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Japan: Chinesisches Elendsviertel als Spielhölle

In Japan steht das Spielautomatencenter Kawasaki Warehouse. Es ist einem chinesischen Elendsviertel nachempfunden, das es wirklich einmal in China gab und die "Stadt der Dunkelheit" genannt wurde, weil durch die beengte Bauweise kein Lichtstrahl eindringen konnte.

Auf 210 mal 120 Metern Grundfläche lebten damals 40.000 Menschen in der "Stadt der Dunkelheit" in Hongkong. Das Elendsviertel wurde 1993 abgerissen. Japan hat das düstere Viertel für die von Spielautomaten begeisterten Japaner südlich von Tokio wieder auferstehen lassen.

Mit Erfolg: Das Kawasaki Warehouse ist Anziehungspunkt vieler japanischer Automatenspieler. Und es ist so orignalgetreu, dass einige Besucher aus China beim Anblick der Kopie der "Stadt der Dunkelheit" weinen müssen.


WebReporter: montolui
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: China, Japan, Spielautomat, Slum
Quelle: www.spiegel.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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28.09.2013 10:12 Uhr von ar1234
 
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Das dort nachgebaute Elendsviertel ist besser bekannt als "Kowloon Walled City". Unter Google lassen sich sehr interessante Bilder und Storys zu diesem einzigartigen Viertel finden. Besonders interessant ist, dass dieses Viertel auf einem ausländischen Grundstück lag und deshalb über Jahre als eine Art "Ausland" betrachtet wurde, welches aber niemanden "gehörte". Deswegen habs dort auch die extreme Überbevölkerung.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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