28.09.13 11:02 Uhr
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Dank eines Katalysatorenduos kann man jetzt Öl aus Holz gewinnen

Roberto Rinaldi vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim hat mit seinem Team zusammen ein Verfahren entwickelt, das es auf relativ leichtem Weg ermöglicht, einen der Hauptbestandteile von Holz in eine ölähnliche Mischung zu verwandeln.

Dabei wandelt er das Lignin in einem Verfahren mit Hilfe von zwei Katalysatoren so um, dass man sie leicht weiterverarbeiten kann. Das genaue Verfahren wird noch nicht veröffentlicht, da es sich noch in der Patentierungsphase befindet.

Nur soviel wird verraten, dass es im Prinzip darum geht, den Sauerstoff nicht direkt abzutrennen, was das Verfahren verteuern und Energieintensiver macht, sondern man umgeht das Problem durch die Hintertür.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Öl, Nachwuchs, Rohstoff, Holz
Quelle: www.spektrum.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2013 11:26 Uhr von Zephram
 
+5 | -3
 
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Also, wozu der Unfug mit den Elektromobilen ? Gäbe dafür eh nicht genug Lithium auf dem Planeten... Und dann kann man sich auch gleich dieses CO2-gedöns schenken, ist eh nur ein Marketing-Gag um diese ominösen Emissionspapiere zu verticken ^^ Es gibt eh einen geschlossenen CO2-Kreislauf, da kann ich einsparen was ich will, wenn ich nicht in gleichem Maße Senken für das Gas schaffe wie ich es in die Luft puste, wird es immer Probleme geben!

Ich nehme weiterhin auch an es werden sich auf ähnlichem Wege Möglichkeiten finden andere Biomaterie, z.b. Grünabfall aus der Lebensmittelproduktion in Treibstoff zu verwandeln.

jm2p Zeph
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28.09.2013 11:49 Uhr von Elto
 
+8 | -0
 
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Herstellung von Plastik aus Holz ist bereits möglich.

Im Endeffekt ist Öl sowieso nur die vermoderung unter Druck von "Garten- Plfanzenabfällen" über Jahrhunderte von Jahren. Der Forscher hat womöglich eine Technik gefunden die diesen Prozess enorm beschleunigt.

So stelle ich mir das vor.
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28.09.2013 12:51 Uhr von Nightvision
 
+0 | -1
 
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@28.09.2013 12:37 Uhr von Mona_Lisa, hast recht total bescheuert formuliert^^.
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28.09.2013 12:56 Uhr von mcdar
 
+2 | -0
 
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Entlaubung haben die Menschen schon immer betrieben, siehe die ganzen Wüsten oder die Einöden in Tibet, dort waren früher auch mal solche selbstgefällige Prunk-Kulturen am Werke.
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28.09.2013 14:05 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@Mister-L
Er leidet aber auch nur drunter weil ob keine neuen Fläche gepflanzt werden für die gefällten.
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28.09.2013 14:46 Uhr von fraro
 
+4 | -0
 
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Wenn das so ist, lasse ich meine Bäume im Garten noch stehen. Ich sehe mich schon als der neue J.R.

Kann aber auch passieren, dass dann über Nacht die Bäume fort sind. Bisher wurden nur die Hortensien und Dachrinnen geklaut, jetzt sind die Bäume dran ;-)

Wie schon Mister-L schrieb: Tschüss Regenwald!
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28.09.2013 17:00 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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Das haben sogar die Nazis schon gekonnt. Stichwort Kohleverflüssigung bei Leuna....
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29.09.2013 01:05 Uhr von Shagg1407
 
+1 | -2
 
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können wir nicht langsam von diesem SCHEISS Öl runter kommen ?!!
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29.09.2013 10:34 Uhr von Leeson
 
+2 | -2
 
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@Zephram

Das Lithium geht doch ohnehin für Meth-Junkies drauf, weswegen man den Elektroautos auch keine Zukunft schenkt.
Und dieser CO2-Handel ist mehr als ominös!
Er ist ein Verbrechen, im Sinne von Verrat,
an der Menschheit und ein Eingeständnis
über die (Fehl)Einschätzung der Intelligenz des Volkes.

