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Russland: Präsident Wladimir Putin wurde für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Eine Gruppe von russischen Aktivisten macht sich derzeit stark für Präsident Wladimir Putin. Er soll nämlich für seine entscheidende Rolle in der Syrienkrise den Friedensnobelpreis erhalten in ihren Augen. Ob er den Preis auch erhält, wird am 12. Oktober 2014 bekannt gegeben.

Man hat inzwischen offiziell Putins Nominierung beantragt. Duma-Mitglied Iosif Kobzon sagt, Putin würde den Preis mehr verdienen als der amerikanische Präsident Barack Obama, der die Auszeichnung 2009 erhielt.

Barack Obama habe aggressive Aktionen im Irak und Afghanistan initiiert und zugestimmt, so Iosif Kobzon. Putin dagegen würde das Blutvergießen in Syrien auf friedliche Weise stoppen wollen und Lösungen auf politischer Ebene suchen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Präsident, Wladimir Putin, Friedensnobelpreis
Quelle: rt.com

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2013 15:10 Uhr von muhkuh27
 
+45 | -9
 
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Haha der Preis hat ja auch noch so einen Wert ;)
Kann man auch gleich nem somalischen Warlord geben.
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01.10.2013 15:16 Uhr von Zerebro
 
+14 | -5
 
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selten so gelacht
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01.10.2013 15:17 Uhr von polyphem
 
+18 | -9
 
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Ich bin sicher, die Schwulen, die Journalisten in Russland oder die Aktivisten von Pussy Riot oder die ganze Opposition in Russland wird dem auch zustimmen. Warum wurde Kim Jong Un noch nicht vorgeschlagen?

Aber was ist auch von einem Preis zu halten, der nach dem Erfinder des Sprengstoffs benannt ist?

[ nachträglich editiert von polyphem ]
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01.10.2013 15:22 Uhr von TausendUnd2
 
+2 | -2
 
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Bin mir sicher, dass er ihn ablehnen würde. Gerade wegen 2009.
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01.10.2013 15:26 Uhr von DerMaus
 
+18 | -7
 
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Für die nächsten Jahre würde ich dann posthume Verleihungen an Mao, Stalin und Hitler vorschlagen... *facepalm*
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01.10.2013 15:27 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -6
 
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"Stoppen wollen"... macht er aber nicht. Also ist er keinen deut besser
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01.10.2013 16:07 Uhr von Hallominator
 
+17 | -3
 
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Obama hat den Preis ja unter anderem dafür bekommen, dass er einfach nur gesagt hat, dass er Guantanamo schließen will.
Gemacht hat er es nicht, aber das interessiert ja keinen.
Und Putin ist ja dafür verantwortlich, dass sich Obama mit seiner roten Linie nicht zu 100%, sondern nur zu 99% blamiert hat, insofern kann man ihm schon zugutehalten, dass er sich für den (Welt-)Frieden einsetzt.

Außerdem hat die EU den Preis ja auch.^^
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01.10.2013 16:20 Uhr von Omega-Red
 
+5 | -19
 
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01.10.2013 17:06 Uhr von GroundHound
 
+3 | -6
 
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Zum Frieden gehört auch der Friede im eigenen Land. Und Putin hat all seinen Gegner den Krieg erklärt. Des weiteren führt er, auf Veranlassung der orthodoxen Kirche einen Krieg gegen Homosexuelle.
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01.10.2013 17:11 Uhr von Kingbee
 
+1 | -6
 
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Gehört diese "Meldung" (Betonung auf DUNG) nicht in die Rubrik "Kurioses" ?
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01.10.2013 17:55 Uhr von mort76
 
+0 | -4
 
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...aus eher opportunistischen Gründen keinen Krieg anzuzetteln qualifiziert niemanden für einen Friedensnobelpreis, imho.
Da wird sich doch sicher noch jemand WIRKLICH friedfertiges finden lassen, hoffe ich...ich vermute mal, daß einige Dissidenten im Gulag das ähnlich sehen.
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01.10.2013 18:05 Uhr von ROBKAYE
 
+12 | -6
 
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Der erste Präsident seit langem, der den Preis wirklich verdient hat... das Obama, der Kriegstreiber, oder Henry Kissinger, der Massenmörder, ihn bekommen hat, ist eine farce...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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01.10.2013 18:23 Uhr von Jonchaos
 
+2 | -5
 
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Also Obama war ja schon daneben bevor er irgendwas gemacht hat.

Aber Putin? Putin?

Einen fast schon absolotistischen Diktator, der auf Menschenrechte scheisst?

