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Häufiger schlechte Noten für Kevins und dicke Kinder

Seit Jahren fordern Experten eine Abschaffung der Benotung in Schulen. Eine aktuelle Studie scheint sie in ihrer Annahme, dass die Benotung von Leistung überholt ist, zu bestätigen.

Kinder die Justin oder Kevin heißen, haben im Vergleich zu einem Alexander oder Maximilian Nachteile bei der Notenvergabe in der Schule. Dies zeigte jetzt eine Studie. Bei gleichen Leistungen fanden unterschiedliche Benotungen statt.

Auch das Körpergewicht spielt eine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit eine Eins oder Zwei in dem Fach Mathematik zu bekommen ist für normalgewichtige Schüler zehn Prozent höher als für dicke Kinder. Forscher fanden heraus, dass sich Übergewicht negativ auf die Leistungen in der Schule auswirkt.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Übergewicht, Note, Noten
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2013 10:44 Uhr von polyphem
 
+16 | -6
 
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Es gibt in Deutschland eben keine Chancengerechtigkeit. Wer in einer armen Familie groß wird, der bleibt in der Regel auch arm, weil die Förderung in der Schule oder bei der Universität fehlt. Das hat weniger mit den Kindern und ihren Namen zutun, sondern mit der Politik, die in diesem Lande geführt wird.
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01.10.2013 10:50 Uhr von Darkness2013
 
+12 | -6
 
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viewsonic999

Da täuscht du dich der Name Kevin, Chantal und Justin kommt öfter im Westen vor im Osten weniger, im Osten kommen Namen wie Peggy und Oliver oder Alexander häufiger vor.

Auch kann man lesen das du sehr starke abneigungen gegenüber Ostdeutschen und Geringverdienern hast.
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01.10.2013 10:52 Uhr von Really.Me
 
+13 | -4
 
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@ polyphem

Chancengerechtigkeit gibt es sehr wohl! Ich kenne viele, die sich ihr Studium mit BAföG u.ä. finanzieren, weil ihre Eltern das nötige Geld nicht haben.

In armen Familien ist eher das Problem, dass viele Eltern ihren Kindern diese gleichgültigkeit vorleben! "Ich find eh keinen Job, hat doch alles keinen Sinn, etc." - das überträgt sich natürlich auf die Einstellung vieler Kinder!

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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01.10.2013 10:53 Uhr von Maedy
 
+6 | -3
 
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Hier geht es um Vorverurteilung und nicht um Leistung.Das erkenne ich auch ohne Studie.
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01.10.2013 10:59 Uhr von perMagna
 
+9 | -11
 
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"sich Übergewicht negativ auf die Leistungen in der Schule auswirkt."

Schlechtere Leistung, schlechtere Noten.

" gleichen Leistungen fanden unterschiedliche Benotungen statt. "

Halte ich für ein Gerücht. Inzwischen ist nämlich die Auswertung der freien Texte vollkommen standardisiert. Da kriegt man den Punkt, wenn man Faktum XY bei der Auswertung eines Textes erwähnt. Wenn man viel inhaltslosen Müll schreibt, bekommt man trotzdem keine Punkte.

"Es gibt in Deutschland eben keine Chancengerechtigkeit."

Immer die selbe Leier, wenn irgendwelche Versager einen Grund suchen. In diesem Land kann jeder alles werden, es gibt keine Privilegien, keine Geburtsrechte.
Man muss sich halt nur auf den Arsch setzen. Ich wäre auch lieber jedes Wochenende mit meinen Kumpels saufen gegangen, aber ich wollte ein gutes Abitur und musste eben seit der 11. Klasse ackern.
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01.10.2013 11:03 Uhr von El_Caron
 
+7 | -1
 
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Den Beweis, dass das Kausalität und nicht nur Korrelation ist, möchte doch gerne mal näher betrachten. Gerade Mathematik ist je recht objektiv zu bewerten.
Es sind nun mal Tatsachen, dass
1. Kognitive Kapazität genetisch ist und damit erblich. Blöde Eltern kriegen häufiger blöde Kinder als Hochbegabte.
2. Die weitere Entwicklung auf der genetischen Basis hängt stark von der Förderung ab - um die kümmern sich intelligente und erfolgreiche Eltern im Durchschnitt erheblich mehr.
3. Wenige, die einigermaßen bei Trost sind, dürften ihre Kinder Schantalle und Kevin nennen. Da muss man schon ganz tief im Asisumpf sitzen, wo alle so heißen, und keinen Blick über den Tellerrand werfen.

