bereich arbeitest Du nochmal?

Zitat Quelle:"Laut Schätzungen werden 2013 im Jahresdurchschnitt 6 163 816 Menschen Hartz-IV bezogen haben. 1 706 915 davon sind Sozialgeld-Empfänger, dem Rest zahlt der Staat Arbeitslosengeld II (ALG II)"

Auch hier will ich Dir ein wenig helfen, damit Du nicht (selbst, aber auch der Focus) nachdenken musst:

6 Mio bedeutet nicht, dass 6 Millionen faul sind. Das bedeutet: 1,7 Millionen können weniger als 3 Stunden die Woche arbeiten (Was auch nicht heißt, dass davon alle faul sind. Hierein fallen auch Kranke etc.). Der Rest, also 4,3 Millionen Menschen können mehr als drei Stunden arbeiten und tun das auch. Diese Menschen sind nicht alle dauerhaft im ALG2 Bezug. Das sind die, die gebraucht werden um die Profitwünsche der Anleger etc zu erfüllen. Also: schnell einzustellendes und zu entlassendes Personal, dass aufgrund einer nicht 12 Monate am Stück zusammenhängenden Tätigkeit auch keinen Anspruch auf ALG2 hat, TROTZ das diese Menschen gleiches (und auch mehr) wie andere geleistet haben.
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06.10.2013 13:09 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -1
 
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Dann die EFSF- und ESM-Verpflichtungen und Deutschland könnte sich theoretisch entschulden, wenn es nicht Weltsozialamt spielen würde.
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06.10.2013 13:48 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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Bayern? Gemessen an der Einwohnerzahl dürfte immer noch Berlin der Spitzenreiter der Verschwender sein. Für die reichen 10 Mrd grad so, um eine Steckdose im BER zu reparieren.
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06.10.2013 14:45 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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Für was sollte man den Sparen ? Dem dummen Bürger kann man doch noch mehr abverlangen und nebenbei finanziert man noch ganz Europa mit.

Aber der deutsche muss als Opa noch an der Werkbank stehen, wo andere Länder wieder zur Rente mit 60 übergehen.
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06.10.2013 17:57 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -2
 
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@Ferrari GTZ - letzter Satz = Selbsterkenntnis?

@blaupunkt123 - Du mit Deinem dämlichen "dummen Bürger" gehts mir gewaltig auf die Glocken mit Deinem "ich bin der Bessere" Gehabe.
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06.10.2013 19:27 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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@Suffkopp
" dämlichen "dummen Bürger" gehts mir gewaltig auf die Glocken mit Deinem "ich bin der Bessere" Gehabe."

Darunter leiden doch die meisten hier, der Dumme Bürger, Wahlvieh, der Deutsche Michel, etc.
Alle die nicht wie unser brauner Mob mit Mistgabeln gegen Minderheiten hetzt, wird versucht krampfhaft abzuwerten!

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