Sorry aber dann sollten sie den Nobelpreis komplett abschaffen.
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01.10.2013 18:28 Uhr von Nebelfrost
 
+9 | -2
 
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zitat: "Er soll nämlich für seine entscheidende Rolle in der Syrienkrise den Friedensnobelpreis erhalten in ihren Augen."

in meinen auch. und wenn er ihn ablehnen sollte, würde das sogar nur noch mehr zeigen, dass er ihn eigentlich verdient hat. denn der friedensnobelpreis ist irgendwie nicht mehr das, was er mal war oder was er sein soll. und genau das würde er dann mit dieser aktion demonstrieren.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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01.10.2013 18:55 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+2 | -10
 
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Putin und Friedensnobelpreis ? ..

Wer kommt als nächstes ?
Robert Mugabe ? , Adolf Hitler (postum) ? , Silvio Berlusconi ?

*Kopf Schüttel*
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01.10.2013 19:01 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -2
 
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@jonchaos & groundhound

zitat: "Einen fast schon absolotistischen Diktator, der auf Menschenrechte scheisst?"

zitat: "Und Putin hat all seinen Gegner den Krieg erklärt."

ich merke, dass die gehirnwäsche durch die westlichen medien wunderbar funktioniert.
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01.10.2013 19:48 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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Genau, Putin wollte das Blutvergießen in Syrien beenden. Und deshalb hat er den Frieden schon 2011 vorgeschlagen und nicht erst 2013, als die USA angekündigt haben, Syrien anzugreifen und Russland schlicht keine andere Möglichkeit mehr hatte, um seinen Verbündeten zu schützen.


Und während die USA 2001 und 2003 Kriege geführt haben, als Obama noch nichts zu melden hatte, hat Putin höchstpersönlich Angriffe auf Tschetschenien, Dagestan und Georgien angeordnet.


Aber klar, Putin ist ein Menschenfreund und an Frieden interessiert.
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01.10.2013 20:06 Uhr von cheetah181
 
+2 | -5
 
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@Perisecor: Merkst du denn nicht, dass Putin mit seinen Waffenlieferungen an Syrien schon den Krieg stoppen wollte? Hat doch bei der MAD-Doktrin auch funktioniert.

Zudem halte ich es für sehr fraglich Leuten irgendwelche Preise zu geben, die in manchen Wahlkreisen "99 % der Stimmen" bekommen und deren politische Gegner verschwinden.
Aber wenn es gegen die USA geht ist der geneigte Leser schonmal geneigt auch bei Kapitalverbrechern und Diktatoren arschzukriechen.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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01.10.2013 20:10 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -1
 
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@perisecor

die russen sind schon lange an frieden in syrien interessiert und haben seit 2011 diplomatische und auch passiv-militärische bemühungen angestellt, um das blutvergießen zu beenden. wer das gegenteil behauptet, dem ist einfach nicht klar, was die ursachen für den krieg in syrien sind und von wem dieser konflikt implementiert wurde:

hier ein artikel von 2011. den solltest du dir mal durchlesen:

http://www.ag-friedensforschung.de/...

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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01.10.2013 20:23 Uhr von Perisecor
 
+2 | -7
 
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@ Nebelfrost

Bemühungen? Russland ist der einzige große Verbündete Syriens - hätte Russland sich tatsächlich bemüht, hätte es Frieden oder erkennbare Bemühungen gegeben.

Die gab es aber nicht.


Edit:
Eine Quelle, welche die NATO als "Aggressionsallianz" bezeichnet, ist wenig vertrauenswürdig und schon gar nicht akzeptabel. Aber immerhin wurde da schon 2011 vom Angriff der NATO gegen Syrien schwadronert - der bis heute, zwei Jahre später, schlicht nicht erfolgt ist.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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01.10.2013 20:29 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -3
 
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@perisecor

zitat: "Russland ist der einzige große Verbündete Syriens"

und?

wie ich bereits sagte: wer das gegenteil behauptet, dem ist einfach nicht klar, was die ursachen für den krieg in syrien sind und von wem dieser konflikt implementiert wurde. lies dazu auch den artikel.

nochmal wiederhole ich mich nicht. man kann sich viel bemühen, aber was bringt das, wenn man in seinen bemühungen ständig von anderen blockiert wird? da bringen alle bemühungen nichts.

zitat: "der bis heute, zwei Jahre später, schlicht nicht erfolgt ist."

