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Auswanderung: Immer mehr Deutsche kommen wieder zurück

Gründe, warum Menschen auswandern, gibt es viele. Dazu gehören Lockmittel wie bessere Arbeitsbedingungen oder mehr Geld, aber auch Abenteuerlust gehört dazu. Laut Statistischem Bundesamt kehren allerdings viele deutsche Auswanderer wieder nach Deutschland zurück, immer weniger verlassen das Land.

Beim Vergleich der Daten aus den Zeiträumen Januar bis Mai im Jahr 2012 und 2013 wird deutlich, dass die Differenz zwischen Emigranten und Rückkehrern von minus 7.590 auf minus 7.692 gestiegen ist.

Experten meinen, dass der momentane positive Wandel auf dem Arbeitsmarkt dafür verantwortlich ist: Wirtschaftswandel und Fachkräftemangel sind hier ausschlaggebende Faktoren. Beliebtestes Ziel der deutschen Auswanderer ist die Schweiz, gefolgt von den USA, Österreich, Großbritannien und der Türkei.


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WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Rückkehr, Statistisches Bundesamt, Auswanderung
Quelle: www.spiegel.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2013 20:53 Uhr von Nox-Mortis
 
+24 | -12
 
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Wer bitte wandert denn in die Türkei aus? Da kann er ja gleich hier bleiben (bzw. ,er zieht nach Berlin). Die anderen Länder verstehe ich ja noch, aber Türkei.
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29.09.2013 21:02 Uhr von kingoftf
 
+31 | -3
 
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Meistens die mit der größten Klappe, die absolut nix auf die Reihe bekommen aber ach so tolle Hechte sind.

"auf mich haben alle doch nur gewartet"

"Wenn die was von mir wollen, sollen sie Deutsch sprechen"

"Ohne uns würden die doch noch alle auf den Bäumen hocken"

Noch mal schnell die Landsleute abzocken und wieder abhauen.

XX mal selbst erlebt, seit ich hier auf Teneriffa lebe.
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29.09.2013 22:06 Uhr von kingoftf
 
+4 | -1
 
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nachmalblabla

Pflegestufe wird hierhin überwiesen aus Deutschland, kein Problem.

Probleme haben hier sehr viele Engländer, die hier als Rentner leben wollten, wegen Wechselkurs Pfund Euro gehen nun sehr viele zurück, weil es vorn und hinten nicht mehr reicht.

Und klar, die irre Arbeitslosigkeit in Spanien tut auch ihren Teil

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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29.09.2013 22:06 Uhr von internetdestroyer
 
+9 | -4
 
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Tja, das Hartz-4 Polster ist doch zwar unbequem aber immer noch besser als gar nichts, gelle?!
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29.09.2013 22:12 Uhr von erdengott
 
+10 | -1
 
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Wer ein paar Jahre im Ausland war ist doch nicht gleich ausgewandert, es gibt genug die nie vorhatten ewig wegzubleiben. Ich weiß nicht obas berücksichtigt wurde. Ansonsten sollte man für echte Rück- und Zuwanderer Leistungen aus unseren Sozialsystemen für mehrere Jahre ausschließlich als Steuergutschrift gewähren um falsche Anreize und Rosinenpickerei zu vermeiden.
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29.09.2013 22:25 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+6 | -5
 
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Dann gibt es noch Ausländer die einen deutschen Pass besitzen und es nochmal in ihrer Heimat versuchen und dann doch nicht schaffen, darum könnte auch die Türkei in der Liste stehen.
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29.09.2013 22:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -3
 
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Amüsant, wie negativ das hier gesehen wird. Bei Rückkehrern heißt das ja nun nicht zwangsläufig, dass sie dort gescheitert sind.
Ich selbst bin nach 6 Jahren im Ausland (Studium / Arbeit) wieder nach Deutschland zurück. Allerdings hätte ich das auch nicht gemacht, wenn ich nicht sicher Arbeit gehabt hätte.

