29.09.13 10:41 Uhr
 9.896
 

Chips-Preiskrieg zwischen Netto und Lidl

Was die Kunden freut, könnte für Netto und Lidl noch Konsequenzen haben. In den Prospekten der Supermarktkette wurden Chips bei Netto für den Preis von 99 Cent angeboten. Lidl ließ Werbung im Radio schalten und bot dieselben Chips für den Preis von 1,11 Euro an.

Der Normalpreis liegt für diese Chips bei 1,89 Euro. Am gestrigen Samstag wurden sie dann überraschend bei Lidl für 95 Cent angeboten daraufhin kosten die Chips bei Netto auch 95 Cent.

Nun kann man sich als Kunde fragen, ob der Einkaufspreis bei 95 Cent liegt. Unter dem Einkaufspreis dürfen Waren nicht verkauft werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Guruns
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chips, Lidl, Netto, Preiskampf
Quelle: www.express.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Renten in Ost und West steigen ab Juli 2017
Salzburg testet Verlosung von günstigerem Wohnraum
Porsche-Mitarbeiter erhalten Rekord-Bonus von 9.111 Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.09.2013 10:49 Uhr von cvzone
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Da die regulären "noname" Chips inkl Gewinn und MwSt. 79 cent kosten, wird dieses "Markenprodukt" sicherlich auch über dem Einkaufspreis liegen.

Da sind man nur mal wieder, wie man mit der UVP abgezockt wird.

[ nachträglich editiert von cvzone ]
Kommentar ansehen
29.09.2013 11:39 Uhr von quade34
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Na und? Jeder muß Geld verdienen. Der Kunde hat die Wahl. Es gibt keine willkürlich festgesetzten Preise wie in der DDR. Außerdem keine Warengruppen, die nur in ganz bestimmten Läden verkauft wurden.
Kommentar ansehen
29.09.2013 11:41 Uhr von keineahnung13
 
+6 | -7
 
ANZEIGEN
also ich war mal bei uns hier im Großmarkt, da war eigentlich nix billiger als im Normalen Handel, ka wie da Gastronomen Kioskbesitzer und Co. da Gewinn machen wollen???
Kommentar ansehen
29.09.2013 11:46 Uhr von d-fiant
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
@keineahnung: Die zahlen keine Umsatzsteuer weil sie die später auf das Endprodukt aufrechnen.

Und große Ketten wie Lidl und Netto kaufen bei keinem Großhändler wie jemand anders hier schrieb. Die kaufen direkt beim Hersteller.
Kommentar ansehen
29.09.2013 12:02 Uhr von OO88
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
habe mir die chips bei lidl gekaut und dabei noch weitere 50 euro ausgegeben. hat sich also gelohnt für lidl. bitte weiter kämpfen um die kunden .
.
Kommentar ansehen
29.09.2013 12:37 Uhr von LucasXXL
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
d-fiant "Die zahlen keine Umsatzsteuer weil sie die später auf das Endprodukt aufrechnen. "

Was ist das denn für eine blöde Aussage? Die Umsatzsteuer ist nur ein durchlaufender Posten. Das hat nix mit einer Gewinspanne zu tun!

Im Großhandel wie Metro und co sind wirklich nur Angebote günstiger ansonsten Preise wie im Real und co.

Bei Lebensmittel hat man als Händler kaum eine Gewinspanne von 50 %, denn das regelt der Markt. Anders sieht es bei Klamotten aus, denn diese werden zu Saisonende rausgeschleudert bzw verwertet.
Kommentar ansehen
29.09.2013 14:06 Uhr von Guddy83
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Also ich habe kein Problem damit wenn sie sich mit den Preisen unterbieten. Klar ist es ein Angebot um Kunden anzulocken, damit sie auch andere Dinge kaufen. Ich hatte am Samstag Abend ne Party, da kam das Angebot gerade recht.
Kommentar ansehen
29.09.2013 14:38 Uhr von no-smint
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
Zensus:

Populistisches Gewäsch! Genau das ist die Milchmädchenrechnung der Eurokritiker, dankenswerterweise hast Du hier ein schönes Beispiel geliefert.

1) Der Umrechnungskurs liegt nicht bei 1:2 sondern bei 1:1,95583.

2) Die Inflation von 12 Jahren wird völlig außer Acht gelassen.

Inflationsbereinigt - wenn man der Einfachheit halber mal von 2-3% Inflation ausgeht, im Lebensmittelbereich liegt diese real wahrscheinlich sogar noch höher - läge der Preis für eine Packung Chips von heute 1,89 EUR bei (1,89*1,95583)/(1,025^12) irgendwo zwischen 2,60 DM (bei 3%) und 2,90 DM (bei 2%). Und das entspricht in etwa dem was eine Packung Funnyfrisch vor Umstellung auf Euro gekostet hat. Etwas drunrer vielleicht, aber das ist der erhöhung der Marge der Einzelhändler geschuldet.

Der Euro ist nicht per se teurer geworden, aber falsche Rechenwege und die enorme Preisentwicklung in bestimmten Bereichen (Tanken, Strom, Gas), die es aber auch mit der D-Mark gegeben hätte, beflügeln immer wieder dieses Märchen.

