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Magdeburg: 21-Jähriger muss knapp 10.000 Euro für Aufruf zu Facebook-Party zahlen

Nachdem eine Frau Anfang Oktober 2012 in Magdeburg versehentlich öffentlich über Facebook zu einer Geburtstagsfeier geladen hatte, zog sie die Party wieder zurück. Doch ein 21-Jähriger hatte den Aufruf aktiv weiterverbreitet und es kündigten sich 47.000 Menschen an.

Obwohl die Stadt die Party verboten hatte und ein Großaufgebot der Polizei versuchte, Krawalle zu verhindern, erschienen dennoch mehr als 500 Partygäste.

Der 21-Jährige muss nun 9.565 Euro zahlen, damit die Kosten des Polizeieinsatzes gedeckt werden, wie die Polizei am heutigen Dienstag mitteilte.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Strafe, Party, Magdeburg, Aufruf
Quelle: www.mdr.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2013 21:43 Uhr von Bud_Bundyy
 
+8 | -4
 
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@benni-88
Nö Privatinsolvenz geht nicht, das muss er zahlen.


Zur News:
Finde ich richtig, er wollte damit nur Stress machen.
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01.10.2013 22:50 Uhr von Joeiiii
 
+11 | -0
 
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@ ChrisParker:

Da hättest du aber auch ein Problem gehabt, denn geistig Behinderte haben die Nazis auch ermordet.
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01.10.2013 23:33 Uhr von Schwertträger
 
+7 | -0
 
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Wenn es die Leute anders nicht lernen.
Vor allem: 21 (einundzwanzig)!
Man sollte doch denken, dass man in dem Alter schon reif genug ist, um hormongesteuerte Dumpfbacken-Ideen in Zaum zu halten und zu verwerfen.

Schön ist, dass er das mit 21 selber zahlen muss und nicht die armen Eltern dafür aufkommen müssen (obwohl die evtl. am miesen Zustand ihres Sohnes eine Mitschuld tragen (muss aber nicht sein)).
Wegen lächerlicher 10.000 EUR eine Privatinsolvenz anzumelden, wäre jedenfalls ein Eigentor, denn die dauert wesentlich länger, als in jungen Jahren das Geld zu erwirtschaften. Außerdem geht das bei Strafen nicht.

Was lernt man daraus?
Man sende zwecks Geburtstagseinladung einfach eine altmodische Email, oder sogar besser, eine handgeschriebene Einladungskarte per Snailmail. Letzeres hat dann sogar Stil. Unbedingter Vorteil: Lässt sich schwerer anonym weiterverbreiten.
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02.10.2013 04:42 Uhr von langweiler48
 
+4 | -0
 
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01.10.2013 22:50 Uhr von Joeiiii

Nein Chris Parker hat da absolout recht. Bei Adolf gab es naemlich noch kein facebook.

Trotzdem ich der ChrisPasrker in meinen Augen ein kranker Adolf-Fetechist, da er ja fast jede News wo es moeglich ist, mit seiner Adolf-Hymne kommentiert.
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02.10.2013 04:52 Uhr von langweiler48
 
+2 | -2
 
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Vor lauter Adolf habe ich vergessen die News zu kommentieren.

Endlich mal eine News die mein Herz erfreut, was die Bezahlung des Polizeieinsatzes betrifft. Traurig stimmt mich aber wie viele Leute es gibt, die sich auf Kosten Anderer vollfressen und saufen und dies noch mit Gewalt erreichen wollen. Es kann doch nur Schwachkoepfen in den Sinn kommen auf eine Feier zu wildfremden Menschen zu gehen.

Ausserdem muss ich sagen, wenn ich facebook nicht richtig bedienen kann sollte man die Finger davon lassen, oder zumindest keine Einladungen versenden. Fuer so eine Sammelgeburtstagseinladung muss ich mir halt die Muehe machen, einen neuen Filter anlegen und den entsprechenden Leutchen diesen Filter verpassen und die Einladung ueber diesen Filter versenden.
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02.10.2013 08:24 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@langweiler48
Wenn man so liest was man deiner Meinung nach tun muss um eine zielgerichtete Einladung per FB zu versenden könnte man glatt meinen du hast gar kein FB und weißt von daher gar nicht worum es geht :D


Und dass die sich auf fremde Kosten besaufen und durchfressen wollten steht nicht mit einem Satz in der News. Genausowenig wie die angebliche Gewalt um eben ersteres zu erreichen.

