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NSA ist sauer auf Anonymisierungsnetz "Tor": Nicht alle "Tor"-Nutzer sind zu ermitteln

Ein Dokument, welches wieder von der britischen Zeitschrift "The Guardian" veröffentlicht wurde, zeigt, dass der US-Geheimdienst NSA seine Probleme mit dem Anonymisierungsnetz "Tor" hat.

In dem Dokument, welches der Zeitung auch vom Whistleblower Edward Snowden zugespielt wurde, schreibt die NSA, dass "Tor stinkt".

Die NSA zeigt sich in dem Schriftstück sehr frustriert darüber, dass es ihnen auf keinem Fall gelingen wird, alle Nutzer des anonymen Netzwerks zu de-anonymisieren.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ermittlung, Tor, NSA, Dokument, Anonymität
Quelle: winfuture.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2013 10:17 Uhr von Borgir
 
+87 | -1
 
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Oh, die NSA ist sauer....verdammt....
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06.10.2013 10:30 Uhr von Suffkopp
 
+49 | -2
 
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Ein erneuter Schachzug der NSA. Mal melden das man die Tor-User nicht de-anonymisieren kann und der Zulauf wird steigen.
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06.10.2013 10:43 Uhr von pjh64
 
+16 | -2
 
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Wie soll man sich das vorstellen?

TOR: "Du liest mich nicht aus!"
NSA: "Ich will aber ich will will will..wääähhh *auf den Boden stampf*

Wie albern, leben wir nicht in einer herrlichen Zeit, wo das ne News wert ist? Vor 10 Jahren hätt sich keiner am Sack gekratzt dafür. Aber da waren die NSA und Tor auch noch nicht zwei Kindergartenkinder, wie sie im Buche stehen. Und morgen gibts das epische Entzeitbattle zwischen Pepsi und Coke, dumm und häßlich, sowie warm und kalt.....Sei auch du dabei!
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06.10.2013 11:05 Uhr von bloody-venom
 
+9 | -1
 
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klingt nach einem Schachzug. Wenn alle denken TOR wäre sicher, wird es jeder benutzten. Kann die NSA auf TOR zugreifen, hat sie alles was sie braucht.

Oder
Alle denken jetzt TOR ist nicht sicher und die Meldung ist nur eine Falschmeldung vom NSA und alle benutzten jetzt etwas anderes was unsicher ist.

Meine Meinung:
Die Gedanken sind frei.....
sonst nix.
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06.10.2013 11:05 Uhr von Xanoskar
 
+1 | -1
 
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Da Tor zu 60% von der Amerikanischen Regierung Finanziert wird werden sie alle Auslesen können die sich nicht zusätzlich schützen also nur ein paar kriminelle hinlocken und abgeht die wilde Razzia
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06.10.2013 11:12 Uhr von fuxxa
 
+7 | -0
 
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Wenn die NSA so einfach jeden Tor Nutzer deanonymisieren könnte, wären sie nicht 2,5 Jahre erfolglos hinter dem Silkroad-Betreiber hinterhergerannt. Am Ende hatte er im Real Life nen Fehler gemacht und es war Zufall, dass er geschnappt wurde.

Man muss halt auf bestimmte Dinge achten, wie sich nicht mit ein und der selben Identität in seinen Mail, Facebook oder Youtube-Account einloggen und dann kriminelle Dinge tun. Auf Flashplayer und Addons sollte man auch verzichten.
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06.10.2013 11:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -1
 
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Ich würde bei der NSA auch behaupten, dass mir das Entschlüsseln bei Tor nicht gelingt. So wiegt man die Leute in falsche Sicherheit.
Wir wissen doch gar nicht was die wirklich können oder machen.
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06.10.2013 11:58 Uhr von LinkeRevolution
 
+2 | -1
 
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Scheiß auf die NSA!
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06.10.2013 12:14 Uhr von ROBKAYE
 
+10 | -2
 
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Klar, die NSA gibt ja schließlich unentwegt so medienwirksam ihren aktuellen Gemützszustand preis... macht euch bitte nicht lächerlich ;-) ... Tor selbst wurde von der US-Navy entwickelt.. wie wir mittlerweile wissen, haben Softwareprodukte made in USA generell eine sog. Backdoor eingebaut... Jedem US Software- und Hardwarehersteller wird seitens der Regierung der Verkauf von Produkten ins Ausland untersagt, sollten diese nicht über entsprechende Hintertüren verfügen. Das ist FAKT...

