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EU: Frankreich fordert Deutschland auf, den Mindestlohn einzuführen

Der französische Industrieminister Arnaud Montebourg wirft Deutschland "unfaire Konkurrenz" vor und dass die Bundesrepublik Europa ruiniere und sich selbst, weil sie immer noch keinen Mindestlohn eingeführt habe.

Es dürfe keinen "Preiswettkampf auf dem Rücken der Kaufkraft der Arbeiter" geben, führt Montebourg fort. Schon 2011 warf er Berlin vor, dass Deutschland "auf den Trümmern" der anderen Euroländer ein "Vermögen" mache.

"Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit ist eine Priorität in Europa", sagte Montebourg beim Empfang der deutschen Botschaft anlässlich des Tags der deutschen Einheit. "Wir können nicht hinnehmen, dass es in den europäischen Krisenstaaten eine verlorene Generation gibt."


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, EU, Frankreich, Mindestlohn
Quelle: www.focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2013 13:50 Uhr von derSchmu2.0
 
+19 | -3
 
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Dem ist nichts hinzuzufügen... . Auch wenn dadurch der sogenannte Fachkräftemangel ansteigt... Wenn es nach der Bundesregierung geht..
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03.10.2013 13:51 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+23 | -7
 
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Ein Mindestlohn ist nur kontraproduktiv in der EU wenn man Volkswirtschaften als Konkurrent hat, die keinen gesetzlichen Mindestlohn in akzeptabler Höhe haben.

Also so Exportgeile Länder wie Deutschland!

Deutschland bereichert sich auf den Rücken seiner europäischen Nachbarn und ist dann der Empörte wenn es um Krisen geht die darasu entstehen.

Ich sehe nur 2 Möglichkeiten, entweder die anderen konkurrieren mit Deutschland, welche Nation die leidensfähgste und schmerzbefreiteste Bevölkerung hat und man schafft überall den Mindestlohn ab, sowie gewisse soziale Standarts, oder aber Deutschland wird gerechter und bekommt einen Mindestlohn.

So wie jetzt wird und kann es nicht weiter laufen, da die Unterschiede zu extrem sind.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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03.10.2013 13:53 Uhr von Gribbel
 
+21 | -5
 
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Dieser arme depp hat wohl noch nicht begriffen das führerin Merkel krieg führt, nicht mit soldaten und Waffen, sondern mit billig lohn sklaven und "ehrenmigranten".

So wird heute Krieg geführt. Und was tut Merkel in so einem fall? Wie wärs mit "Europa ist für uns alle Neuland" oder totschweigen, gewählt wird das Regime so immer wieder.
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03.10.2013 14:02 Uhr von Ms.Ria
 
+16 | -3
 
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Solange Frau Merkel am Hebel sitzt, wird sich bzgl. Mindestlohn nichts ändern. Man weiß dass die CDU seit eh und je im hauptsächlichen zum Wohle der Unternehmen handelt und keinesfalls die Partei ist, die sich um die Sorgen des "einfachen" Bevölkerungsteil kümmert, der ja in allererster Linie von dieser Mindestlohn-Diskussion betroffen ist.

Jeder möchte dass die großen Unternehmen und Wirtschaftsträger Deutschlands weiterhin stark bleiben. Aber es nützt auch nichts wenn der theoretische Teil ("Wirtschaftszahlen") gut aussieht, aber die Leute auf der praktischen Seite (Bürger) kein Geld übrig hat um groß am Konsum und an der Volkswirtschaft teilzunehmen.

Und: ich wage zu bezweifeln dass die Lage in Frankreich wirklich besser ist. Auch da gibt es einen rasanten Anstieg der Armut.
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03.10.2013 14:20 Uhr von Draco Nobilis
 
+9 | -4
 
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Ja Autos kaufen ja bekantlich Autos...
Und Deutschland konsumiert in der Hinsicht ja immer weniger(siehe Einzelhandelsumsätze seit 1970).
Also kalr das die EU irgendwann anfängt zu schimpfen wenn irgendwer immer nur Werte schafft aber selber keine Werte konsumiert(Außenhandelsüberschuss jenseits von gut und böse). Dadurch kippt man die Waage und schließlich fällt die Waage ganz um.

Daher ist ihm nur recht zu geben, auch wenn er darin hauptsächlich eine Stärkung Frankreichs sieht das von uns gerade wirtschaftlich dank Dumpinglöhnen zerstört wird.
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03.10.2013 14:34 Uhr von Eisenkind
 
+4 | -11
 
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Wie soll Deutschland mit China konkurrieren wenn die Herstellungskosten in Deutschland durch einen Mindestlohn steigen?

[ nachträglich editiert von Eisenkind ]
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03.10.2013 14:37 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+11 | -3
 
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@ Eisenkind

" Wie soll Deutschland mit China konkurrieren wenn die Herstellungskosten steigen? "

A) Wird China immer teurer.

B) Deutschland und China exportieren unterschiedliche Güter.

