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Studie: Wie teuer wohnen wirklich ist

Noch wichtiger als der Quadratmeterpreis ist das Verhältnis von Einkommen und Kaltmiete. Die teuerste Stadt ist in diesem Zusammenhang keine Metropole wie München, sondern Freiburg in Baden-Württemberg.

Mieter müssen dort im Schnitt 28,1 Prozent ihres Einkommens für die Kaltmiete verwenden. Es folgt München mit 25,5 Prozent. Prinzipiell lässt sich sagen, dass man im Süden und Westen wesentlich mehr seines Einkommens für die Miete aufwenden muss als im Norden und Osten.

Das zeigen auch die beiden "Schlusslichter" der Studie. Osterode am Harz und Mansfeld-Südharz bilden mit 9,5 bzw. 9,6 Prozent die beiden Städte, wo am meisten vom Gehalt nach Abzug der Miete übrig bleibt.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, München, Freiburg, Miete, Wohnen
Quelle: www.t-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2013 10:54 Uhr von El_Caron
 
+3 | -1
 
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@viewsonic
Irreführender Kommentar, oder News nicht verstanden? Darum geht es ja gerade und das wird hier rausgefiltert.
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01.10.2013 11:04 Uhr von aminosaeure
 
+9 | -1
 
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Ein Kollege war ganz stolz mir zu verkünden, das er als Bachelor ein Einstiegsgehalt von 55K€ bekommt, in Stuttgard...
Für die 80m² Wohnung muss er dort 1,3K€ monatlich hinlegen.
Hier im Sauerland kostet die Wohnung ca. 0,7K€, bald 500-600€ weniger.
Im Jahr macht das eine Differenz von 6000-7200€ aus, das sind grob 10,3-12,4K€ brutto.
Nur hier hat er sich angestellt, weil man "nur" 45K€ verdient...im Endeffekt haut er den Mehrverdienst für die Mietdifferenz raus...

[ nachträglich editiert von aminosaeure ]
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01.10.2013 11:05 Uhr von Phillsen
 
+1 | -1
 
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El_Caron

Nicht ganz. ;)
Wenn du 1200,- Netto verdienst und 10% für Miete ausgibst, bleiben dir 1080,-

Wenn du von 2000,- Netto 30% für Miete ausgibst bleiben Dir 1400,-

Und 2000,- Netto ist bei uns hier ganz im Süden jetzt nicht unbedingt ein herausragender Wert.

Das dir mehr vom Netto bleibt ist daher nur prozentual gesehen richtig. Aber abgesehen von Häusern und Wohnraum, haben wir hier die selben Preise wie überall sonst in der Republik.

Wir können uns hier also mehr Autos, Fernseher,Toasterund eiPhones leisten.
Damit ist das Argument, dass uns hier unten die Mieten mehr belasten als im Osten meiner Meinung nach nicht ganz richtig.
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01.10.2013 11:08 Uhr von jetjones
 
+1 | -0
 
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Heute morgen im Radio habe ich gehört, dass die Rostocker im Schnitt 50% ihres (Netto-)Einkommens für die Miete ausgeben (müssen). Weniger als ein Drittel für die Miete fände ich daher jetzt nicht so schlimm...davon abgesehen, dass somit die News hier nicht stimmen kann, der Radiosender Quatsch redet oder ich etwas nicht verstanden habe.

Knapp 10% im Harz und Südharz?
Achso...bestimmt...

Ist hier denn die Rede vom Einkommen des ganzen Haushalts, also aller in einer Wohnung lebenden Menschen?
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01.10.2013 11:33 Uhr von Allmightyrandom
 
+4 | -1
 
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"Knapp 10% im Harz und Südharz?
Achso...bestimmt..."

Naja, wenn man in einer Höhle wohnt und Schwippbögen schnitzt...

Unter "normalen" Bedingungen würde das ja heißen dass die Leute mit einem in der Region zu erwarteten Einkommen von ca. 1500-1800€ Netto nur 150-180€ Miete zahlen...
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01.10.2013 11:48 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@Allmightyrandom

>Unter "normalen" Bedingungen würde das ja heißen dass die Leute mit einem in der Region zu erwarteten Einkommen von ca. 1500-1800€ Netto nur 150-180€ Miete zahlen...

Ist das völlig auszuschließen? Meine letzte Wohnung in Thüringen hat mich 300€ Kaltmiete pro Monat gekostet (war allerdings Südthüringen), und die war mit 60m² recht geräumig (ich lebte damals allein). Wer eine relativ kleine Wohnung im Bereich unter 30m² hat, für den sollte eine Kaltmiete in diesem Bereich in der Region durchaus realistisch sein. Die meisten Singles werden wohl nicht viel größere Wohnungen haben, und im Harz gibt es - leider (!) - auch ein paar ganz böse Ecken, wo die Vermieter vielleicht froh sind, die Buden überhaupt vermietet zu haben. ;-)

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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01.10.2013 11:55 Uhr von Falap6
 
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@phillsen

das stimmt zwar generell, aber du weißt ja nicht wie viel Prozent mehr es in München sind, dass kann ja auch überproportional sein. Dein Rechenbeispiel ist mit Extremwerten.