Und das gerade vom Militär entwickelte "Tor" besitzt keine? Ja sicher ;-))

Dieses dumme Geschwätz von wegen "sauer" sein ist doch nur reine Verschleierungstaktik, um den Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass das Tor-Netzwerk sie vor allzu neugierigen Augen schützt, das liegt doch wohl auf der Hand.

Vor drei Tagen hat der Chef der NSA, General Keith Alexander übrigens bei einer Anhörung öffentlich eingeräumt, dass die ganze Überwachung nicht geholfen hat, Terroranschläge zu vereiteln.

http://www.heise.de/...

Nun, diese Aussage beweist, das die US-Regierung unserem Bundesinnenminister dreist ins Gesicht gelogen hat, was dem vermutlich auch scheissegal sein mag, so schnell wie der den Fall öffentlich als nicht weiter diskussionwürdig vom Tisch gefegt hat. Seine Dienstreise in die USA, um für Aufklärung zu sorgen, war reine Wahlkampfpropaganda...

Das beweist, es gibt hier in Deutschland und weltweit definitiv keinen einzigen Politiker mehr, der auch nur noch den mit einem Hauch von Rückgrat ausgestattet ist, außer Russlands Präsident Putin.. Unsere Politker fallen vor den USA auf die Knie und küssen der faschistischen US-Regierung die Füße, so wie Vorstadthuren, wenn der Freier kommt um das Geld einzutreiben.

Traurig, aber leider wahr...
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06.10.2013 12:37 Uhr von KifKif
 
+1 | -1
 
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also so wie ich das mitgekriegt habe, ist es der NSA nur möglich die wahre Identität rauszufinden, in dem Skripte( vor allem über Java) auf den PCs zu installieren und diese senden dann eben persönliche Informationen. Dabei wird eine Sicherheitslücke im Firefox genutzt.

Es müssen also zwingend sämtliche Skripte vor allem JAVA deaktiviert werden und das sind dann auch die Leute die eben nicht deanonymisiert werden können
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06.10.2013 13:06 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -1
 
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als ob ein geheimdienst öffentlich bekannt machen würde, dass er etwas bestimmtes nicht tun kann. ich glaub denen kein wort. die NSA ist das synonym für lüge, hinterlist und verschwörung und nicht mal der amerikanische präsident hat überblick über alles was da läuft. er darf es sogar zum teil nicht mal wissen. ähnliches trifft auf die CIA zu. und das als präsident. das muss man sich mal vorstellen. das zeigt nur einmal mehr, dass der amerikanische präsident nur eine marionette ist und keine wirkliche macht hat.
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06.10.2013 13:41 Uhr von SirAdalbert
 
+1 | -1
 
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Jeder Terrorist, der nur ansatzweise etwas von seinem Business versteht, wird wohl kaum so blöd sein, und sich von der NSA erwischen lassen, wie er supergeheime und brandgefährliche Super-duper-Terrorpläne mit Hotmail verschickt. Und wenn selbst "Tor" das kann, dann werden Terrororganisationen wohl etwas weiter sein.
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06.10.2013 13:46 Uhr von Gorli
 
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Das glaubt ihr ja selber nicht. Wenn ihr mal wirklich ins Fadenkreuz der NSA geratet, dann braucht die auch nicht solche Kindereien, dann fahren einfach die Schwarzen Mercedes vor eurer Bude vor.
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06.10.2013 14:41 Uhr von mayan999
 
+2 | -3
 
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is klar lol... netter versuch !

eines vorweg, TOR und NSA stecken ganz offensichtlich unter einer decke.

es ist zwar klug, auf diese weise das wahre ausmaß der überwachung weiter zu verschleiern, - es wird aber die faktenlage nicht ändern. manchmal fragt man sich sogar, ob da wirklich nur stümper am werke sind, - denn offensichtlicher gehts nicht (ausgenommen von merkels schlecht gespielter unkenntnis gegenüber gewissen "aktivitäten").

die fakten sind nämlich erdrückend,- snowden war nur einer von vielen, die wissen, wie der hase läuft - und angemessen informieren kann sich auch jeder.

wozu haben wir denn das internet ?

die NSA, bzw. alle involvierten (austauschbaren) personen haben angst und setzen nun alle hebel in bewegung, um die illusion der legalität aufrechtzuerhalten. es ist wahrscheinlich so schlimm um sie bestellt, dass sie nur noch auf die macht der medien vertrauen(hoffen!) können, die nachwievor versuchen, so zutun, als wäre in dieser überwachungs-geschichte irgendetwas unklar, oder unbekannt.