C) Deutschland muss sein Dienstleistungssektor stärken.
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03.10.2013 14:39 Uhr von Draco Nobilis
 
+8 | -2
 
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Ja schrecklich, denkt doch mal einer an unseren armen armen Export. Der bringt uns doch usneren ganzen schönen Gutverdienenden Zeitarbeitsplätze. Und außerdem hätten wir mit Mindestlohn auf einmal noch mehr Fachkräftemangel als eh schon.

(*hust*)
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03.10.2013 14:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -11
 
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Und bevor jemand meckert, sollte er auch bereit sein, die daraus entstehenden höheren Preise zu bezahlen. Statt billigem Samsung-TV eben einen deutschen Loewe.
Wir können uns doch nicht über billige Löhne streiten, wenn jeder im Internet den billigsten Handwerker oder das billigste Teil sucht.
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03.10.2013 14:53 Uhr von LucasXXL
 
+4 | -14
 
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03.10.2013 14:58 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -6
 
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@ LucasXXL

"
Ja klar am besten gleich den Kommunismus in Deutschland einführen *lach* "

Diese unqualifizierten Kommentare. Bleib Du mal deiner Partei der pdv treu und glaube an den unregelierten Markt der auch in der Vergangenheit versagte und Kartelle bildete, die dann den selben Charackter des Monopolismus bildeten, wie richtige komunistische Länder diese ebenfalls haben.
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03.10.2013 15:06 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+13 | -1
 
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@ ThomasHambrecht

LOEWE ist was anderes als Samsung und Rolls-Royce was anderes als Skoda!

Nur bei Fernseher hat das Luxuskonzept eben nicht gegriffen, wer will denn schon für Klamauk-TV wie RTL 2 und Co. auf einen 3.000€ Fernseher sehen? Dafür wäre mir das Geld auch zu schade und für Kinoerlebnisse muss man noch tiefer in die Tasche greifen. Nee las ma.

Ausserdem hat LOEWE die selben Panäle wie seine Konkurrenten aus Fernost benutzt, kaufst Du dir ein Ferrari mit AUDI-Motor und gibst "Ferraimäßig viel Geld" dafür aus? ICH NICHT!

Vielleicht liegt manchmal auch am Produkt und nicht am Lohn? Beweis? Es gibt auf dem Markt TV-Geräte die kosten weniger als die von LG oder Samsung, haben aber nicht den Erfolg. Beko ist zum Beispiel preiswerter, sind das jetzt Weltmarktführer?

Wenn die Leute auf billig schauen würden oder auf Qualität, dann wäre Apple längst konkurs, wie man merkt ist das Thema zu komplex und Löhne spielen eine untergeordnete Rolle.
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03.10.2013 15:12 Uhr von Draco Nobilis
 
+6 | -1
 
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Loewe verwendet keine deutschen Komponenten.
Loewe hat technisch immer weniger zu einem viel höheren Preis angeboten.

Auch ist es so das der Handwerker in dem Fall dann wenigstens ein Lohn bekommt von dem er leben kann, wenn dafür das Bauteil/Dienstleistung teurer wird ist das für mich kein Problem. Wenn also die Deutschen zu doof sind etwas ordentlich zu bezahlen muss der Staat durch die Hintertür Mindestlohn einführen um diesem Geiz ist Geil ein Riegel vorzuschieben.
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03.10.2013 17:04 Uhr von Gorli
 
+4 | -1
 
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@Eisenkind:

Die Branchen, wo Mindestlohn notwendig ist, sind ohnehin chancenlos gegen China.

Würde China beschließen hierzulande eine Friseurkette aufzumachen, könnten die hiesigen Betriebe einpacken.
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03.10.2013 18:25 Uhr von uwele2
 
+4 | -1
 
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Wenn dann muss der gleiche Mindestlohn in allen EU-Staaten eingeführt werden, inklusive Bulgarien und Rumänien
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03.10.2013 19:02 Uhr von asianlolihunter
 
+1 | -5
 
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Einen Mindeslohn darf es hier nicht geben und muss mit aller macht bekämpft werden
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03.10.2013 19:17 Uhr von Bud_Bundyy
 
+4 | -0
 
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@ThomasHambrecht

"Statt billigem Samsung-TV eben einen deutschen Loewe. "

Ich glaube nicht das bei Loewe einer unter den angestrebten 8,50 € lag. OK vielleicht die Putzfrau beim Subunternehmer.
Weiterhin ist Loewe ohne Mindestlohn vereckt, wäre vielleicht nicht passiert wenn in Deutschland besser bezahlt würde.

"wenn jeder im Internet den billigsten Handwerker oder das billigste Teil sucht."

Auch beim Handwerker muss ich mind. 30 €/h abdrücken ob da ein ausgebeuteter 5€ Helfer kommt oder eine fair mit 10 € Hilfskraft.
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03.10.2013 19:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
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@uwele2

" inklusive Bulgarien und Rumänien"

HAHAHA Das wäre mind. eine Verfünffachung bei gleicher Produktivität. Ich vermute mal die häten danach eine Arbeitslosenquote von 50% oder höher.


"Im europäischen Vergleich rangieren beide Länder mit einem Bruttostundenverdienst von 0,88 €
(Bulgarien) bzw. 1,04 € (Rumänien) an letzter Stelle."

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