Da ich einmal im Jahr ´Heimaturlaub´ gemacht habe und mich brav an- und abgemeldet habe, bin ich im übrigen wohl einmal pro Jahr aus- und wieder eingewandert - oder wird das in irgendeiner Form herausgerechnet?
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29.09.2013 23:11 Uhr von Ms.Ria
 
+6 | -1
 
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Interessant finde ich, dass sich viele junge Leute nach dem Studium ("Nachwuchs-Elite") ins Ausland bewerben und dort auch sehr willkommen sind und mindestens längerfristig dort bleiben - während Niedrigqualifizierte entweder hier bleiben oder wiederkommen, weil das Sozialsystem hier in D in Notsituationen so gut wie kaum anderswo ist. Und es sind ja auch meistens die "Billiglöhner", die überhaupt hier einwandern.

Weiß nicht ob das eine Grundlage ist um Deutschland auf Dauer oben zu halten, wenn die eigenen Guten vertrieben und die Schwächeren so unflexibel sind bzw. noch Schwächere angelockt und eingeladen werden.
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29.09.2013 23:16 Uhr von ElChefo
 
+4 | -4
 
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Ein Schelm, dem dieser Gedanke kam:
http://www.shortnews.de/...


@Tuepscha

Es gibt auch eine Studie, die belegt, das 90% der Behauptungen, es gäbe es eine Studie, die den eigenen Standpunkt in Internetdebatten belegen, überhaupt nicht existieren. Ohne Quelle gehört diese Aussage wohl kaum zu den erlauchten 10%.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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29.09.2013 23:17 Uhr von Bastelpeter
 
+7 | -1
 
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Ich komme nur noch zurück, um Freunde zu besuchen und vielleicht mal zum Rente kassieren (Formalitäten erledigen dafür, damit ich das in Deutschland eingezahlte Geld auch bekomme ;-) ) Ansonsten tangiert mich Deutschland schlicht und einfach nur noch peripher und das aus gutem Grund.
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30.09.2013 02:00 Uhr von jupiter12
 
+5 | -4
 
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Ich mache es wie Bastelpeter,
einmal im Jahr ( Weihnachten) Familie besuchen, und im 20 Jahren die in Deutschland erarbeitete Rente einsammeln.

So toll ist Deustchland gar nicht mehr. Neider, Nazis und Noergeler......Zeitarbeit, und Niedriglohn......brauch ich nicht mehr.

Ich bekommen jeden Freitag Geld, bin Versichert und kann seit Jahren wieder regelmaessig sparen.und habe das recht mir jederzeit eine AK47 oder 45´er Magnum zu kaufen - LEGAL.
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30.09.2013 05:22 Uhr von wer klopft da
 
+0 | -0
 
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Es sind jedes Jahr mehr Auswanderer und daher auch mehr Ruekkehrer. Die Angaben liegen zwischen 50 und 250.000 Auswanderer im Jahr . Genaue Zahlen kenn ich nicht. Waere aber mal interessant.
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30.09.2013 07:33 Uhr von Kanga
 
+1 | -0
 
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es sind nur die vollpfosten die wieder zurückkommen...
sieht man doch immer im TV...
die können die sprache nicht..
die denken..das das was sie mal im urlaub gesehen haben..das eigentliche leben im ausland ist...
die denken..das sie die gleiche menthalität...wie die einheimischen an den tag legen können..und trotzdem geld verdienen können..
aber das is nicht so..
als ausländer...in nem fremden land...musste richtig arbeiten..um überhaupt n wenig über wasser bleiben zu können....
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30.09.2013 07:45 Uhr von Bastelpeter
 
+3 | -0
 
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@Tuepscha,
so traurig es klingt, aber da hast Du Recht! Alles geschönt!
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30.09.2013 08:49 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -0
 
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@ Kanga

"als ausländer...in nem fremden land...musste richtig arbeiten..um überhaupt n wenig über wasser bleiben zu können.... "


Das raffen die wenigsten das es im Ausland anders zugeht als in Deutschland.
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30.09.2013 08:52 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+5 | -0
 
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@Jupiter12

"So toll ist Deustchland gar nicht mehr. Neider, Nazis und Noergeler......Zeitarbeit, und Niedriglohn......brauch ich nicht mehr."