Insofern gibt enorm viele Faktoren, die für Korrelation weitgehend durch gemeinsame Ursachen sprechen und ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass Kausalität da das höchste Gewicht hat.

Es gibt aber für einige gute Gründe, das anders erscheinen zu lassen, nämlich der Unterschicht NOCH mehr Verantwortung abzunehmen. Ein Lieblingshobby der Linken, um sich weiter als die Heiligen der Nation aufzuspielen (solange die eigenen Schäfchen in öffentlichem Dienst und Verbeamtung bequem im Trockenen sind).

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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01.10.2013 11:08 Uhr von Botlike
 
+6 | -3
 
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Liebe Eltern, da könnt ihr ganz einfach was gegen unternehmen:

1.: Lasst eure Kinder nicht verfetten.

2.: Gottverdammt, hört auf, eure Blagen Kevin, Justin oder Jason (wahlweise Jesen, Jasen, Dschesn) zu nennen!!!
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01.10.2013 11:29 Uhr von Done88
 
+5 | -2
 
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Da kann ich perMagna und El_Caron nur zustimmen...

Meine Eltern waren nie wohlhabend. Dennoch hat meine Schwester nach Anfängen auf der Hauptschule noch ihre Hochschulreife geholt..
Dennoch habe ich mein Abi gemacht und studiert.. und wir konnten uns auch nie teure Nachhilfe oder sowas (was bei vielen Familien jahrelang schon Standard ist) leisten. Dann muss man sich eben den Arsch aufreißen, fertig!

Und wie es meine 2 Vorredner (perMagna, El_Caron) schon ansprechen...
Nicht die Namen oder das Gewicht der Kinder machen die schlechten Noten... Sondern es gibt mehr Kevins in Familien, die nicht genug Ehrgeiz an die Kinder weitergeben. Und ebenso fördert Sport und gesunde Ernährung sowohl die Disziplin als auch die Denkfähigkeit.. ergo --> dicken Kindern fällt es biologisch gesehen schwerer zu lernen --> legen womöglich eine schlechtere Leistung an den Tag --> schlechtere Noten (das alles ist natürlich allgemein betrachtet. Ausnahmen gibt es immer,.. also hier bitte nicht angegriffen fühlen).

Das Wichtigste geht eben von den Eltern aus.
Auch aus meiner Grundschulzeit erinnere ich mich an Kinder, die notenmäßig das Zeug gehabt hätten auf das Gymnasium oder die Realschule zu gehen, wo dann aber die Eltern meinten "lieber ein Hauptschüler mit guten Noten als ein Realschüler mit schlechten Noten, der sich durchbeißen muss" oder "nene, Gymnasium packt der nicht, der soll lieber auf die Realschule"...
Und dann ist es natürlich ein Leichtes, die Schuld auf die Schulen oder auf den Staat zu schieben...
Aber Herr Gott nochmal... die Eltern erziehen ihre Kinder... nicht der Staat und auch nicht die Lehrer!!!!!
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01.10.2013 11:50 Uhr von cpt. spaulding
 
+3 | -2
 
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klar, daß das gehirn einer übergewichtigen person weniger leistet als das gehirn der selben person nach gewichtsverlust. ein fetter körper braucht viel mehr sauerstoff um zu funktionieren welcher dann im hirn fehlt. das ist keine trollerei sondern ein erfahrungswert da ich selber 110kg verloren hab.
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01.10.2013 12:08 Uhr von perMagna
 
