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Iran: Oberster Führer Hassan Chamenei bezeichnet USA als nicht vertrauenswürdig

Der oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, hat sich kritisch über die Beilegung des iranischen Atomstreits geäußert. Er unterstütze zwar die Bemühungen des Präsidenten Ruhani, den Streit beizulegen, allerdings seien die Erfolgsaussichten in den Verhandlungen mit den USA nur gering.

Chamenei bezeichnete die USA als nicht vertrauenswürdig. "Die US-Regierung ist nicht vertrauenswürdig, ist aufgeblasen und hält sich nicht an ihre Zusagen", so der oberste Führer des Iran.

Zuvor hatte Präsident Ruhani vor der UN-Vollversammlung verkündet, dass der Iran gewillt sei, den Streit beizulegen. Dazu hatte Ruhani für etwa 15 Minuten mit US-Präsident Barack Obama telefoniert, was den ersten direkten Kontakt der beiden Präsidenten darstellt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Iran, Barack Obama, Führer, Hassan Ruhani
Quelle: www.handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.10.2013 16:03 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -2
 
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Chamenei hat tatsächlich die Zügel im Iran in der Hand, das war schon unter Ahmadinedschad so. Dennoch scheint man langsam kompromissbereiter zu werden, die Iraner wissen dass Israel einen nuklearen Iran nicht zulassen wird.
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05.10.2013 16:35 Uhr von Graf_Kox
 
+2 | -1
 
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Im Grunde meine ich dass ja. Nicht weil Israel unfehlbar ist sondern weil es einfach der derzeitigen Lage entspricht dass Amerika Israel im Zweifel unterstützen wird. Wenn nicht beim Präventionsschlag dann bei der anschließenden Abwehr von Gegenschlägen. Israel hat unmissverständlich klar gemacht, zuletzt vor der UN, dass sie eine nukleare Bewaffnung des Iran nicht zulassen werden. Und für den Iran wird weder Russland noch China den Kopf hin halten.
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05.10.2013 16:37 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Wo der Mann Recht hat, da hat er Recht!!!

Aber Recht haben und Recht bekommen waren schon immer zwei verschiedene Dinge!
Hauptsächlich da, wo nicht mit gleicher Elle gemessen wird!!!
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05.10.2013 16:41 Uhr von Bleifuss88
 
+3 | -1
 
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Den weltlichen Mächten im Iran ist es bereits klargeworden, dass der Konfrontationskurs zu nichts führt, nur die geistliche Führung hat es noch nicht verstanden und besteht auf blindem Hass, ähnlich wie die israelische Regierung.

Nun ja, wie dem auch sei: Auch Chamenei wird nicht verhindern können, dass es zu neuen Gesprächen kommen wird. Obama und Rohani, besser könnte die Konstellation kaum lauten. Die israelische Regierung wird genauso in die Röhre schauen wie die Mullahs, wenn die rationale Politik siegt, denn der Einfluss der Geistlichen sinkt ohnehin. Es ist sowieso an der Zeit für ein paar Reformen im Iran, was diese politische Struktur mit geistlichen (mittelalterlichen) Oberhäuptern angeht. Wirtschaftlich hat diese Land das Potenzial, ein 1.-Welt-Staat zu werden, nur steht man sich derzeit selber im Weg.
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05.10.2013 16:52 Uhr von Graf_Kox
 
+0 | -0
 
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Ich habe vor längerer Zeit mal einen Artikel gelesen in dem die Regierungswechsel des Iran beschrieben wurden. Offenbar wechselt dort die Regierung immer wieder zwischen einer geistlichen und "politischen" (mir fällt der korrekte Begriff gerade nicht ein). Vielleicht ist es einfach mal wieder an der Zeit dazu. Eine offene Konfrontation mit dem Westen kann der Iran nur verlieren.
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05.10.2013 18:20 Uhr von Samsara
 
+1 | -4
 
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Na ja, trotzdem halte ich die USA für weit vertrauenswürdiger als den Iran...

[ nachträglich editiert von Samsara ]
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05.10.2013 18:21 Uhr von DeamonKnight
 
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man kann von dem mann und seinem land halten was man will. aber: wo er recht hat, hat er recht.

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