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Ärzte entnehmen das Gehirn einer Toten ohne Erlaubnis

Vor sieben Jahren begann das Martyrium eines Ehepaares, das seine Tochter damals durch eine Blutvergiftung verlor. Das Krankenhaus, in dem die Tochter verstarb, ordnete damals trotz Verbots der Eltern eine Obduktion an, bei der das Gehirn und verschiedene Organproben entnommen wurden.

Die Mutter bemerkte es erst bei der Beerdigung und erlitt einen Schock. Jetzt sprach ein Gericht den Eltern 20.000 Euro Schmerzensgeld zu und der Mutter noch zusätzlich 282 Euro Verdienstausfall monatlich zu, da sie durch den Schock ihren Beruf als Lehrerin nicht mehr ausüben kann.

Das Tragische ist, dass das Gehirn der Tochter schon entsorgt worden war. So hoffen sie nun darauf das wenigstens die verbliebenen Organproben im Grab ihrer Tochter beigesetzt werden können.


WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Arzt, Gehirn, Erlaubnis, Obduktion
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2013 13:58 Uhr von Pils28
 
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20.000€ Schmerzensgeld und Verdienstausfall, weil sie nicht mehr hat arbeiten können? Nur weil das Gehirn nicht mit bestattet wird? Was alerdings normales Prozedere bei ungeklärten Todesursachen ist? Ich finde Obduktionen verdammt wichtig und es hilft festzustellen, woran die Tochter nun genau gestorben ist und solch Fälle in Zukunft zu verhindern. Wenn dies ausdrücklich von den Angehörigen nicht gewünscht war, sähe ich eher eine Entschädigung von vielleicht 500€ für angebracht.
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28.09.2013 17:26 Uhr von BHuxol
 
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@Pils 28

Die Entschädigung ist meiner Meinung nach begründet.
a. Die Obduktion fand unerlaubt in einem zweifelhaften rechtlichen Rahmen statt.
b. Die Entnahmeöffnungen wurden nicht wieder geschlossen.
Und was so aus einer Leiche raussifft, kann man sich ja vorstellen.
c. Das Kopfhaar war mit Blut durchsetzt.

Sorry, ich weiss nicht, ob ich es verkraften würde mein Kind so zu sehen.

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