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USA: VW-Mitarbeiter sammeln Unterschriften gegen Einfluss der Gewerkschaft

Vor knapp zwei Jahren eröffnete Volkswagen ein neues Werk in Chattanooga in Tennessee in den USA. VW ließ sich die neue Fabrik rund eine Milliarde Dollar kosten.

Wer dort angestellt werden will, muss unterschreiben, dass er keiner Gewerkschaft beitreten wird. Nun erreichen die Streitigkeiten mit der Gewerkschaft United Auto Workers, kurz UAW, einen neuen Höhepunkt.

Die Mitarbeiter sammelten jetzt Unterschriften, damit die UAW keinen Einfluss im Werk bekommt. Die schweren Pleiten der Autobauer GM und Chrysler werden unter anderem der UAW zugeschrieben, die für ihre Mitglieder zu teure Tarifverträge ausgehandelt hatte.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, VW, Mitarbeiter, Gewerkschaft, Einfluss, Unterschrift
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2013 17:58 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ Truth_Hurts

Ja, es fließt immer mehr Geld wenn die Firma pleite ist und weder Gehälter noch Renten zahlen kann.
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30.09.2013 18:12 Uhr von jupiter12
 
+6 | -1
 
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Warum wohl haben sich deutsche Autobauer im sueden der USA angesiedelt?

VW = Tennessee
BMW = South Carolina
MB = Alabama

In den Suedstaaten ist der Anteil der schwarzen sehr hoch, diese scheuen die Gewerkschaften und verdienen dementsprechend wenig.

Von allen auslaendischen Automobilherstellern die hier in den USA fuer den amerikanischen Markt produzieren, ist VW mit Abstand der am schlechtesten zahlende Arbeitgeber.

Mit der Gewerkschaft steht VW schon seit Produktionsstart auf Kriegsfuss. VW zahlt zwar etwas mehr als Mindestlohn, aber mit 14 $ die Stunden sind auch keine grossen Spruenge drin.

In Deutschland ist VW Vorbild was Loehne und Arbeitsbedingungen angeht, hier in den USA sind sind sie Ausbeuter.

Hier mal ein Link:
http://www.thetruthaboutcars.com/...
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30.09.2013 18:40 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -0
 
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@ Ferrari GTR
"Ja die armen Firmen,jetzt bezahlen die auch noch die Renten.
Und das in den USA."

ähm, JA!!!


Neben höheren Löhnen erstreitet die UAW zusätzliche Sozialleistungen wie Betriebspensionen. Die Krankenversorgung wird sogar auf Familien und Hinterbliebene ausgedehnt.
http://www.handelsblatt.com/...



http://www.wiwo.de/...
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30.09.2013 19:11 Uhr von Ken Iso
 
+3 | -1
 
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Und die USA wundern sich, dass sie den Bach runtergehen und keiner deren Geld haben will ^ ^
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01.10.2013 10:05 Uhr von Chromat
 
+0 | -0
 
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@Really.Me
"Es ist doch logisch das günstige Preise und Dinge wie kostenloser Rückversand umgelegt werden müssen - wo soll das bitte passieren als beim Personal?

Leben manche echt in einer so tollen Traumwelt das sie sowas nicht verstehen wollen. "

Deiner Meinung nach muss also das Personal für das Geschäftsmodell des Unternehmers bezahlen?
Wie wäre es denn, wenn der Unternehmer ehrlich sagen würde, dass solche Serviceleistungen eben Geld kosten und darum in den Verkaufspreis mit einkalkuliert werden müssen?

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