Welches Land hat denn keine Nazis?

Für dich hoffe ich jetzt das du nicht irgendwo auf dem amerikanischen Kontinent bist, wie USA, Kanada, Brasilien oder Argentinien.

Dort leben vereinzelt sogar Originale!
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30.09.2013 08:59 Uhr von maxyking
 
+2 | -0
 
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Das ist eine Zunahme von 1 % das ist schon enorm. Und dann hat man ja immerhin 2 Jahre verglichen das ist ja schon einiges an Daten.
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30.09.2013 09:18 Uhr von cheetah181
 
+2 | -1
 
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@maxyking: Die guten Statistiker waren alle schon im Ausland. ;)
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30.09.2013 13:48 Uhr von Chris.Ha
 
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wahrscheinlich weil sie ohne fremdsprachen kenntnisse (geschweige denn englisch) und ohne kapital ausgewandernd sind, wie mann es auf VoX und den anderen Scripted Reality Sendern ja zu haufe bestaunen kann
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30.09.2013 18:21 Uhr von Marco Werner
 
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Wenn man solche Typen sieht, für dir die schnelle Rückkehr nach Deutschland ein Auswahlkriterium für das Zielland ist,dann könnte man wirklich k*tzen. Besonders unter den Mallorca-Auswanderern scheint diese Einstellung sehr verbreitet zu sein. Ich behaupte mal,daß es diesen Leuten von Anfang an am notwenigen Durchhaltewillen fehlt,um sich im betreffenden Land wirklich durchzubeißen. Oder anders gesagt: Je weiter weg,umso höher die Wahrscheinlichkeit,daß es die Leute vor Ort schaffen.
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30.09.2013 22:56 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Jauchegrube
Klar, die Landessprache oder zumindest eine geläufige Verständigungssprache des Landes sollte man schon sprechen.
In anderen Ländern ist es jedoch nicht so, dass man gesellschaftlich isoliert wird, sobald man einen erkennbaren Akzent hat. Den habe ich nämlich, und mir ist das nie wiederfahren.
Wenn ich mir dagegen ansehe, wie in D häufig mit Menschen mit Migrationshintergrund umgegangen wird... ich muss sagen, ich habe Bekannten davon abgeraten, nach D zu gehen, da ich hier als Ausländer nicht leben wollte.

@ Tuepscha
Was den Spiegel betrifft, bin ich gerne vorsichtig. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen der Spiegel anhand dreier Beispiele Amerikanern generelle Feindlichkeit gegenüber Deutschen unterstellen wollte. Nun, ich habe 2001-2007 in USA gelebt und nie meine Herkunft irgendwie verschwiegen, und komischerweise lediglich ein einziges Mal deswegen auch nur andeutungsweise eine negative Erfahrung gehabt: eine Frau hat sich mir gegenüber als Jüdin "geoutet" und mich gefragt, ob ich sie nun hasse, weil ich ja Deutscher bin. Selbst das hatte ich schnell geklärt.
Ich habe die Spiegel-Redaktion damals auch angeschrieben, aber leider keine Reaktion erhalten.

Kommentare in Foren halte ich nicht für repräsentativ. Vor allem finde ich es etwas unglaubwürdig, dass Leute, die von Deutschland doch sooo sehr die Nase voll haben, sich dann trotzdem auf deutschen Online-Foren aufhalten.


@ aberaber
Nette Pauschalisierung.

@ Kanga
"Sieht man doch immer im TV"
Ja klar, weil im TV auch das wahre Leben gezeigt wird. Ich lache mich jedes Mal wieder halb tot, wenn ich beim Zappen mal sehe, welchen Aufwand Auswanderer oder Rückkehrer treiben. Ich bin mit zwei prallvollen Koffern nach USA ausgewandert und genauso wieder zurückgekommen, hatte mir allerdings vorab ein Pakete vorausgeschickt.

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