06.10.13 10:40 Uhr
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Nach der Lampedusa-Katastrophe: Europäische Verantwortlich sollen handeln

Nachdem es vor Lampedusa zu einer Flüchtlingskatastrophe gekommen ist - ShortNews berichtete bereits - hat die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Gerogieva, geäußert, dass Europa nun mehr Herz zeigen und finanzielle Mittel freigeben müsse.

Die Regierung Frankreichs hat sich für ein zeitnahes Treffen der europäischen Verantwortlichen stark gemacht. Es sei wichtig, "dass die politisch Verantwortlichen in Europa gemeinsam darüber sprechen, und zwar schnell", so Regierungschef Jen-Marc Ayrault.

Es würde den Menschen nicht helfen, wenn man nur Mitgefühl äußere, so Ayrault weiter. Sigmar Gabriel von der SPD forderte, dass man den Flüchtlingsstrom, der in Lampedusa ankäme, besser in ganz Europa verteilen müsste. Man müsse die Situation von Flüchtlingen und Inselbwohnern verbessern, so Gabriel weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, Flüchtling, Katastrophe, Lampedusa, Verantwortliche
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2013 10:52 Uhr von Borgir
 
+5 | -6
 
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Das einfachste wäre, statt Banken zu retten gezielt in den ärmsten Ländern der Welt zu investieren. Das Geld nicht irgendwelchen Regierungen dort in den Hals stopfen die sich dann Waffen kaufen sondern ganz gezielt zu helfen. Dann lassen die Flüchtlingsströme auch nach. Die Menschen würden lieber in ihrer Heimat bleiben als hierher zu kommen, aber sie sterben in ihrer Heimat, und das muss aufhören. Stichwort: Ursachen behandeln, nicht Symptome.
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06.10.2013 10:54 Uhr von kingoftf
 
+8 | -0
 
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Hat Gaddafi doch recht gehabt, solange er das Sagen in Libyen hatte, war die Flüchtlingswelle kein Tsunami

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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06.10.2013 11:00 Uhr von architeutes
 
+8 | -1
 
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Solange mehr Kinder geboren werden als versorgt werden können ,ändert sich gar nichts.
Das hört sich vieleicht hart an ist aber die Realität.
Ein Problem muss dort gelöst werden wo es anfängt ,der Exodus ist nur die Folge der Überbevölkerung und den dadurch entstandenen Nahrungsmangel.
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06.10.2013 11:02 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -2
 
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Es ist ja nicht so das Europa keine Probleme hat - angefangen von der viel zu hohen Staatsverschuldung bis hin zur Arbeitslosigkeit. Wenn jetzt dann Rumänen und Bulgaren in Deutschland Anspruch auf Sozialleistungen haben wird es hier auch sehr gemütlich.
Europa kann es sich nicht leisten die Grenzen zu öffnen da wir dann von Flüchtlingen überflutet werden. Das müsste selbst dem besten Gutmenschen klar sein.
Was wollen wir ausserdem mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis, die unsere Sprache nicht verstehen und eine andere Religion haben, die sich gar nicht integrieren können?

Wenn Europa helfen will dann nur vor Ort. Die Lebensbedingungen in den einzelnen Staaten müssen verbessert werden. Dem gegenüber stehen aber wieder die jahrhundertealten Stammesfehden die nicht überwunden werden können und die Interessen der Waffenlobby und der Ölindustrien.

Gar nicht so einfach hier eine Lösung zu finden.
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06.10.2013 11:12 Uhr von Sirigis
 
+6 | -0
 
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Frau Gerogieva ist eine bulgarische Politikerin und Ökonomin. Wie Bulgarien mit armen Mitbürgern verfährt, wissen wir ja inzwischen, diese werden über Westeuropa gleichmäßig verteilt (Rumänien hält es ähnlich).

Wenn also Europa seine Außengrenzen öffnet, kommt es zu einem verstärkten Zustrom von Flüchtlingen aus Afrika, Afghanistan, Pakistan, Nordafrika, etc.

Die Chancen für diese Menschen in Europa Arbeit zu finden, sind sehr gering. Industriearbeitsplätze, für die man keine spezielle Ausbildung benötigt, und für die rudimentäre Sprachkenntnisse des jeweiligen Aufnahmelandes ausreichen, werden zusehends (bedingt durch die Globalisierung) zur Mangelware.

Die EU-Mitgliedsstaaten sind allesamt (ja auch Deutschland) ziemlich verschuldet, bereits heute gibt es auch hier Menschen, die nicht wissen, wie sie ihr Leben eigentlich noch finanzieren sollen. Nunmehr kommen Flüchtlinge von außerhalb der EU hinzu, die ebenfalls keine realen Chancen haben, wie lange wird es dauern, bis der Unmut und der Frust der bereits heute am Hungertuch nagenden EU-Bürger in Gewalt umschlägt?
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06.10.2013 11:59 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"Bevor man die Grenzzäune allerdings abbaut und unkontrolliert Einwanderer nach Europa lässt, müssen die Sozialsysteme Europas erst drastisch abgebaut werden."

Du solltest die Finger von den Drogen lassen. Würde mich mal interessieren ob du diese Meinung noch vertrittst wenn du selbst von Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit betroffen bist. Solche Sprüche hört man nur von Leuten die ihren Arsch an der Wand haben und selbst nicht dran denken das sie selbst auch dieses Schicksal treffen kann.

Die andere Sache ist die, mehr einströmende Arbeitskräfte als Arbeit vorhanden drückt die Löhne noch mehr. Schon heute sind Arbeiten die keine Qualifizierung brauchen (also Ungelerntejobs bzw. Jobs in die man sich einarbeiten kann) so schlecht bezahlt das die Leute noch Gelder aus der Steuerkasse beziehen müssen um Leben zu können.
Weiteres, je mehr Menschen hier leben um so teurer wird das hier (Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage).

Beides zusammen, Niedriglöhne und Verteuerung ergibt einen toxischen Cocktail, wenn man dann noch die totalen Unterschiede in den Kulturen und die quasi nicht vorhandenen Integration betrachtet und ein dann nicht mehr vorhandenes Sozialsystem wird eine noch gereiztere und explosive Stimmung im Volk herrschen.


Also Junge Finger weg von den Drogen und grünen oder roten Broschüren, die weichen dir nur das Gehirn auf.
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06.10.2013 16:58 Uhr von Kochi56
 
+2 | -0
 
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"Europäische Verantwortlich sollen handeln"
Im Titel fehlt noch ein "en"...

Warum da immer alle auf Europa rumhaken, die USA sind noch viel extremer abgeschottet und da lamentiert keiner rum.

Wenn man ein Land mit einem Haus vergleicht, gibt es auch nicht unendlich Wohnungen in dem Haus.

Ich finde man sollte lieber den Leuten helfen in ihrem Land etwas aufzubauen, als denen hier ne Bude mit ner Decke und Hartz4 zu ermöglichen.

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