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Japan: Firmen, die Entschädigung für totgearbeitete Mitarbeiter zahlen, bleiben anonym

In Japan sterben pro Jahr 200 Menschen an Karoshi, der Überarbeitung bis zur tödlichen Erschöpfung (ShortNews berichtete). Manche Firmen zahlen Entschädigungen für den Tod eines Mitarbeiters.

Der Oberste Gerichtshof Japans hat nun entschieden, dass Firmen, welche diese Entschädigungen zahlen, weiterhin ungenannt bleiben dürfen. Würden die Unternehmen dies offen legen, würde ihr Ruf geschädigt.

2009 hatte eine Bürgerrechtsgruppe beim Arbeitsministerium angefragt, welche Unternehmen diese Prämien zahlen würden. Ein Jahr später lehnte die Behörde in Osaka die Anfrage ab, woraufhin die Gruppe klagte.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Japan, Mitarbeiter, Firmen, Anonymität
Quelle: www.n24.de

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05.10.2013 18:43 Uhr von Samsara
 
+12 | -0
 
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Jeder, der freiwillig bis zum (tot) Umfallen arbeitet, ist selber schuld. Aber die Japaner haben eh eine total verquerte Loyalitäts- und Aufopferungsmentalität
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05.10.2013 19:23 Uhr von TheRoadrunner
 
+6 | -1
 
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Es geht um eine Entschädigung, nicht um eine Prämie. Der Titel klingt ja geradeso, als ob die Vorgesetzten einen Bonus dafür bekommen würden, jemanden so zu überlasten.
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05.10.2013 19:54 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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Wow - dass hier so schnell was geändert wird, habe ich selten erlebt. Dankeschön dafür!
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06.10.2013 06:13 Uhr von langweiler48
 
+2 | -0
 
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@The Roadrunner .....

Ich glaube da gibt es ein Checker bei NS, der auch mal dem Karoshi zum Opfer faellt.

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