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"Garantiert echt": Koch verkaufte fast 18.000 gefälschte Artikel für 430.000 Euro

Edeltextilien von "LA Martina", "Ed Hardy" oder "Ralph Lauren" verkaufte der gelernte Koch Torsten S. am liebsten an verschiedene Einzelhändler als "garantiert echt". Doch in Wirklichkeit handelte es sich um gefälschte Billigware. Dafür musste er sich gestern vor dem Landgericht Chemnitz verantworten.

Insgesamt soll der 39-Jährige laut Anklage 17.716 gefälschte Markenartikel für 430.000 Euro an den Mann gebracht haben. Nur einer der Händler wurde stutzig. Torsten S. gibt sich aber unwissend: "Ob die von mir gekauften Waren gefälscht waren, konnte ich meist nicht feststellen."

Seine Lieferanten wollten ihm angeblich nicht die Rechnungen zeigen. Obwohl Torsten S. mit dem Handel von gefälschten Markenartikeln nach eigenen Angaben 5.000 Euro netto monatlich verdiente, ist von dem Geld angeblich nichts mehr da: "Ich bin insolvent", sagte er. Das Urteil wird in vier Wochen erwartet.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Prozess, Chemnitz, Fälschung, Artikel
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2013 09:59 Uhr von Akira1971
 
+13 | -1
 
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Wenn er mit "garantiert echt" wirbt, dann sollte da auch eine Garantie dabei sein, in schriftlicher Form. Wer einfach mal so glaubt, dass das ohne Zertifikat echt ist, der ist schon sehr blauäugig.

Da das aber nur einem aufgefallen ist, scheint entweder die Qualität doch sehr gut gewesen zu sein, oder es hat die Einzelhändler einfach nicht gejuckt, weil sie damit auch noch Kohle verdient haben.

Letztendlich hats wohl nur wirklich dem Kunden am Ende geschadet... und auch von denen scheints keiner gemerkt zu haben.

Ein Markenlabel aufm Shirt scheint das Hirn auszuschalten.

[ nachträglich editiert von Akira1971 ]
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02.10.2013 10:11 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -6
 
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@Akira
Dem Kunden geschadet?

Wenn ich sehe dass die Shirts von diversen Labes bei Ebay für 10,00€ über den Tisch gehen brauch ich mich nicht wundern wenn das Shirt ne Fälschung ist.

Ist bei den meisten Fälschungen aber egal da die mittlerweile so gut sind dass der Laie diese nicht erkennt. Und den meisten ist es nur wichtig dass D&G und Co draufsteht
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02.10.2013 10:19 Uhr von BoltThrower321
 
+6 | -1
 
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Ich glaub dem Kram sogar etwas -und das ohne Hintergrundwissen-

Heutzutage elauben sich so manche Großhändler so einiges. Sehe es mal so, der Typ da oben hat ein top Einkommen, fühlt dem Großhändler auf dem Zahn und beisst auf Granit. Was soll er machen? Hartz4?

Die Kunden von Ihm merken nichts, da denen es auch anscheinend scheiss egal ist.

Friss oder Stirb lautet die Meinung...leider...kontrollieren tut es eh keiner, wogegen diese News mich sogar bestätigt.

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
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02.10.2013 11:36 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+5 | -0
 
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Wie passt denn "Ed Hardy" und "Edeltextilien" zusammen? Das Zeug wird doch inzwischen beim Discounter verramscht. Damit kann man noch Geld verdienen?

Die "La Martina"-Klamotten (hat nichts mit LA zu tun) kommen wahrscheinlich vom Original-(Billig-)Hersteller in der Türkei oder Rumänien, müssen also nichtmal Fälschungen sein.
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02.10.2013 12:12 Uhr von norge
 
+6 | -0
 
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markenwahn...mein mitleid für die kunden hält sich in grenzen. ;o)
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02.10.2013 12:31 Uhr von OO88
 
+2 | -0
 
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"garnatiert echt" hat nur seine firma geheißen unter den label er sie verkauft hat.


verstehe nicht warum er angeklagt ist , er hat sie nicht herstellen lassen sondern nur als zwischenhändler weiter verkauft. ebay macht den ganzen tag nichts anderes.
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02.10.2013 12:40 Uhr von PeterLustig2009
 
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@OO88
Er hat gefälschte Ware verkauft. Soetwas nennt man Betrug!!!

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