Wäre nicht die erste FB-Party wo die Gäste noch was mitbringen und einfach nur Fun haben wollen
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02.10.2013 09:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -3
 
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@Schwertträger

"Man sende zwecks Geburtstagseinladung einfach eine altmodische Email, oder sogar besser, eine handgeschriebene Einladungskarte per Snailmail. Letzeres hat dann sogar Stil. Unbedingter Vorteil: Lässt sich schwerer anonym weiterverbreiten."

gerade ne Mail lässt sich easy anonym weiterverteilen, das ist bei FB sogar aufwendiger.
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02.10.2013 12:13 Uhr von MasterM
 
+1 | -0
 
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Ich verstehe bei sowas immer nicht, warum man für den Einsatz zahlen muss. Ich meine, sind die Beamten denn nicht bereits mit ihrem Lohn abgedeckt? So eine Rechnung würde ich allein wegen den Stundensätzen gern mal sehen ;-)
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02.10.2013 15:19 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@PEterLustig2009:
>Wäre nicht die erste FB-Party wo die Gäste noch was mitbringen und einfach nur Fun haben wollen<

Naja, im Allgemeinen kommen auf jeden Gast, der etwas (da ist dann auch die Frage wie viel?) mitbringt, mindestens zwei, die nichts mitbringen.
Ganz sicher aber ist die Zahl derer, die sich an Auf- und Abbau beteiligen, oder gar an Aufräumarbeiten (ist ja kein Fun mehr) nahe Null.
Es geht also gar nicht mal nur um´s Besaufen und Durchfressen auf fremde Kosten, sondern darum, sich selber die Mühen und Risiken einer selber organisierten Party zu ersparen. Das ist dann schon "auf fremde Kosten".

Und Gewalt? Wenn eine Party abgesagt wird und ich finde mich trotzdem ein und insistiere darauf, eine Party haben zu wollen, dann ist das auch eine Form von Gewalt.
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02.10.2013 15:24 Uhr von Schwertträger
 
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@Bud-Bundyy:
>gerade ne Mail lässt sich easy anonym weiterverteilen, das ist bei FB sogar aufwendiger.<

Jein.
Die Mailwege lassen sich beim Provider hinterher recht gut nachverfolgen, so dass man recht schnell herausbekommen kann, wer von den rechtmäßigen Mailempfängern Mist gebaut hat und darum an den Kosten zu beteiligen ist. Facebook arbeitet da ja eher weniger mit deutschen Polizeistellen zusammen.

Was die Aufwändigkeit des einzelnen Weiterleitungsvorgangs bei Facebook angeht, hast Du damit Recht. Allerdings ist die Hemmschwelle bei Facebook geringer und die Gewohnheitshandhabe höher. Die Weiterleitung von Infos auf Facebook gehört bei sehr vielen Nutzern zur täglichen Gewohnheit.
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02.10.2013 15:46 Uhr von Schwertträger
 
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@MasterM:

Wie Du bestimmt aus den Nachrichten mitbekommen hast, reicht die standardmäßig Dienst habende Menge an Polizisten ohnenhin schon nicht aus, um eine angemessene Präsenz und schnelle Reaktion auf Straftaten zeigen zu können.

Kommen nun außergewöhnliche Ereignisse dazu, und noch dazu am Abend, wie so eine aus dem Ruder laufende Facebook-Party, müssen zusätzliche Beamten aktiviert werden,die sonst vielleicht frei hätten oder Bereitschaftsdienst haben. Das kostet zusätzlich Geld, dass sonst nicht hätte ausgegeben werden müssen.
Und das möchte ich als Steuerzahler nicht bezahlen.
Außerdem kommen ja noch Benzinkosten für die Einsatzfahrzeuge, deren Wertverlust für gefahrene Kilometer, Verbrauchsmaterialien und eventuelle Schäden dazu.
Das soll man schön derjenige bezahlen, der den Einsatz nötig gemacht hat.


Bin sowieso immer irritiert bezüglich der Einstellung der Leute. Unsereiner hat sich früher schon Gedanken gemacht, ob er einfach so zu einer als offizielles, offenes Event geplanten und angekündigten Scheunenfete hingehen könnte, weil man den Gastgeber nicht gut genug persönlich kannte und es deshalb unangemessen fand, und heute meinen viele, dass das so etwas wie ihr gutes Recht wäre. Kein Anstand. Schon seltsam.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]

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