+3 | -3
 
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"degenerierten Menschenmüll"

Kann es sein, dass eine Menge an dir vorbeigelaufen ist? Das ist ein Ausdruck, den man eigentlich nur bei betrunkenen Neonazis hört. Bist du ein betrunkener Neonazi ohne Job und Zukunft?
Kein Wunder, dass du es zu nichts gebracht hast. Das liegt dann aber bestimmt nicht am System, sondern an deiner menschenverachtenden Einstellung, die eigentlich nur totalen Dummköpfen gemein ist.
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01.10.2013 12:42 Uhr von sasuke1
 
+9 | -0
 
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wow dann haben dicke Kinder die auch noch Kevin heissen echt die Arschkarte gezogen =)
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01.10.2013 16:07 Uhr von Phillsen
 
+4 | -0
 
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Ich lehn mich mal weit ausm Fenster und behaupte, dass Fette Kinder tendenziell eher desinteressierte Eltern haben. Und die achten halt nicht so drauf, dass der Nachwuchs was lernt, bzw. dass er nicht aussieht wie ne Mastsau.

Das die Namensgebung lose mit dem Bildungsniveau der Eltern zusammenhängt, davon bin ich ebenfalls relativ überzeugt.
Und daher übrerrascht mich auch der tendenzielle Zusammenhang von schulischen Leistungen und dem Vornamen nicht unbedingt.
Da allerdings ne allgemeingültige Regel zu stricken halte ich für völligen Unsinn.
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01.10.2013 16:23 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Phillsen,
dicke Eltern haben in der Regel dicke Kinder.
Und Eltern, die nicht "nein" sagen können, gibts ja auch wie Sand am Meer...mit Vernachlässigung hat das in der Regel nichts zu tun.
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01.10.2013 16:40 Uhr von Phillsen
 
+2 | -0
 
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@mort76
Ja genau das mein ich. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum (oder in diesem Fall eben Pferd)
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01.10.2013 17:26 Uhr von Done88
 
+2 | -1
 
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@ mort76

das hat sehr wohl mit Vernachlässigung zu tun...
Manchmal muss man eben etwas zu dem Kind sagen, das dem Kind kein sofortiges Lächeln ins Gesicht zaubert, aber dafür einfach das Richtige ist. Klar gibt es immer Spielraum und nicht immer ein direktes Falsch und Richtig... aber ich denke, jeder weiß, was ich meine...

Edit:
Ich hab zwar keine Quelle parat. Habe aber mal gelesen, dass nur 5% aller massiv übergewichtigen Menschen in Deutschland aus genetischen Gründen diese Ausmaße angenommen haben.
Klar haben es manche leichter und manche schwerer aber das ist keine Ausrede.
Zudem verbinden sooo viele Menschen Übergewicht immer sofort mit Trend, Fashion und Optik.. und das ist sowieso Bullshit... da muss man eine Ecke weiter denken. Wodurch kommt Übergewicht in 95% aller Fälle? Ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung... und beides verringert die Hirnleistung... Tadaaaa...

[ nachträglich editiert von Done88 ]
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01.10.2013 17:49 Uhr von Hallominator
 
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Alleine hier auf SN habe ich diese News schon über 3 mal gelesen, muss das denn immer wieder neu rausgehauen werden? Und heute steht nichtmal drin, dass auch der Mädchenname "Chantal" negativ bewertet wird....
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01.10.2013 17:58 Uhr von timsel87
 
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Wahnsinn...

Dieter: Aufgeschlossen, intelligent, gutes Betragen und schlank: 1
Annemarie: Mädchenbonus, intelligent, gutes Betragen, schlank: 1
Kevin: Nett, intelligent, gutes Betragen, Namensmalus: 6
Johannes: Intelligent, gutes Betragen, fett: 5+

...oder wie darf man sich das vorstellen? Wenn so ein Pädagoge bewertet, dann hat die entsprechende Person nichts in einem Bildungsinstitut zu suchen!

