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Edward Snowden: E-Mail Provider berichtet über staatlichen Druck

Whistleblower Edward Snowden verfügte über ein verschlüsseltes E-Mail-Konto beim US-Provider Lavavbit. Der Betreiber des Softwareunternehmens gab in einem Interview jetzt Auskunft darüber, welchen Druck staatliche Organe auf ihn ausübten und wie es zur Schließung seines Dienstes kam.

Nach den Snowden-Enthüllungen verlangten US-Behörden nicht nur den Zugang zum E-Mail-Konto des Whistleblowers, sondern eine Art Generalschlüssel zu allen 410.000 Kundenkonten. Lavabit-Chef Ladar Levison verweigerte dies und wurde gerichtlich zu einer Strafe von 5.000 Dollar pro Tag verurteilt.

Levison sah sich gezwungen, am zweiten Verhandlungstag den digitalen Schlüssel und die Kundenkonten auszuhändigen. Mit der Übergabe gab er das Geschäftsmodell von abhörsicheren E-Mail Konten ab, was zur Schließung des Dienstes führte. Das Gericht verurteilte ihn zudem zur Schweigepflicht.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Druck, E-Mail, Provider, Edward Snowden
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2013 10:20 Uhr von Marknesium
 
+17 | -2
 
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und da soll noch jemand sagen das der staat nicht auch nur eine große mafia sei
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04.10.2013 10:30 Uhr von Adam_R.
 
+6 | -2
 
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Die Amerikaner, die ich bisher persönlich kennenlernen durfte, waren allesamt freiheitsliebende sowie angenehme und tolerante Leute. Aber die leben hier in Europa und das sei ihnen gegönnt.

Wir schimpfen zwar immer über unsere Politiker, aber wenn wir nur 2 Wochen solche Scheusale hätten, wie die armen Amerikaner würden wir uns wahrscheinlich sogar diejenigen Politiker zurückwünschen, die wir bisher am liebsten zum Mond geschossen hätten.
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04.10.2013 11:35 Uhr von Ms.Ria
 
+9 | -1
 
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In "the land of the free" ist man nur frei, solange man unauffällig, Ja-sagend und ganz patriotisch an den Rädchen des Systems mitdreht. Ansonsten kann das schnell passieren dass man zum Staatsfeind wird und in die Klauen des FBI, NSA und wie sie alle heissen fällt. Sieht man ja auch an diesem deutschen(?) Schriftsteller, der letztens aufgrund seiner öffentlich kritischen Äusserungen Einreiseverbot bekam.

Snowden und Gleichgesinnte sind für mich Helden. Sie zerbröckeln kleine Stellen in der Matrix-Wand, damit wir ein bißchen hindurchsehen und verstehen können. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar und bin sehr gespannt auf neue Erkenntnisse.
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04.10.2013 12:16 Uhr von ms1889
 
+2 | -3
 
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das einzige was man in dieser sache sagen kann, das die usa keineswegs ein freuheitlich demokratischer oder gar rechtsstaat sind.
dennn so eine generelle bespizelung des volkes oder anderer menschen zeigt das man ein "schurkenstaat" nach gorge w. bush ist.
man kann bei9 sowas auch nicht die verfolgung von straftätern oder terroristen ins feld führen, weil man damit die menschen generell als kriminelle und terroristen abstempelt.

für mich sind die usa ein no go, ein staat der schlimmer als JEDER terror staat ist, da er seine macht ausnutzt. ich würde auch wirtschaftverträge oder diplomatie mit ihnen beenden, da sie solcher verträge ünwürdig sind.

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