28.09.13 13:33 Uhr
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Microsoft sperrt sich selbst bei Google

Microsofts Kampf gegen Raubkopierer führte jetzt zu einigen wahrscheinlich nicht gewünschten Effekten. Da der Aufwand zu groß wäre, das Internet von Hand nach z.B. Filesharing-Links zu durchsuchen, übernimmt dies bei Microsoft ein Rechner.

Dieser meldet auffällige Adressen automatisch an Google, mit der Bitte, die Seiten aus dem Index zu entfernen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte DMCA-Beschwerde. Bei Google werden diese Anfragen wahrscheinlich auch automatisiert bearbeitet.

Im vergangenen Monat meldete das Sicherheitssystem von Microsofts wohl auch mehrere eigene Adressen an Google, woraufhin diese aus der Google-Suche verbannt wurden. Selbst ein Wikipedia-Eintrag über Microsoft war davon betroffen.


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WebReporter: Really.Me