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Papst Franziskus: "Ich glaube an Gott, nicht an einen katholischen Gott"

Vor gut zwei Wochen gab Papst Franziskus ein Aufsehen erregendes Interview an einen Jesuitenpater. Jetzt hat er sich wieder einer Fragestunde gestellt. Diesmal war sein Gesprächspartner ein Atheist, der für die Tageszeitung "La Repubblica" arbeitet.

In dem Gespräch erzählte der Pontifex, dass die Nabelschau des Vatikans, den Blick auf die Welt um sich herum verhindern würde. Er würde diese Sicht der Dinge nicht teilen, und alles daran setzen, dies zu ändern.

Auch sagte der Heilige Vater, dass er an Gott, nicht an einen katholischen Gott glauben würde. So etwas wie einen katholischen Gott würde es nicht geben. Es gebe Gott und er glaube an Jesus Christus, die Inkarnation Gottes. Jesus wäre sein Lehrer und sein Vater, so der Papst.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Vatikan, Gott, Papst Franziskus
Quelle: www.deseretnews.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2013 16:08 Uhr von HappyEnd
 
+11 | -1
 
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Wäre nicht der erste Paps der einen plötzlichen Herztod erleiden würde.
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03.10.2013 16:30 Uhr von LoneZealot
 
+1 | -4
 
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"das gut und böse menschliche Begriffe sind und es an uns allein liegt was wir daraus machen. "

Dann sind Gut und Böse Geschmackssache und jedem Menschen selbst überlassen. Wer definiert GUT und BÖSE?
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03.10.2013 17:01 Uhr von Edgar 85
 
+10 | -0
 
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Wir definieren Gut und Böse, in der Natur gibt es so etwas nicht.
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03.10.2013 17:01 Uhr von Monstrus_Longus
 
+8 | -0
 
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Tja, scheint ja ein echt aufgeklärter moderner Papst zu sein. Finde ich gut. Hoffentlich bringen sie ihn nicht so schnell um.
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03.10.2013 17:27 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -0
 
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" Wir definieren Gut und Böse, in der Natur gibt es so etwas nicht. "

Richtig, demnach sind es menschliche Begriffe. Aber nach welchem Menschen will man sich richten? Wo ist der Massstab? Kann es den überhaupt geben?
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03.10.2013 18:17 Uhr von Edgar 85
 
+1 | -0
 
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@ LoneZealot

Ich glaube nicht dass es einen Maßstab gibt. Jeder sollte für sich selber herausfinden was gut und was Böse ist. Ich glaube nicht an so etwas aber wenn man tot ist und man sich für sein Leben rechtfertigen muss, kann man auch nicht sagen, "er hat gesagt es sei gut".
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03.10.2013 19:28 Uhr von Götterspötter
 
+5 | -0
 
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Wow .... nicht schlecht dieser Papst ....

hoffen wir mal das der es schafft, das die "Fundamentalisten" im Vatikan und den Kath. Kirchen so aus Ihren Löchern gelockt werden und das "wahre Böse" in der Kirche aussortieren kann !
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03.10.2013 19:30 Uhr von Atheistos
 
+1 | -2
 
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Religion ist für die Schwachen. Und für die, die über die Schwachen herrschen wollen.
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03.10.2013 22:02 Uhr von Shagg1407
 
+4 | -1
 
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Ich finde das er der beste Papst seit langem ist.
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03.10.2013 22:16 Uhr von Amasis2000
 
+2 | -2
 
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In der Bibel steht, dass wir Gottes Kinder sind -> seine Nachkommen. Gott vermehrt sich im Grunde durch die Menscheit.

So haben wir auch seine Eigenschaften vererbt bekommen. Wir können unterscheiden zwischen Gut und Böse so wie Gott dies auch kann.

Wir haben auch den freien Willen zu wählen -> müssen aber auch die Konsquenzen unserer Handlungen tragen. Gott prüft uns heute und will, dass wir uns aus freien Willen für ihn entscheiden.

Gott hat auch einen Plan mit den gerechten Menschen – diejenigen an ihm Glauben und seine Gesetze halten, bekommen die Gelegenheit ebenfalls zu seiner Familie zu gehören.

Das heisst mit Jesus im Himmel als Könige zu regieren. Die Zeit von Jesus Tod bis zu seiner Wiederkunft dient als Auswahl dieser Personen. Wenn die Auswahl abgeschlossen ist, wird dieses menschliche Herrschaftssystem abgeschafft und Christus wird seine Herrschaft auf Erden aufrichten.

