30.09.13 11:45 Uhr
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Berliner Roma bericht: "Seit ich zwei Jahre alt bin, lebe ich im Auto"

In Berlin leben viele Armutsflüchtlinge aus Osteuropa, einige davon sind Roma.

Sie hausen oft in Autos und müssen Ausländerfeindlichkeit ertragen. Es ist nicht selten, dass sie sogar angespuckt werden. In Berlin versucht man nun zu handeln und hat einen "Aktionsplan zur Einbeziehung ausländischer Roma" verabschiedet.

Die 25-jährige Marietta hat zum Beispiel zwei Kinder und berichtet: "Seit ich zwei Jahre alt bin, lebe ich im Auto".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Auto, Roma, alt
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2013 12:04 Uhr von hede74
 
+11 | -0
 
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Es ist schon sehr traurig, wenn man sowas liest. Aber man muss auch die andere Seite sehen, die Probleme z.B. in Duisburg für die Anwohner. Ich wohne nicht weit von Duisburg und komischerweise sind die Einbruchzahlen in der letzten Zeit drastisch gestiegen...

Ich mache den Menschen, die nach Deutschland flüchten noch nichtmal einen Vorwurf, ich würde ja vielleicht auch an ihrer Stelle machen, wenn ich die Chance dazu hätte und ein anderes Land so dumm wäre. Wer ist der Doofe, der der gibt oder der der nimmt?

Was ich aber nicht verstehe, wenn ich schon mit 2 Kindern so hause, muss ich dann noch mehr in die Welt setzen?

[ nachträglich editiert von hede74 ]
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30.09.2013 12:20 Uhr von machi
 
+7 | -2
 
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Kinder sind Altersvorsorge in so ziemlich allen Kulturen die keinen fetten Rentenbauch haben, früher war das auch hier so.
Tut mir leid für die Familien die im Auto leben müssen...

Ich wohne direkt neben Duisburg und ein Angehöriger meines Chefs wohnt 2 Häuser weit von da.
Der Grund warum da Roma einziehen ist weil sie dort hin gelockt werden, von der lokalen Rotlicht Größe. Der nette Herr fährt einen SL 600 AMG und bietet jedem in dem Block eine Bleibe, für 5 Eur pro Tag, cash, gezahlt wird jeden Tag, Eintreiber sind dann die Schlägertrupps des netten Herrn.

DER ist derjenige der das dicke Geschäft mit den Leuten macht, DER ist derjenige dem man das Geschäft abwürgen muss, die Roma sind wie immer nur Mittel zum Zweck.
Die Anwohner verkaufen nach und nach übrigends nun ihre Häuser, zu 1/3 des Wertes ... prima für den Rotlicht König, so kriegt man noch nen paar Grundstücke fast für geschenkt dazu...

Ich weiß nicht was mich da mehr aufregt, dieser Typ?
Die seltenblöden rechten der NPD die auch noch glauben die Roma wären ihr Problem oder dass die hier "nen schönes Leben hätten" oder die linken die dagegen demonstrieren dass die rechten da sind ...
Die gearschten sind die Roma und die Anwohner die seit nem Jahr erdulden müssen dass ihre Häuser bald wertlos sind und ihre Straßen mit Kamerateams voll sind und jedes WE ne Faschistendemo ist inkl Polizeieinsatz im Vorgarten ...
Gewinner ist jedenfalls der nette Herr im SL 600
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30.09.2013 12:21 Uhr von Kanga
 
+9 | -0
 
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da sieht man mal wie reich die doch wirklich sind..
ich kann mir trotz arbeit kein auto leisten...
ich sollte wohl auch H4 beantragen
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30.09.2013 13:31 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
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Man sollte die Schuld nicht immer bei den Deutschen suchen, denn...

...eigentlich ist alles so einfach. Ein Roma ist praktisch nicht von einem Südländer zu unterscheide. Theoretisch schon, denn ihr Ursprungsgebiet liegt eher in Asien, aber das sind Feinheiten. Ein sehr einfacher Schritt die Diskriminierung zu senken ist die Kleidung. Nicht am Gesicht, aber eher an der Kleidung erkennt man viele Roma. Man ist über Jahre schon in Deutschland, zieht sich aber immer noch an wie man es tat, als man noch in einem Slum in Rumänien lebte. Auch sind viele nicht bereit die typische kulturelle Roma Kleidung aufzugeben. Das will keiner kritisieren, denn die Individualität des Menschen wird zurzeit hoch geschrieben. Soll jeder anziehen was er will. Aber selbst die Bayern laufen nicht den ganzen Tag in Lederhosen und Dirndln. Wenn, dann eher zu traditionellen Festen. Die Frage ist, wieso erkennt man Roma auf paar hundert Meter Entfernung?

Wenn man in der Gesellschaft die Individualität fördert und sofort ausflippt wenn einer da einhackt, dann aber sich wundert wieso es mit der Integration nicht so klappt, bleibt als Antwort oft nur der Fremdenhass der Bevölkerung als Erklärung übrig.

Man kann mit dieser Erklärung leben, aber es wird nie das Problem lösen.

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