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Medizingeräte sollen verschärft kontrolliert werden

Das EU-Parlament wird voraussichtlich am 22. Oktober eine neue Verordnung der Medizinprodukteverordnung absegnen.

Geräte die unter den Hochrisikoprodukten eingeordneten werden, sollen verschärft kontrolliert werden. Damit sollen erneute Skandale vermieden werden.

Unternehmen sehen diesen Schritt kritisch. Neue Medizingeräte könnten somit nicht mehr schnell auf den Markt gebracht werden. Auch die künftige Einstufung von Geräten in ihre Risikoklassen wird ungern hingenommen.


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WebReporter: Riiitch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Medizin, Kontrolle
Quelle: www.faz.net

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29.09.2013 12:19 Uhr von Leeson
 
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"Neue Medizingeräte könnten somit nicht mehr schnell auf den Markt gebracht werden."

Traurig und erschreckend, dass der Kapitalismus in dieser Branche schon soweit fortgeschritten ist.

Der Satz hört sich ja fast so an, als ob die Hersteller es bedauern, ihre zahlenden Kunden....
ääähhhhmm.. ich meinte natürlich, ihre kranken Patienten nicht mehr so schnell wie möglich mit neuster Technik zu versorgen und sie zu heilen.

Was die Hersteller wirklich bedauern ist,
dass der kostenlose finale Praxistest nun wegfällt.
Sie müssen sich also neue Versuchskaninchen suchen und diese mit echter eigener Währung bezahlen.

Die Zusatzkosten wirken sich auf den Produktpreis aus, was natürlich die Krankenkassen belastet.
Und da haben wir den nächsten Grund für eine Erhöhung des KV-Beitrag.

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