[ nachträglich editiert von no-smint ]
Kommentar ansehen
29.09.2013 14:46 Uhr von tvpit
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
und AMD und Intel liefern sich schon seit Jahrzehnten einen Preiskampf um Chip´s.
Kommentar ansehen
29.09.2013 15:56 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ Zeus35

Einkaufspreis ist auch generell die falsche Formulierung. Kaufmänner sprechen vom Einstandspreis, und dieser darf in Deutschland definitiv nicht unterboten werden, was davor schützen soll, dass Unternehmen mit entsprechender Marktmacht kleine und mittlere Unternehmen benachteiligen.

Siehe dazu auch: http://www.bundeskartellamt.de/...
Kommentar ansehen
29.09.2013 16:34 Uhr von bigpapa
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
@ Bildungsminister, Zeus35 und andere.

Lese doch mal den Text genau. Dann wirst du feststellen das man Ware sehr wohl unter den Einkaufspreis anbieten darf.

ich Zitiere mal :" ist es verboten, kleine und mittlere Wettbewerber durch Ausnutzung überlegener Marktmacht unbillig zu behindern (Satz 1).
Eine unbillige Behinderung stellt insbesondere das nicht NUR GELEGENTLICHE Angebot von Waren und Dienstleistungen unter Einstandspreis dar, es sei
denn, dies ist sachlich gerechtfertigt .

Dieses "NUR GELEGENTLICHE" heißt im Klartext das "zeitlich Begrenzte Werbeaktionen" von dieser Regel klar ausgenommen sind.

Andersherum darfst du nicht Waren dauerhaft unter den Einkaufspreis verkaufen, zum Zwecke eines Preiskrieg.

Ergo, dürfen die im Extremfall sogar die Ware verschenken. Was sogar hin und wieder gemacht wird. (Kaufe 3 bezahle 2).

Allerdings ist der Witz das sehr sehr selten sich Waren in den Werbeblättchen überlagern. Das die Werbung hier teuer war, hat man halt nochmal nachgelegt.


Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
29.09.2013 16:49 Uhr von Pr3dator
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Preiskalkulationen gibts doch schon lange nicht mehr - es ist doch nur noch ein spionieren was verlangt der andere - ich lieg nen Cent drunter ...

Aber ohnehin - wer heutzutage kein Gewerbe anmeldet und im Großmarkt einkauft ist selbst schuld

[ nachträglich editiert von Pr3dator ]
Kommentar ansehen
29.09.2013 18:53 Uhr von Endgegner
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Die Playstation 3 wurde am Anfang auch unter dem Herstellungspreis verkauft, um zumindest in der Reichweite der Konkurrenz zu bleiben. Die Konsolenhersteller versuchen ja bekanntlich mit den Spielen den Verlust wieder auszugleichen.
Kommentar ansehen
29.09.2013 18:57 Uhr von Frekos
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Unsinn - Viele Grossdetailhändler kaufen billig ein - aber NICHT alles!

Viele Lebensmittel sind unter dem EK NICHT verwechseln mit UVP

UVP = UNVERBINDLICHE Preisempfehlung des Herstellers (!)
Kommentar ansehen
29.09.2013 20:17 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Graf.Crackula
Laut Bundeskartellamtes zur Anwendung des § 20 Abs. 4 Satz 2 GWB (Angebot unter Einstandspreis) ist das nicht gestattet.
Grund:
Ein großer vermögender Händler könnte damit dauerhaft kleine Einzelhändler zerstören. Der große Händler legt bei ein paar Waren zwar drauf - aber den kleinen Einzelhändler treibt es mit seinem kleinen Sortiment in den Ruin.
Kommentar ansehen
29.09.2013 21:39 Uhr von ms1889
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
daran sieht man wie schön man von den markenfirmen wie nestle, maggi, knorr und co abgezockt wird.

man solte eh gewinne bei lebensmitteln verbieten, da der wert der wahre meist weit unter 30% des endverbraucher preises liegt.

und markenprodukte haben meist unnatürliche zusatzstoffe (youghurt zB sägemehl usw). das was meist als naturidentisch beschrieben wird, ist reine chenie (also erdoel), von bayer hergestellt (zB bananen/erdbeermilch von müller).

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
Kommentar ansehen
30.09.2013 09:03 Uhr von d-fiant
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@LucasXXL - Damit wollte ich deutlich machen warum es jemandem der privat bei Metro oder Handelshof einkauft gleich teuer vorkommt.. Es ging nicht um den Gewinn.
Kommentar ansehen
30.09.2013 09:07 Uhr von Zerberus76
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Einkaufspreis liegt in der Regel 1/3 bis 1/10 unter dem Verkaufspreis... also noch ist etwas Luft nach unten... im Fabrikverkauf gibt´s die ja auch günstiger...
Kommentar ansehen
30.09.2013 10:30 Uhr von ksros
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Da hat bei Graf.Crackula die Lebensmittel- und Chemieindustrie ja alles richtig gemacht.
Kommentar ansehen
30.09.2013 13:40 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Graf.Crackula - Gehen Sie mal in andere Euro-Länder mit dem gleichen Einkaufzettel wie bei uns, sie werden bis zum Doppelten bezahlen. Die Discounter sind noch nicht so verbreitet wie bei uns. Auch das Grünzeug, was in südlichen Ländern viel auf dem Speiseplan steht, hat stolze Preise, obwohl es dort wächst. Genauso der Fisch, der dort regelmäßig verzehrt wird.

Refresh |<-- <-   1-20/20   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Der Bachelor: Arme Finalistin
Bundesregierung überdenkt Waffenlieferungen an die Türkei
Saarland: Lobbycontrol wirft AfD "intransparente Wahlwerbungsfinanzierung" vor


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?