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USA: Energieunternehmen möchte riesige unterirdische Kohlevorkommen anzünden

Ein Energiegewinnungsprojekt des US-amerikanischen Unternehmens Linc Energy sieht vor, die riesigen Kohlevorhaben unter Wyoming anzuzünden, um das dabei entstehende Gas durch ein Röhrensystem an die Oberfläche zu leiten und zur Energieträgergewinnung zu nutzen.

Linc Energy machte den Vorschlag zur unterirdischen Kohlevergasung bereits im Jahr 2009. Die zuständige Genehmigungsbehörde, das "Department of Environmental Quality", DEQ, schlägt vor, das Verfahren zuerst einer öffentlichen Überprüfung zu unterwerfen, bevor das Projekt gestartet wird.

Projektleiter Brian Deurloo von der Linc Energy hält dieses Verfahren der Kohlevergasung für sicher. Durch 44 Grundwassermessstellen sei die Überwachung des unterirdischen Vergasungsvorgangs gewährleistet.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Kohle, Verbrennung, Energieunternehmen, Energiegewinnung
Quelle: wyomingpublicmedia.org
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2013 07:00 Uhr von eckttt
 
+47 | -3
 
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wir Schaffen es schon diese Welt Kaputt zu machen und wo gehen wir dann hin ?

Mars geht ja noch nicht, Leute lasst so einen Mist sein, das kann Niemals gut gehen.
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03.10.2013 07:00 Uhr von jpanse
 
+12 | -4
 
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Irgendwann wird da ein riesiges Loch klaffen, unser Planet wird eine Unwucht bekommen und es wird ein paar Städte und Bewohner weniger geben...
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03.10.2013 07:40 Uhr von Sirigis
 
+44 | -6
 
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Das erinnert mich an: (Auszug aus Wikipedia)

"Centralia ist eine Gemeinde (engl. Borough) im östlichen Kohlerevier Pennsylvanias. Bekannt ist sie vor allem für einen seit 1962 bestehenden Kohlebrand unter dem Stadtgebiet, der die Region nahezu unbewohnbar macht: Die Einwohnerzahl sank von über 1000 im Jahr 1981 auf 10 Einwohner im Jahr 2010."

Die Möglichkeit dass sich etwas derartiges auch in Wyoming wiederholt ist jedenfalls gegeben. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen das vor Augen halten.
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03.10.2013 08:24 Uhr von jpanse
 
+9 | -6
 
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@Frosch
Die Wissen das auch, ignorieren es aber grosszügig...das ist der Unterschied...und es wird in einer Katastrophe enden...
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03.10.2013 08:41 Uhr von ROBKAYE
 
+9 | -5
 
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Die WOLLEN die Welt in Schutt und Asche legen... das ist Satan
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03.10.2013 10:15 Uhr von Steel_Lynx
 
+2 | -0
 
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im Prinziep stimme ich euch zu!!
Und Ich halte das auch für eine SEHR SCHLECHTE IDEE.

Nicht zu letzt durch die hier aufgeführten Beispiele ( Pennsylvania und China ).
Der große Unterschied ist jedoch, dass diese Beispiele, alles Unfälle waren und dass das jetzt kontrolliert statt finden soll.

Ich persönlich bin nicht davon überzeugt das das gut geht, aber ich bin auch kein Energie-Ingenieur oder Physiker und meine "Wissen" über die dortigen Vorgänge, beschrängt sich auf Allgemeinwissen und umfasst kein Studium.

Trotzdem NICHT GUT!
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03.10.2013 10:26 Uhr von Flutlicht
 
+6 | -14
 
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Und wieder wird eine Methode vorverurteilt, bevor man sich damit beschäftigt hat. Populismus hat was tolles.
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03.10.2013 10:49 Uhr von ar1234
 
+6 | -0
 
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Es gibt schon genug brennende Flöze. Warum bohrt man nicht einfach eins davon an?
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03.10.2013 12:06 Uhr von Didi1985
 
+3 | -3
 
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Die haben doch schon mit der gleichen Sache riesen Probleme. Unter einem Ort schwelen große Kohlevorkommen. Der Ort ist schon länger verweist. Der Brand ist nicht einzudämmen.
Die spinnen die Amis.
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03.10.2013 12:37 Uhr von Blood_raven989
 
+6 | -2
 
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Erinnert mich an das Mittelalter.

Dort gab es Einheiten im Krieg die Tunnel gegraben haben und dann so hohe Temperaturen erzeugten dass die Erde darüber zum rutschen gebracht wurde und die Mauer des Feindes einstürzte.
Aber wenn der Betreiber sagt es ist sicher na dann :D
Hat Tepco das nicht auch gesagt, oder BP. Hauptsache die die Gewinne stimmen die ersten Jahre bis sich alles Armortisiert hat und ein paar Milliarden gewinne gemacht wurden.
Danach kann das Einbrechen und der Steuerzahle übernimmt die Sanierung.

