04.10.13 15:52 Uhr
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Greenpeace: Protesttag für inhaftierte Mitglieder in Russland

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat für morgen einen Protesttag angesetzt. Damit will man die in Russland inhaftierten Mitglieder unterstützen.

30 Aktivisten sitzen in Untersuchungshaft, nachdem sie im September bei einer Protestaktion gegen Gazprom festgenommen wurden. Es ging um Ölbohrungen in der Arktis.

Ihnen wird bandenmässige Piraterie vorgeworfen, was 15 Jahre Haft nach sich ziehen könnte. In 30 deutschen Städten will Greenpeace morgen Unterschriften dagegen sammeln.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Russland, Haft, Protest, Greenpeace, Unterschriftenaktion
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2013 15:57 Uhr von TausendUnd2
 
+3 | -0
 
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Bei der Protestaktion wurde versucht eine Ölbohrplatform zu entern
(Nicht dass wer denkt, die hätten bloß auf einem Marktplatz Infotafeln aufgestellt und Leute angesprochen).
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04.10.2013 16:10 Uhr von Ms.Ria
 
+2 | -3
 
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@ 1002:

Ja, natürlich. Wen will man denn in dieser Wegschau-Gesellschaft noch mit Infotafeln und Anquatschen beeindrucken?

Es war lange still um Greenpeace, jetzt scheinen sie wieder auf ihre ursprüngliche (radikale) Schiene zu kommen.

Leider haben sich die Zeiten geändert. Während Greenpeace-Aktivisten früher Helden waren, gelten sie heute als Störenfriede. Schade!
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04.10.2013 16:37 Uhr von Ms.Ria
 
+2 | -2
 
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Was mich an diesen Diskussionen immer ein bißchen stört ist, dass man Greenpeace etwas schlechtes ("Terroristen" usw.) ankreidet. Dabei ist ihre Absicht immer nur eine Gute. Wir vergessen alle dass wir nicht nur ein Teil der Natur sind (unglaublich aber wahr^^), sondern dass wir auch von ihr leben. Und wir haben in den paar Jährchen, in denen wir komplett industrialisiert sind, schon erheblichen Schaden angerichtet. Wo ist das Problem, dass eine weltweit bekannte/anerkannte Organisation dagegen massiv aufmerksam macht?

Klar sind ihre Aktionen und Maßnahmen oft ungesetzlich und gefährlich für alle Beteiligten. Aber mal ehrlich: wir leben in einer lauten, schnellen Welt und Zeit, und wer wirklich auf etwas aufmerksam machen will, der muss halt ganz laut sein um überhaupt noch Aufmerksamkeit für ein Thema zu bekommen und ins Bewusstsein der Menschen zu gelangen.

Gut dass es Greenpeace immer noch gibt. Denn ausser der Lüge "alternative Energieversorgung" gibt es kaum noch jemanden, der sich politisch oder aktivistisch überhaupt noch richtig um die Umwelt kümmert.

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