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Studie: Bargeld ist nicht kostenlos

Bargeld kommt die Deutschen teuer zu stehen: Statistisch gesehen zahlt jeder Bürger pro Jahr 200 Euro dafür, um mit Münzen und Scheinen zu bezahlen. Dies ergab eine Studie des Beratungsunternehmens McKinsey.

Vor allem der Geldkreislauf ist auf allen Ebenen mit hohen Kosten verbunden. Dazu kommt, dass der Handel große Mengen an Bargeld in den Läden zurücklegen und dafür aufwendige Sicherheitstechnik installieren sowie Dienstleister bezahlen muss.

Den Handel kostet das aufsummiert etwa 6,6 Milliarden Euro, laut einer Studie der Steinbeis Hochschule.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Geld, Bargeld, kostenlos
Quelle: www.faz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2013 10:57 Uhr von polyphem
 
+2 | -7
 
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Okay, dann verlange ich beim nächsten Einkauf meine 200 EUR von der Kassiererin zurück.

[ nachträglich editiert von polyphem ]
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01.10.2013 11:10 Uhr von S8472
 
+2 | -2
 
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Dämliche Studie. Würde man Bargeld abschaffen, würden die Steuern garantiert nicht um 200 Euro pro Kopf gesenkt.
Allein mit dieser Studie hätte man wahrscheinlich ein Jahr lang für alle das Bargeld zahlen können.
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01.10.2013 11:35 Uhr von brycer
 
+6 | -0
 
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Gut, dass Bargeld ist nicht umsonst, das ist klar. Aber im Gegenzug ist auch das ´Plastikgeld´, also die Kreditkarten oder auch der bargeldlose Zahlungsverkehr nicht umsonst. Hier müssen große Netze aufgebaut werden an denen Server hängen. Die brauchen Strom,müssen gewartet werden und und und. Das ist auch nicht umsonst. Wer sich ein wenig auskennt, der weiß was in der IT für Gelder verlangt werden.
Nein, diese Gelder zahlen die Banken auch nicht ohne dafür eine Gegenleistung, egal ob direkt oder indirekt, zu kassieren. Und von wem kassiert man am besten, einfachsten und schnellsten? Ja natürlich! Vom Verbraucher.
Wir können gar nicht ausweichen. Entweder zahlen wir hier oder da.
Diese Studie ist also mehr oder weniger für den Allerwertesten.
Wobei die Aussage dass das Geld Geld kostet betimmt so ziemlich jeder treffen hätte können. Nur wegen der Höhe wäre man da wohl ins Grübeln gekommen. Aber was solls auch - machen können wir doch sowieso nichts daran. Der Umstieg auf Plastikgeld wäre wohl ein Gang vom Regen in die Traufe. ;-)

[ nachträglich editiert von brycer ]
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01.10.2013 11:41 Uhr von marcy_darcy
 
+0 | -0
 
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Tja, da ist der Endkunde mal wieder bass erstaunt, dass alles Kosten hat, die er letzlich zahlt :).
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01.10.2013 12:17 Uhr von Pils28
 
+0 | -0
 
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Die Kosten für den bargeldlosen Zahlungsverkehr würde ich spontan höher einschätzen.
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01.10.2013 15:01 Uhr von atrocity
 
+1 | -1
 
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beim bargeldlosen bezahlen zahlt man dafür mit seinen Daten. Wer hat was wann wo gekauft....

Dann doch lieber indirekt 200€ pro Jahr für meine Privatsphäre. Mal sehen wie lange Bargeld noch legal ist ;-)
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01.10.2013 17:04 Uhr von ar1234
 
+2 | -0
 
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Bei bargeldlosen Zahlungen zahlt der Empfänger (Also der Supermarkt) neben der Technik auch eine von der Art der Zahlung abhängige Gebühr. Diese ist auch nicht unerheblich.

Dazu kommt dann natürlich noch die Technik und Infrastruktur, die man so dafür braucht.

Und oft wird der Endverbraucher auch gleich noch mit zur Kasse gebeten (Kreditkarten,...).

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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01.10.2013 22:23 Uhr von Sonny61
 
+1 | -0
 
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Mit Bargeld lässt sich halt schlechter protokullieren wer was kauft. Das geht halt mit Geldkarten usw.!
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02.10.2013 01:55 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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Ein Wegfall des Bargelds wäre fatal. Jeder Einzelne wäre erpressbar, denn einmal vom Plastik-Zahl-Modul abgehängt würde man verhungern, da man ja nicht mal Brot kaufen könnte. Und wie einfach es ist, jemanden Ungeliebtes vom Zahl-Modul abzuhängen, muss ich ja nicht extra erläutern. Jeder, der schon einmal eine Lohnpfändung hatte oder im Bekanntenkreis beobachten konnte, kann davon ein Lied singen.
Dank Bargeld hat man doch noch am ehesten in der Hand, welchen Schuldner man zuerst bedient oder was man wo kauft.
Vor allem: Ohne dabei getrackt zu werden.

Fazit: Gemessen am Wert für den Bürger ist Bargeld recht billig. Da kostet ihn Plastikgeld in Summe wesentlich mehr.
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03.10.2013 22:15 Uhr von demokratie-bewahren
 
+1 | -0
 
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Daß diese Institutionen zu diesem Ergebnis kommen war klar, sie werden auch von den Firmen bezahlt, die online Transaktionen haben wollen. Nicht mal die entsprechenden Kosten des bargeldlosen Zahlungsverkehres werden angesprochen, leider nur unterste wissenschaftliche Schublade nach , wes Geld ich nehm, des Lied ich sing. Klar ist auch , daß die richtige Überwachung der Bürger mit Bargeld noch nicht so richtig klappt.

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