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EU: Eine Milliarde Euro Entwicklungshilfe für die Republik Kongo verschwunden

Zwischen den Jahren 2003 und 2011 zahlte die Europäische Union an die Regierung der Demokratischen Republik Kongo knapp zwei Milliarden Euro an Entwicklungshilfe.

Über die Hälfte für zielgerichtete Projekte, wie zum Beispiel Gerichtsgebäude, Gefängnisse oder Ausbildungsprogramme für kongolesische Polizisten sind nicht realisiert worden.

Der Europäische Rechnungshof kritisierte die EU-Kommission für die leichtfertige Ausgabe des Geldes an einen korrupten Staat, da selbst die realisierten Projekte wenig Aussicht auf Nachhaltigkeit haben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, EU, Milliarde, Kongo, Republik, Entwicklungshilfe
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2013 06:42 Uhr von Borgir
 
+30 | -1
 
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Wenn ich einer solchen Bananenrepublik so viel Geld gebe und nicht prüfe was damit passiert braucht man sich nicht zu wundern. Zuständige EU-Mitarbeiter alle ohne weitere Bezüge feuern. Wer so mit Allgemeingut (Steuergeldern) umgeht ist nicht tragbar.
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04.10.2013 06:48 Uhr von HelgaMaria
 
+20 | -3
 
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Vor allem die hier genannten nicht getätigten Investitionen tragen natürlich sehr zur Entwicklung bei..... Gefängnisse, Gerichte, Polizisten.

Dient die Entwicklungshilfe nicht dazu, notleidender Bevölkerung ein besseres Leben zu ermöglichen?
Irgendwie stelle ich mir darunter Schulen, Krankenhäuser, Lebensmittel und so was vor.
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04.10.2013 06:56 Uhr von ROBKAYE
 
+14 | -1
 
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Entwicklungshilfe wird seit jeher Mißbraucht... Im Endeffekt kommt das Geld immer da an, wo man es am meisten benötigt, nämlich in den Händen der Waffenhändler und der Finanzelite... nichts anderes als eine "kleine" Enteignung der Geberländer..
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04.10.2013 07:09 Uhr von dasganze
 
+17 | -1
 
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solange politiker und beamte nicht persoenlich haftbar gemacht werden fuer ihre taten, wird sich hier nichts aendern!
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04.10.2013 08:22 Uhr von ph-neutral
 
+2 | -0
 
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Warum wundern mich solche Meldungen nicht.

Es ist ja gang und gebe das ein großteil von Spenden und Hilfen irgendwo auf dem Weg zum Ziel "verloren" geht.

Die Kette der Leute welche dazwischen abschöpfen ist lang.

Wie von den Vorrednern schon erfasst, sehe ich es genauso das Entwicklungshilfe den notleidenden zu gute kommen sollte und nicht neue staatliche Gebäude davon zu bauen sind.

Es ist schon traurig wie die soziale Unterschicht, egal in welchem Land, immer die Leidtragenden sind.
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04.10.2013 09:27 Uhr von majorpain
 
+5 | -0
 
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Man der Kongo hat doch selbst Geld das knallt.

Ich habe mal gelesen das der Kongo ca 1.4 Billionen US Dollar an Bodenschätzen hat.

Leider bekommen das Geld immer die oberen Herren das Volk wird als Sklaven gehandelt etc.
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04.10.2013 09:29 Uhr von maxyking
 
+4 | -0
 
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wieso bekommt ein Land mit enormen Bodenschätzen überhaupt Entwicklungshilfe?
Die EU sollte es machen wie China. Hilfe gegen Bodenschätze.
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04.10.2013 09:58 Uhr von oldtime
 
+2 | -1
 
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Wer weis ob es überhaupt im korrupten Kongo verschwunden ist. Vielleicht ist die Entwicklungshilfe auch schon in der korrupten EU verschwunden? Bei dem was hier abgeht sollte man zu negativ über andere Staaten sprechen.
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04.10.2013 10:47 Uhr von Gribbel
 
+2 | -0
 
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Da haben sich ein paar kongolesen sicher gefreut. So 2 Milliarden, da kann man schon spass haben.

Das nächste mal bitte an mich überweisen.
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04.10.2013 10:53 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
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Naja .... die NSA düfte ja schnell rauskriegen wohin die Kohle "verschwunden" ist ....

ansonsten sollte man diesen "Dienst" sofort schliessen !! .... weil nutzlos für die "Demokratie"
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04.10.2013 11:58 Uhr von raterZ
 
+1 | -0
 
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entwicklungshilfe ist ein tool der unterwerfung und bindung afrikanischer staaten. afrika ist sehr reich an ressourcen und bräuchte überhaupt keine entwicklungshilfe. aber man hält deren wirtschaft damit am boden, genau so wie durch benutzte korruption, bürgerkriege und politische interventionen, wie erzwungene zollfreiheit.
der imperialismus hat niemals aufgehört.

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