Und ja einige Sachen sind gleichteuer, viele Sachen aber auch nicht, Ausgehen, Essen, Döner, PARKEN usw.
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01.10.2013 12:01 Uhr von brycer
 
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Was aber auch noch vergessen wir ist die Frage nach dem Arbeitsplatz.
Wenn ich da täglich 150 - 200 Kilometer pendeln müsste, weil es da wo ich wohne keine Arbeit gibt, dann sch... ich doch auf die billigeren Mieten. Das was ich mit an Miete spare geht für Benzin und Bahn drauf.
Nicht zu vergessen die Zeit. Täglich 1 - 2 Stunden damit zu verbringen zur Arbeit zu kommen und dann das selbe wieder nach Hause, das ist auch nicht sehr prickelnd. Da zahl ich dann lieber etwas mehr Miete, hab aber dafür eine andere Lebensqualität und mehr freie Zeit.
Ich wohne am Rand von München. Hier sind die Mieten auch etwa auf dem Niveau der Stadt.
Würde ich nur 50 bis 70 Kilometer weiter aufs Land ziehen, dann würde ich schon um einiges weniger an Miete für die selbe Wohnung zahlen. Da ich aber meinen Arbeitsplatz auch in München habe hätte ich da um einiges mehr an Fahrtkosten.
Ich würde dann zwar weniger Miete zahlen, das gesparte Geld aber anderen in den Rachen werfen.
Warum sind die Mieten weiter draußen billiger? Natürlich weil es dort auch wenig Arbeitsplätze gibt.
Hier habe ich so ziemlich alles in näherer Reichweite - auf dem Land muss man da oft weite Wege in Kauf nehmen. Sei es nur zum Arzt, einem Spezialisten.
Lebensqualität und Komfort sind ziemlich eng miteinander verbunden. ;-)
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01.10.2013 12:40 Uhr von mcSteph
 
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Also ich kann schlecht im Südharz wohnen und in Frankfurt arbeiten..... DAS GEHT NICHT!!!
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01.10.2013 12:46 Uhr von alter.mann
 
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man muss nur wollen....

;o)
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01.10.2013 12:50 Uhr von mcSteph
 
+1 | -0
 
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ich "will" schon, nur sind die Wege zu weit....
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01.10.2013 13:28 Uhr von El_Caron
 
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@Phillsen
Gewöhnlich sind aber nicht nur die Mieten alleine teuer. Viele andere Dinge, insbesondere Lebensmittel, sind in München selbstverständlich auch erheblich teurer als in Ostdeutschland.

Ab einem gewissen Einkommen und Alter geht der Effekt natürlich zurück, weil viele Luxuswaren z.B. im Internet geordert werden können. Die Grenze ist aber geringer als man denkt. Bevor man Geld zum Rauswerfen hat über den täglichen Lebensunterhalt hinaus, kommt erstmal die eigene Immobilie und sowas.
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01.10.2013 13:40 Uhr von ghostinside
 
+1 | -0
 
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Tja, wenn die Wirtschaft das auch mal schnallen würde. Billige Löhne, billige Mieten, die Ostler könnten zuhause wohnen bleiben und nicht rüber machen. Eine bessere Voraussetzung für Wirtschaftswachstum gibt es nicht. Mehr Netto vom Brutto eben ;-)
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02.10.2013 07:09 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@El_Caron:

Also dass die Lebensmittel (wohlgemerkt im Supermarkt) in München erheblich teurer sein sollen als z.B. in Ostdeutschland, wage ich doch zu bezweifeln - und wenn doch, dann wäre München schon recht speziell. In der Regel sind die Preise der großen Discounter recht einheitlich und jeder Supermarkt hat heute Discountware im Angebot, die sich an diesen Preisen orientiert. Man wird wohl an Orten mit höheren Einkommen mehr hochpreisige Waren im Sortiment finden, aber dass man generell mehr zahlen muss bezweifle ich (und ja, ich habe auch schon in Süddeutschland eingekauft - meine Frau lebte einige Jahre im Raum Stuttgart).

Jedenfalls wirst Du hier im Osten keine Markenprodukte zu nennenswert günstigeren Preisen finden, die Hersteller verlangen da von den Handelsketten im Großen und Ganzen überall dasselbe (auch wenn natürlich regional etwas anders ausgehandelt werden kann).
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02.10.2013 07:13 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@Spearson

>Wer bitte beendet sein Studium denn bereits nach dem Bachelor?

Wer so denkt hat schon verloren. Ich sehe ein dass ein Bachelor nicht den gleichen Wert hat wie ein Masterabschluss, aber der Punkt ist, dass man den späteren beruflichen Erfolg nicht an einem Studienabschluss festmachen kann.

>Die Konkurrenz steigt immer weiter und da ist ein Master quasi Pflicht. Und wenn es nicht im Moment so ist, dann wird er spätestens in 5-10 Jahren in jeder Branche nötig sein. Ist ja jetzt auch schon der Fall, auch wenn ein paar Branchen hiervon ausgeschlossen sind.

Es gibt Dinge die im Berufsleben viel, viel wichtiger sind als ein möglichst hoher Studienabschluss auf dem Papier. Falls Du gerade noch im Studium sein solltest oder es noch nicht lange abgeschlossen hast, dann sei Dir gesagt: Du wirst das auch noch merken!

Gerade die Leute die denken, mit einem hohen Abschluss stehen ihnen sowieso alle Türen offen haben es mitunter schwerer als sie denken. Die haben dann nämlich auch oft unrealistische Gehaltsvorstellungen und blenden z.B. völlig aus, dass sie i.d.R. null Berufserfahrung haben. Eine fundierte Theorie ist gut und wichtig, aber im Alltag kommt es auf das praktische Arbeiten an.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]

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