Warum bezahlt man Geld dafür, eine Henne theoretisch woanders kacken zu lassen, wenn die Scheiße trotzdem vor der Haustür liegt.
Oder kommt es garnicht auf den Ort der Entleerung an, sondern wer die Scheiße am Ende wegmachen muss?

Beispiel:
Das Großunternehmen "NachMirDieSintflut AG" profitierte durch erfolgreichen Börsengang.
Wer davon weniger profitiert ist die Umwelt.
Da sich die "NachMirDieSintflut AG" mehr
auf Gewinnmaximierung verschrieben hat,
bleibt für die CO2-Minimierung nicht viel übrig.

In diesem Modell geht es scheinbar garnicht um eine CO2-Reduktion.
Wohingegen Experten doch eindringlich vor der nahezu heiligen Klimaerwärmung warnen und eine unverzügliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes zum Klimaschutz predigen.

Gemeint ist der Klimaschutz, für den das Volk ordentlich zur Kasse gezwungen wird.
Worin liegt dann der Sinn wenn nicht im Klimaschutz?
Wollen sich da einige ein reines Gewissen erkaufen, indem ihr Unternehmen, auf dem Papier, CO2-neutraler schöngerechnet wird?
Nein, Aktionäre und Gefolge, auch bekannt als Aasgeier, handeln nur noch nach Instinkt.
Die Gier nach Macht, Einfluß und Ansehen lässt sie vergessen, dass hinter den ganzen Zahlen echte Menschen stecken.
Menschen die ein Leben haben, aber meist nicht haben um dafür zu leben.
Menschen die am Limit leben damit einige wenige eine zusätzliche "0" vor dem Koma auf ihrem Konto haben.
Aber was denkt ein Aktionär instinktiv?
Genau! Er denkt an die Gewinnmaximierung und den daraus resultierenden Wertanstieg der Aktien.
Die Tochter, die nichtmal einen Bootsführerschein besitzt, braucht doch eine neue Yacht.
Dafür opfert Achim M. aus Musterbuchabzockhausen doch gerne seinen Job, er kann sich den teuren Kraftstoff, der den Luxus einiger weniger finanziert, ohnehin nicht leisten.
Weil er wärend des Abiturs und in der Studienzeit gelegentlich mit Mathematik in Berührung kam, konnte er grob überschlagen und kam zu dem Ergebniss, dass es finanziell vorteilhafter ist auf "Staatskosten" zu leben, bzw. auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung.
Darunter auch viele, die mit Stolz und trotz ihrer Mathematikkenntnisse ihren Niedrig-Dumpinglohnjob ausüben.

Aber zurück zum Emissionshandel.
1. Unternehmen NMDS AG erzeugt viel CO2
2. Unternehmen NMDS AG kauft Emissionszertifikate
3. Unternehmen NMDS AG hat zusätzliche Ausgaben bzw. Unkosten
4. Unternehmen NMDS AG erhöht Preise mit der Begründung, die Energiepreise seien gestiegen
5. Unternehmen NMDS AG schreibt die Ausgaben als Wertminderung steuerlich ab
6. Unternehmen NMDS AG erstellt Jahresbilanz und konnte, Preiserhöhung sei Dank, die Gewinne trotz zusätzlicher Ausgaben(EZ) vervielfachen
7. Unternehmen NMDS AG:
Aktionäre, Teilhaber und Vorstand sind erfreut über ihren gelundenen Betrug am Volk und der Umwelt und belohnen sich mit einem ausgiebigen Urlaub in Thailand


Beteiligt sind Unternehmen aus 31 europäischen Staaten,
überwiegend aus dem Bereich der Energieerzeugung,
die für mehr als 50 Prozent des europäischen CO2-Ausstoßes verantwortlich sind.

Nun rechnet man noch die mittleren
und kleineren Industriezweige sowie andere Gewerbe heraus.
Übrig bleibt der reine Volksanteil inklusive Mobilitätsanteil von grob überschlagen und nochmals geschätzten zehn bis fünfzehn Prozent.

Man muss kein Genie sein um eine gewisse Absicht oder ein Muster zu erkennen.
Die erkennbare Sinnlosigkeit müsste eigentlich massive Zweifel an der Glaubhaftigkeit aktueller Klimaschutzprojekte wecken.
Aber niemand verliert ein Wort darüber... als ob es ein Tabuthema ist...

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