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Österreich: "WahlweXel"-Aktion - Wähler verschenken ihr Stimmrecht

Was wäre, wenn man sein Wahlrecht nicht wahrnehmen will und dafür die eigene Stimme Personen, die nicht wahlberechtigt sind, zur Verfügung stellt. Die Aktion "WahlweXel” will genau dies in Österreich etablieren.

Im Werkstätten- und Kulturhaus in Wien fand dazu ein Testlauf statt. Initiiert wurde die Aktion von den Grünen im Rahmen der "Wienwoche". Das österreichische Innenministerium stellt sich die Frage, ob so ein Vorgehen im Sinne des Wahlgeheimnisses nicht illegal sei.

Laut den "WahlweXel”-Initiatoren handeln alle Beteiligten freiwillig und es sei somit nicht strafbar. Zudem sei nicht nachweisbar, ob die Stimmkarte die eigene oder eine "fremde" Stimme enthält.


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WebReporter: Really.Me
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Aktion, Wähler, Verschenken, Wahlberechtigt, Stimmrecht
Quelle: www.vienna.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2013 23:41 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -3
 
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Stimmt, sie dürfen sich genau so wenig über das Ergebnis beschweren wie alle anderen die an der Wahl teilgenommen haben.
Ich sehe keinen Grund warum man seine Stimme nicht verkaufen sollen dürfte. Praktisch alles andere ist auch für Geld zu haben, warum also nicht eine Stimme?
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28.09.2013 01:11 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Entspricht der Begriff Wahlkarte in Österreich dem Stimmzettel? Wenn ja, ist das Ganze nicht nur rechtlich wasserdicht sondern auch noch eine gute Idee, wenn es Menschen dazu anregt, wenigstens mal für 5 Minuten ernsthaft über Politik nachzudenken.

"Mehr als 150 Leute kamen am Mittwoch ins WUK und fanden dort “Buddys” (unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Finnland, Großbritannien, Kenia, Singapur, Afghanistan, Serbien und Kroatien), denen sie ihre Stimme schenkten. Die Wahlpaare konnten sich vor der eigentlichen Stimmabgabe noch im Innenhof beraten. Die mitgebrachten Wahlkarten wurden dann von den jeweiligen Inhabern alleine und zwecks Wahrung des Wahlgeheimnisses in einer der zwei aufgebauten Wahlkabinen in der Halle ausgefüllt."
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28.09.2013 05:36 Uhr von Sirigis
 
+1 | -1
 
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Wenn man diese Idee weiter spinnen würde, wäre es ja eventuell auch ausländischen Regierungen möglich, die Wahlen eines Landes zu beeinflussen, indem z.B. ein wahlrelevanter Bevölkerungsanteil mittels angemessener "Spenden" dazu bewogen wird, eine diesen ausländischen Regierungen gewogene Partei zu wählen. (Absurd, klaro).

Unter dem Strich bleibt es eine Finte der Grünen, die auf diese Art und Weise ihren Stimmenanteil, entgegen dem Willen der Mehrheit der Österreicher, erhöhen will.

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