... der aber ohne das aktuelle und engagierte zutun russlands wohl in den vergangenen wochen erfolgt wäre.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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01.10.2013 20:34 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -2
 
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zitat: "Eine Quelle, welche die NATO als "Aggressionsallianz" bezeichnet"

eine behauptung, die auch nicht wirklich falsch ist. in der regel wird seitens der nato erst geschossen und dann gefragt. und die nato ist sowieso nicht das was sie sein soll, weil sie in erster linie synonym und sprachrohr für die internationalen politischen interessen der USA ist.
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01.10.2013 20:55 Uhr von cheetah181
 
+0 | -5
 
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@Nebelfrost: Dein Artikel ist aus der "jungen Welt":
"Die junge Welt (jW) ist eine überregionale deutsche Tageszeitung mit linkem, marxistisch orientiertem Selbstverständnis.[2] Redaktionssitz ist Berlin, Regionalbüros bestehen in München und Bremen. Sie war von 1947 bis 1990 das Zentralorgan der FDJ in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)."

Nichts gegen Linke, aber ein bisschen voreingenommen erscheint dir das nicht?
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01.10.2013 20:59 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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@ Nebelfrost

"wer das gegenteil behauptet, dem ist einfach nicht klar, was die ursachen für den krieg in syrien sind und von wem dieser konflikt implementiert wurde."


Achso, natürlich. Wer dir nicht zustimmt der hat keine Ahnung. Argumente für deine Aussagen hast du nicht, Erklärungen natürlich auch nicht.




"... der aber ohne das aktuelle und engagierte zutun russlands wohl in den vergangenen wochen erfolgt wäre."

Russland hat nichts gemacht. Russland hat abgewartet bis es fast schon zu spät war - und geschaut, wie weit die USA und Verbündete tatsächlich gehen würden. Und erst dann wurde gehandelt.

Wie schnell so Fortschritte dann doch machbar sind, hat sich ebenfalls gezeigt. Weniger als eine Woche haben die Verhandlungen gedauert.



Diese Verhandlungen hätten Russland und Syrien auch schon 2011 oder 2012 anbieten können. Von sich aus. Ohne vorherige Drohungen durch die USA.

Haben sie aber nicht. Russland und Syrien haben lediglich reagiert - und zwar mit der einzigen Möglichkeit, die einen Krieg noch verhindern konnte.
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01.10.2013 22:15 Uhr von Nebelfrost
 
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@cheetah181

und nun? was willst du mir damit sagen? was die "junge welt" ist, weiß ich. ändert nichts daran, dass sie in diesem fall dennoch recht haben, zumal die junge welt auch nicht die einzige quelle ist, die derartiges berichtet.

@perisecor

zitat: "Argumente für deine Aussagen hast du nicht, Erklärungen natürlich auch nicht"

die stehen u.a. in dem von mir verlinkten artikel. wenn du den nicht liest oder nicht verstehst, ist das nicht mein problem!

zitat: "Russland hat nichts gemacht. Russland hat abgewartet bis es fast schon zu spät war"

hahaha! das soll doch wohl ein witz sein, oder? russland hat mehrfach versucht, eine diplomatische lösung zu erzielen. der einzige grund warum diese bemühungen vom westen ignoriert wurden, war jener, weil russland sich auf die seite von assad stellte, der in den westlichen medien als übeltäter vorgeführt wurde, der sein eigenes volk abschlachtet. der westen hat ja überhaupt lange vor der öffentlichkeit geleugnet, dass es sich bei dem konflikt in syrien überhaupt um einen bürgerkrieg handelt. stattdessen stellte man assad immer nur als um sich schlagenden, wahnsinnigen diktator dar, den die russen auch noch unterstützen. logischerweise wurden daher auch die friedensbemühungen russlands ignoriert, da diese ja zu gunsten des "bösen diktators" assad konstruiert waren, was nicht geduldet werden konnte.

stattdessen hat der westen den bürgerkrieg künstlich angefeuert, indem er die rebellen mit waffen belieferte. die rebellen, unter denen auch zahlreiche islamisten zu finden sind, die nach dem sturz assads das land in chaos und fanatismus stürzen würden. damit würde nicht nur syrien, sondern auch die gesamte region weiter destabilisiert werden, was den politischen und wirtschaftlichen interessen der USA im nahen osten zugute käme. dass russland hier nicht zuschaute und demnach auch assad mit waffen unterstützt hat, erklärt sich von selbst. der syrienkrieg ist damit nicht nur ein bürgerkrieg, sondern auch ein stellvertreterkrieg zwischen russland und dem westen, inbesondere den USA.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]

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