P.s. Das Ergebnis erinnert mich irgendwie an Silent Hill :D

[ nachträglich editiert von Blood_raven989 ]
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03.10.2013 12:58 Uhr von Mecando
 
+4 | -13
 
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Kaum einer hier hat Ahnung von der Materie, aber (fast) alle sind sich einig und sicher, dass es schlecht ist.

Wie Steel_Lynx schon schrieb waren das andere alles Unfälle und somit nicht kontrolliert. Auch die Voraussetzungen für eine sichere Nutzung sind bei den Unfällen nicht gegeben, da es sich um nicht geplante Brände handelt.

Die Idee von Linc Energy kann funktionieren, muss sie aber nicht. Aber wir kleinen Shortnewsposter sind sicher die Falschen um das zu beurteilen.

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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03.10.2013 13:53 Uhr von Flutlicht
 
+1 | -0
 
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Dort sind´s aber Brände in Formationen die ein "paar Meter" unter der Erde liegen und auch bis an die Oberfläche führen, und nicht 1000, 2000, 3000, 4000m, oder mehr.

Also nicht mit den Bränden zu vergleichen.
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03.10.2013 14:06 Uhr von Draco Nobilis
 
+3 | -1
 
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@Mecano:
Das Problem ist das es den Betreibern der Idee schlicht EGAL ist was passiert.
Weil der Kapitalismus eben sagt das es nur Geld einbringen muss, nicht das es ökologisch sein muss. Bei Fracking weiß beispielsweise JEDER das es unbewohnbares Ödland hervorbringt, dennoch macht man es dort drüben munter und fröhlich. Wenn also Fracking mit seinen Auswirkungen da drüben praktiziert wird kommen die mit ALLEM durch, egal was es für Umweltauswirkungen hätte.

Wenn man Messstationen hat die einen darüber informieren das nach Start des Brandes das ganze Grundwasser dort verseucht wird ist das echt nett. Den dann ist es ZU SPÄT.
Können ja dann versuchen das Ganze zu löschen xD

Und wer glaubt das bei der Verbrennung nichts ins Grundwasser gelangt ist naiv.

Das ist meine Meinung als Nichtphysiker/-Chemiker/-Geologe.
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03.10.2013 14:25 Uhr von Draco Nobilis
 
+4 | -1
 
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Genau, weil wir allenichts wissen und die Herren aus den großen Megakonzernen viel mehr haben wir jetzt Fracking am Hals das große Landstriche völlig verseucht.

Ich hoffe es ist jetzt offensichtlich genug!
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03.10.2013 15:14 Uhr von Wurstachim
 
+2 | -1
 
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Ganz ganz dumme idee was unterirdisches anzuzünden wo man nicht weiss wie weit es sich genau erstreckt
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03.10.2013 16:00 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -1
 
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@Fuppenrosch,
und du Knallkopf soltest dich mal ein bisschen zurückhalten hier die Leute zu beleidigen. Hälst dich wohl für was ganz schlaues.
Fakt ist es gibt genug Negativ Beispiele was passieren kann wenn Kohle Unterirdisch Brennt. Es ist nicht Kontrollierbar PUNKT. Wenn der Geist mal aus der Flasche ist war es das. Ob etwas geplant ist oder irrtümlich passiert den verantwortlichen ist es Scheissegal solange der Dollar rollt Spätfolgen ? Scheiss drauf ! Da haben sie die Firma schon längst mit goldenem Handschlag verlassen und andere dürfen sich mit dem Problem rumschlagen.
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03.10.2013 16:34 Uhr von Gorli
 
+4 | -1
 
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Das ist das blödeste Projekt von dem ich je gehört hab. So ein Brand ist völlig unkontrollierbar, der Schwelt noch Jahrhunderte durch die Kohleflöze.

Sinkholes sind da noch das geringste Problem, ich denke da eher an CO/CO2 Ausbrüche an der Oberfläche, die dann wie Wolken über die Landschaft ziehen und jeder der hineinläuft erstickt einfach.
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03.10.2013 16:39 Uhr von Klugbeutel
 
+1 | -0
 
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Toll, die wollen mit Grundwassermesstellen das ganze Überwachen... Mehr als überwachen ist auch nicht möglich, denn so etwas kann man nicht kontrollieren.
Wenn dieser Scheiß schief läuft, wird man nichts machen können, denn Unterirdische Kohlebnrände kann man nicht löschen.
Den Amerikanern hat wirklich jemand ins Gehirn geschissen. Ob verlogene, mörderische Kriege oder sich selbst die Erde unter dem arsch abfackeln - für billige Energie machen die Alles...

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