man hofft das ganze einfach aussitzen zu können.
mama merkel ist dafür ein perfektes beispiel. hinhalten funktioniert aber auch nicht auf alle ewigkeit ;-)

die möglichkeiten sind bekannt. die personen in schlüsselpositionen ebenfalls, sowie die reale umsetzung orwellscher überwachungs-phantasien ! BAM !

die zeit ist gegen sie und wenn sie nicht gerade darauf erpicht sind, die westliche zivilisation in einen post-apokalyptischen alptraum zu stürzen, -in dem die reichen die mehrheit der weltbevölkerung einfach "vergessen" können, weil sie schlicht nicht mehr auf sie angewiesen sind-, würde ich sagen, werden sie damit auch nicht durchkommen. eines ist aber sicher: wie befinden uns an einem scheideweg...
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06.10.2013 15:03 Uhr von ROBKAYE
 
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Es gibt einen ganz wichtigen Punkt, den viele bei dieser Diskussion übersehen:

Die Planung und Entwicklung einer derart ausgefeilten Software wie Tor kostet unmengen an Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die Hauptentwicklungszeit sechs Jahre verschlungen hat. Das Verfahren, das bei Tor zum Einsatz kommt, ist so sicher und ausgeklügelt, dass es bis jetzt nicht erfolgreich kompromitiert werden konnte.

Die Navy, also das Militär, dass eng mit den Geheimdiensten zusammenarbeitet, beschließt dann, die Software der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Es drängt sich die Frage auf, warum das Militär die Freigabe erhalten hat, eine technisch perfekte und absolut sichere Anon-Software herauszugeben, dessen Verfahren so sicher ist, dass nicht mal die eigenen Geheimdienst es knacken können?

..*hust*...wie bitte war das?

Der Navy war doch ganz sicher nicht entgangen, dass die NSA keine Möglichkeit hat, in diesem Netzwerk geheimdienstliche Ermittlungen durchzuführen?
Und dass Tor gerade von denen sehr dankbar angenommen werden würde, die mehr zu verbergen haben als andere, war abzusehen.

Die Geheimdienste hätten ab dem Zeitpunkt eigentlich ein echtes Problem gehabt...

Kurz gesagt, hat die Navy den Geheimdienste mal ebenso die Arbeit erheblich erschwert und ihnen, Salopp gesagt, voll in die Suppe gespuckt - obwohl beide Institutionen für das gleiche Land arbeiten und die selben Ziele verfolgen?

Wer´s glaubt.... glaubt das wirklich jemand?? :-)
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06.10.2013 20:43 Uhr von Gribbel
 
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Tor ist ziemlich sicher. Den Betreiber des größten drogumschlahplatzes der Welt (Silkroad) konnte man erst fassen als er sich hat reinlegen lassen. Silkroad und Co. Laufen seit jahren erfolgreich auf Tor.
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06.10.2013 21:23 Uhr von AlicEonAcID
 
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Deswegen ham sie jetzt Silk-Road gesperrt und ich kann nich mehr schoppen :(

[ nachträglich editiert von AlicEonAcID ]
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06.10.2013 22:42 Uhr von limasierra
 
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Scheiß egal, ob sicher oder nicht, allein durch das Feedback zu dieser Meldung werden genug Informationen gesammelt, welche mit anderen vereint und verglichen oder diese darum erweitert werden können. Den Geheimdiensten gehen die meisten Dinge, die der normale Bürger tut sicherlich vollkommen am Arsch vorbei. Wenn es für z.b. die NSA etwas zu spionieren gibt, dann sind es andere Sachen, wie z.b. die Drahtzieher von wirtschaftlichen Aktivitäten, damit man im Finanzgeschäft auf dem laufenden bleibt, etc.
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07.10.2013 06:00 Uhr von BeatDaddy
 
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Mann, GhostRider, nicht die NSA finanziert das teilweise mit, sondern der amerikanische Staat.

Mich würde wirklich mal interessieren, wo Du Deine Infos her hast...Direkt vom Mossad wahrscheinlich...oder hat Obama Dich kurz vor deren Haushaltsdebatte angerufen und Dir mitgeteilt, wie es wirklich um die USA steht und wo die ganzen Gelder verblieben sind...?

Hast Du nichts besseres zu tun, als Dir tagtäglich Dein Köpfchen zu zerbrechen und Dir Stories auszudenken, damit Du im Netz interessant erscheinst...? Vielleicht solltest Du Buch-Autor werden, schon mal darüber nachgedacht oder ist keine Gehirn-Kapazität mehr frei vor lauter selbst ausgedachten Verschwörungstheorien..?

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