Kevin, Chantal, Justin, als hätte sich das Kind seinen Namen selbst ausgesucht - und dann dafür abstrafen?

Bei Personalern, die wie am Fließband ihre "Teamfähigkeit" herunterrasseln, die Bedeutung aber gar nicht kennen oder "Sozialkompetenz" (aka: Ich habe immer recht, auch wenn der Laden pleite geht: Du kuschst, sonst bist Du raus!) die Jobrelevanzen wie Leistung und Kompetenz nahezu vollständig ersetzt haben, ist sowieso meistens alles zu spät.
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02.10.2013 02:16 Uhr von VisM
 
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Wow ein Abschaffen der Benotung in Schulen...das ist ja fast so ein Murks wie das Abschaffen der Empfehlung für die Weiterführenden Schulen..."Empfehlung für Realschule" - "Nein, mein Kind ist schlau. Es muss aufs Gymnasium."

Ich erinnere mich irgendwie daran, dass es früher noch hieß, dass in der 5 und 6 Klasse geschaut wird, ob ein Schüler vllt. doch einen höheren oder niedrigeren Leistungsstand hat...heute bestimmen die Eltern einfach und das Kind muss machen...irgendwie wird es ja schon durch die Schule kommen und weil die Schulen ja nicht schlecht darstehen wollen, was durchfallende Schüler angeht, sinkt eben das Bildungsniveau ;)

Ach ja...manchmal will man lieber gar nicht darüber nachdenken wie das Thema Schulbildung für die eigenen Kinder in der Zukunft sein wird,...auf der anderen Seite muss man es aber, um vielleicht irgendwie wieder eine Chance zu haben, dass sich etwas verändert.

PS: Im Zeitalter des "Ich verklag dich, weil..." kann ich mir kaum Vorstellen, dass wirklich solche Vorfälle vorkommen. Da werden ja schon die Kinder dazu erzogen, dass sie jede Klausur oder Klassenarbeit am Besten noch Stunden lang mit dem Lehrer durchdiskutieren, weil ja der Banknachbar die selbe Lösung hatte, aber einen Punkt mehr bekam...Ins Besondere Fächer wie Mathe, Physik, Chemie,... bergen eigentlich kaum Chancen, dass überhaupt eine Subjektive Benotung stattfinden kann. So etwas ist eigentlich maximal in Fächern wie Deutsch möglich, in denen Interpretationen gefragt sind. Aber wie schon gesagt, selbst in diesen Fächern erinner ich mich eigentlich immer an "Oh das Argument hatte ich doch auch hier und da stehen, wenn auch nicht im selben Wortlaut."...nja...ich hab eher das Gefühl, dass Lehrer mehr und mehr dazu getrieben werden, dass sie nur noch möglichst gute Noten geben bzw. die Klausuren einfacher machen, damit möglichst jeder durchkommt und niemand dem Lehrer wirklich vorwerfen kann, dass die Kinder Probleme mit ihm haben. Welche Schüler oder Eltern meckern schließlich über Gute Noten ;)

Nja gut. So dramatisch wie ich es gerade dargestellt habe, ist es zwar noch nicht, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass es einige gerne so hätten und die Tendenzen bestehen. Zumindest im Verhalten der Schüler und Eltern.
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03.10.2013 22:42 Uhr von trakser
 
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Wenn sich Übergewicht negativ auf die Leistungen in der Schule auswirkt, dann ist es doch verständlich, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Eins oder Zwei in dem Fach Mathematik zu bekommen für normalgewichtige Schüler höher als für dicke Kinder ist.

Oder ist der Autor der Ansicht, dass Leistung alleine aus dem erreichen bestimmter Noten besteht?
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04.10.2013 12:18 Uhr von sooma
 
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Wie wäre es dann, sich mehr mit der Wurzel des Übels zu beschäftigen: das Zuhause der "benachteiligten" Kinder?

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