Es wird auch eine Auferstehung der Toten geben und die vorhin erwähneten Könige werden dann über diese Menschen gerecht herrschen.

Also Grund genug sich heute für Gott zu entscheiden!

[ nachträglich editiert von Amasis2000 ]
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03.10.2013 23:40 Uhr von Amasis2000
 
+2 | -1
 
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@aberaber:

Alles was auf unserer Erde und im Universum geschieht, basiert auf Ursache und Wirkung. Und es ist eine Tatsache das du am Leben bist. Für das Leben muss es also eine Ursache - einen Grund geben -> das ist logisch oder?

Die Evolution und die Wissenschaft kann diese Frage nicht beantworten.

Jetzt kommt sicher der Einwand: wenn alles eine Ursache hat, dann muss es auch für Gott eine Ursache geben. Das stimmt nicht ganz. Ich sagte alles auf unserer bekannten Erde und im Universum basiert auf Ursache und Wirkung.

Gott bewegt sich außerhalb dieses Systems (in einer anderen Dimension) für ihn gelten andere Gesetze, denn er hat dieses System geschaffen.

Welche Gesetze für ihn gelten ist uns noch nicht bekannt, doch er wird sie uns zu seiner Zeit offenbaren.

Natürlich spielt dann der Glaube eine große Rolle, aber es ist kein blinder Glaube und auch die Evolution ist nichts anderes als ein Glaube.

Denn ich konnte noch nicht beobachten, dass aus einem Affen ein Mensch wurde. Oder das aus dem Nichts von selbst Materie entsteht. Daran ändern auch Millionen von Jahren nichts - man muss letztlich daran glauben, dass es so war.

Die Bibel ist kein Märchenbuch denn dafür ist sie zu genau -> viele Prophezeiungen haben sich schon erfüllt und für viele Menschen die darin vorkommen gibt es archäologische Beweise.

Ich kenne kein vergleichbares Märchenbuch das schon so lange existiert, immer ein Bestseller war, und so viele Jahrhunderte der Verfolgung und Hetze überstanden hat.

Außerdem könnte ich auch behaupten, dass alle Bücher über die Evolution nur Märchenbücher sind.

Und wenn du nur an dich selbst glaubst, dann ist das sehr dumm. Denn die bösen Mächte (die Dämonen) beeinflussen solche Menschen ohne Glauben und wollen sie von Gott abbringen und du bist nur deren Spielball.

Also entscheide dich für einen Döner oder für eine Pizza solange du noch kannst.
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04.10.2013 06:30 Uhr von ROBKAYE
 
+2 | -0
 
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@LoneZealot

Es kann ganz einfach sein: Das Gute lebt mit der Schöpfung und der Liebe im Einklang, das Böse kämpft dagegen an und versucht die Schöpfung, somit die Welt auf der wir leben und die Liebe und Zwischenmenschlichkeit zu zerstören...

Zur News: Das ist der erste Papst, der Gott nicht der katholischen Kirche zuordnet und das ist absolut einmalig in der gesamten Geschichte der röm-kath. Kirche. Der Mann wird mir immer sympathischer.
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04.10.2013 11:14 Uhr von GroundHound
 
+1 | -2
 
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Dass es keine Götter gibt, wusste ich schon als Kind. Unfassbar, dass erwachsene Menschen an diesen Hokuspokus glauben.
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04.10.2013 11:26 Uhr von GroundHound
 
+1 | -1
 
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@Amasis2000: Evolution ist kein Glaube, sondern wissenschaftliches Fakt. Wenn du einfach die Beweise ignorierst, zeigt das nur, dass du vollkommen religiös verbohrt bist.
Lieber glaubst du an antike Sagen und Mythen, als Fakten zu akzeptieren.
Hier mal nur die allerwichtigsten Prophezeiungen der Bibel, die sich nicht erfüllt haben: Jesus ist kein Nachfahre von David, wie voraus gesagt wurde. Und das Himmelreich, also DIE absolut wichtigste und grundlegendste Prophezeiung Jesus, ist nicht eingetroffen.
Aber bitte, wenn du weiterhin von deinem religiösen Zoo, mit Dämonen und Engeln, fabulieren willst.. dies ist ein freies Land. nur wundere dich nicht, wenn dich andere auslachen.

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